Denkt iterativ und pragmatisch

Stellt Euch und Kronsteg bitte kurz vor

Hallo und vielen Dank für die Einladung zum Interview. Wir, Patrik Kolligs und Ricardo Thiele, sind die Gründer von Kronsteg. Als herstellerunabhängige Digital Workplace Beratung bieten wir alle Dienstleistungen rund um den digitalen Arbeitsplatz aus einer Hand. Ob Social Intranet, Mitarbeiter-App, Messaging Platform oder digitales Mitarbeitermagazin – Wir helfen Unternehmen bei der internen Digitalisierung und machen sie damit fit für’s digitale Zeitalter.

Wie ist die Idee zu Kronsteg entstanden und wie habt Ihr Euch als Gründerteam zusammengefunden?

Kennengelernt haben wir uns auf einer Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung“. Aus unserem gemeinsamen Interesse am Digital Workplace ergaben sich dann weitere Treffen und viele spannende Gespräche. Während den Gesprächen stellten wir fest, dass Informationen zum Thema „Digitaler Arbeitsplatz“ im Internet nur schwer zu finden waren. Das wollten wir ändern und starteten zunächst einen Blog. Zu unserer Überraschung erhielten wir nach nur kurzer Zeit die erste Projektanfrage, die wir aufgrund unserer Jobs noch ablehnten. Als wir wenig später aber weitere Anfragen erhielten, entschlossen wir uns Ende 2017 zur Gründung von Kronsteg.

Wer ist die Zielgruppe von Kronsteg?

Wir fokussieren uns auf Unternehmen aus der DACH-Region. Branche oder Unternehmensgröße spielen für uns keine Rolle. Oft sind unsere Kunden auf der Suche nach modernen Ansätzen und frischen Ideen.

Welche Informationen erhält der Kunde auf Eurer Website?

Unseren Blog gibt es natürlich immer noch. Darüber möchten wir unsere Leser mit dem nötigen Wissen für eine erfolgreiche interne Digitalisierung versorgen. Unsere Blogartikelreihe „So macht’s“ ist dabei besonders beliebt – dort teilen Unternehmen wie C&A oder Fitness First spannende Praxiserfahrungen. Ebenfalls häufig besucht werden unsere Seiten, auf denen wir einen Überblick über moderne Softwarelösungen bieten.

Welche Vorteile bietet Kronsteg?

Wir sind systemunabhängig und finden so für unsere Kunden die passendste Softwarelösung. Außerdem bieten wir feste Leistungspakete, die auf Best-Practice-Ansätze basieren, zum Fixpreis. Dabei können unsere Kunden individuell entscheiden, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen möchten. So garantieren wir im gesamten Projekt maximale Flexibilität und Planungssicherheit. Darüber hinaus ist uns eine angenehme und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre wichtig, die sich beispielsweise auch bei unseren Meetups wiederspiegelt.

Wie ist das bisherige Feedback der Kunden?

Neben unserer Herstellerunabhängigkeit und unserem transparenten Leistungsmodell ist uns das persönliche Miteinander sehr wichtig. Wir brennen für die Sache und lösen diese Begeisterung auch bei den Kunden aus – zumindest wird uns das häufig gesagt.

Wo geht der Weg hin? Wo seht Ihr Kronsteg in fünf Jahren?

Zusammen mit unseren Kunden wollen wir die besten Social Intranets, Mitarbeiter-Apps oder Messaging Plattform und Projekte realisieren – die langfristig den Arbeitsalltag der Mitarbeiter verbessern. Mit dieser Basis möchten wir in fünf Jahren zu den Top 3 Digital Workplace Beratungen in Deutschland gehören. Um das zu erreichen beschäftigen wir uns schon heute mit den Technologien der Zukunft. Beispielsweise virtuelle Sprachassistenten oder Chatbos für den Einsatz im Berufsalltag.

Was waren bisher die größten Herausforderungen?

Eine der ersten Herausforderungen war es sicherlich unsere sicheren Jobs zu kündigen. Nicht genau zu wissen, wie es in den nächsten Monaten weitergeht ist zwar aufregend, kann aber auch mal beängstigend wirken. Sein Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu kriegen bleibt wohl eine ständige Herausforderung als Unternehmer. Zum Glück unterstützen uns unsere Familien so gut und halten uns immer bestmöglich den Rücken frei. Neben den privaten Herausforderungen, lag für Kronsteg eine große Herausforderung vor allem darin, ein so interdisziplinäres Experten-Team aus UX-Designern, Informationsarchitekten, Programmierern und Kommunikationsberatern zusammen zu bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würdet Ihr angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Steht auf und macht‘s einfach. Plant nicht alles bis ins kleinste Detail, sondern denkt iterativ und pragmatisch. 2. Glaubt an Eure Idee und lasst Euch von Rückschlägen nicht unterkriegen. 3. Fokussiert Euch auf das aktuell Wichtigste. Das bedeutet auch mal Nein zu sagen.

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Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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