LaLatz Gründerin in der Höhle der Löwen

LaLatz das extra lange Kinderlätzchen das Tischset und Lätzchen in einem ist

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen LaLatz doch kurz  unseren Lesern vor!
Der LaLatz ist ein extra langes Kinderlätzchen, welches Tischset und Lätzchen in Einem ist. Unser Unternehmen besteht derzeit aus meinem Mann und mir und wir verkaufen den LaLatz zurzeit hauptsächlich über Amazon.

Wie ist die Idee zum LaLatz Kinderlätzchen entstanden?
Die Idee ist aus meinem Alltag als Vierfach Mutter entstanden und sollte endlich eine Erleichterung in der Waschküche bringen.
Ich war die vielen Frotteelätzchen satt und vor allem auch deren nicht zufriedenstellende Funktion. Also entwickelte ich den LaLatz. Mir war damals nicht klar, dass ich mit dieser Idee eine patentierte Lösung gefunden hatte.
Außerdem wollte ich für die vielen Reisen, die wir mit unserer Familie machen EIN einziges Lätzchen mitnehmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die allergrößte Herausforderung war die perfekte Materialzusammensetzung zu finden, denn der LaLatz sollte ja auf der Tischfläche nicht so leicht verrutschen, gleichzeitig angenehm weich und leicht sein und dazu natürlich für Babys und Kinder komplett unbedenklich sein.
Bis zur perfekten marktreifen Lösung dauerte es ca. 6 Jahre.
Außerdem wollten wir bei Google möglichst schnell gefunden werden, das haben wir erreicht.

Wer ist die Zielgruppe von LaLatz?
Eltern, Großeltern, Tagesmütter, die Wert legen auf gemeinsame Mahlzeiten am Tisch, denn der LaLatz wurde von mir auch entwickelt, um den Kleinen das Essen am Tisch beizubringen. Mit dem LaLatz essen nämlich unsere beiden Jüngsten (14 Monate und 4 Jahre) deutlich besser.

Wie funktioniert der LaLatz?
Der LaLatz bildet beim Anlegen eine tiefe Auffangrinne, die alle Essenreste auffängt und ist an den Seiten mit einer handgenähten Naht versehen, die Flüssigkeiten bis zu einem gewissen Grad aufsaugt. Durch diese tiefe Auffangrinne kann das Kind sich frei bewegen und trotzdem verrutscht nichts.
Jeder LaLatz hat den farbigen Orientierungspunkt für den Teller und dadurch auch ein sehr schlichtes Design, was auch vieleEltern spontan gefällt.
Der LaLatz ist abwaschbar und maschinenwaschbar bei max. 40 Grad und kann nach jeder Mahlzeit also schnell wieder benutzt werden.
Die kleinen und größeren Kinder können mit dem LaLatz schon früh selbstständig essen lernen und kleckern dabei ausschließlich den LaLatz voll.
Der LaLatz hat einen Magnetverschluss, so dass die älteren Kinder ihn selber an- und ausziehen können und ihn auch an jede magnetische Oberfläche hängen können, z.B. an den Kühlschrank, um ihn dann in Kürze wieder zu benutzen.

Was ist das Besondere an dem Kinderlätzchen?
Das Besondere ist seine patentierte Materialzusammensetzung, die extrem strapazierfähig ist und dabei superweich und anschmiegsam ist.
Besonders ist außerdem der farbige Punkt, wo der Teller drauf gestellt wird.
Hier war die Montessori Idee: „Hilf mir es selbst zu tun!“ eine große Inspiration.
Das zweifarbige Design des LaLatz hat einen hohen Wiedererkennungswert und den Farbkombinationen sind auch in Zukunft keine Grenzen gesetzt.
UND last but not least: Der LaLatz ist made in Germany.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Die Idee stammte von den „Machern“ der „Höhle der Löwen“.
Ich bekam eine Anfrage per Email, ob ich mein Produkt nicht einmal den Löwen vorstellen möchte. Nach einigen Überlegungen habe ich dann meine Unterlagen für das Casting eingereicht.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Ich habe immer wieder Ausschnitte der Sendung in der Mediathek angesehen, um mich mit den Löwen vertrauter zu machen.
Ich habe den Pitch ca. 10 Tage lang jeden Abend meinem Mann, einer sehr engen Freundin und auch ein paar Freunden vorgesprochen. Immer wieder habe ich die ein oder andere Formulierung wieder verworfen und verändert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Zunächst war ich bei der Anfrage skeptisch und fast ein bisschen ungläubig, ob es wirklich DIE „Höhle der Löwen“ ist und nicht irgendeine Spammail.
Dann freute ich mich einerseits über diese Anfrage, zweifelte aber gleichzeitig, ob ich das allein schaffen kann.
Nachdem mich meine engste Umgebung dann entsprechend bearbeitet hat, motivierte mich der Gedanke, dass ich diesen Auftritt als einmalige Chance sehen muss so sehr, dass ich „Ja“ sagte.
Ich verspreche mir vor allem eins von der Show: Dass unser LaLatz bekannter wird und noch mehr Menschen diese Idee toll finden.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf LaLatz aufmerksam werden?
Dieser Schritt ist für mich der Wichtigste in diesem Jahr. Denn ohne die Sendung würde ich diese Aufmerksamkeit an einem Abend natürlich nicht in der Form bekommen.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Ralf Dümmel oder Judith Williams.

Wie geht es mit LaLatznach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Sollte der Deal zustande kommen, werde ich deutlich mehr Zeit und Kraft investieren müssen in unser Start-Up Unternehmen wovor ich als vierfache Mutter ehrlich gesagt auch ein bisschen Respekt habe.
Sollte ich kein Angebot bekommen arbeite ich weiter an den Verkaufszahlen bei Amazon und an meinen bisherigen spannenden Kontakten nach Südkorea, in die Schweiz und in die Beneluxländer. Außerdem plane ich zusammen mit meiner Freundin und Kollegin für die nächste Messe „Playtime“ in Paris. Denn da möchten wir einen Top-Stand präsentieren: mit einer LaLatz-Live-Show, wo Kinder kleckern dürfen und gleichzeitig die Luxus-Klamotten dieser Modemesse geschont werden. Die besten Kontakte haben wir bisher auf den Messen in Köln, Madrid und Paris knüpfen können.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich möchte in fünf Jahren noch mehr Vertragspartner haben, die regelmäßig den LaLatz bestellen und ihn genauso schätzen wie wir.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Sei mit Leidenschaft für deine eigene Erfindung bei der Sache!
2. Sei beharrlich und selbstkritisch!
3. Hab Geduld!

Bild © VOX

Sehen Sie LaLatz am 13.September in #DHDL

Wir bedanken uns bei Eva Schrader für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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