Sonntag, September 25, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KRINTERVENT Wachstumsberatung für Selbständige und kleine Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup KRINTERVENT doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Andreas Schulz und ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit Wachstum und Krisen in Unternehmen. Ich durfte früh in meiner Laufbahn eine Unternehmenskrise miterleben. Mit 23 Jahren wurde ich Abteilungsleiter und sechs Monate später durfte ich 30 % meiner Mitarbeiter entlassen. Ich habe versucht herauszufinden, wie es dazu kam und warum man es nicht verhindern konnte.

Von diesem Zeitpunkt an, hat mich das Thema Unternehmenskrise nicht mehr losgelassen und ich will heute noch alles darüber wissen. So wurde ich in meinem Berufsleben zum Problemlöser und habe viele unterschiedliche Bereich führen dürfen. Wenn alles lief, dauerte es nicht lange und mein Telefon klingelte. Entweder mein Chef oder ein externer Headhunter, der eine Herausforderung hatte.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Anfang 2021 traf ich den Entschluss, dies nicht mehr als Angestellter machen zu wollen. Ich wusste, es gibt viele Unternehmen, die von meinem Know-how profitieren können.

Durch mein Interesse an Krisen, bin ich mit vielen Unternehmer*innen in Kontakt gekommen, die sich in einer solchen Situation befanden. Sie suchten häufig nach Rat, wollten oder konnten sich aber nicht keinen Unternehmensberater leisten.

Kleine Unternehmen haben nicht das Geld, dass ein klassischer Unternehmensberater verlangt. Oftmals sind das 5 – 50-tausend Euro für ein Mandat. Außerdem funktionieren Sie komplett anders als mittelständische oder große Unternehmen. Mit Best-Practice-Lösungen a la Google oder Apple können die nichts anfangen. Nicht jedes Unternehmen kann seine Produkte darüber hinaus einfach im Internet verkaufen.

Diese sehr engagierten Unternehmer*innen sollten jedoch auch eine Chance bekommen, in Krisenzeiten zu wachsen. Aus diesem Grund entschied ich mich, meinen Job zu kündigen und mein Wissen insbesondere Selbständigen und kleinen Unternehmen anzubieten.

Welche Vision steckt hinter KRINTERVENT?

In Deutschland haben 99,8 % aller angemeldeten Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter. Sie sind das Rückgrat unseres Wohlstands und Innovationsmotor. Wir brauchen zwingend diese Unternehmen, wenn wir auch in Zukunft in Wohlstand leben wollen.

Ich möchte möglichst viele dabei begleiten, aus ihren vorhandenen, großartigen Ideen, dauerhaft erfolgreiche Unternehmen zu machen. Mit schnellen Verbesserungen und einfachen Lösungen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

In Deutschland zu gründen, ist alles andere als unkompliziert. Ich habe fast sechs Monate vor dem Start begonnen, mich schlau zu machen, alles Notwendige in die Wege zu leiten und den Start gut vorzubereiten.

Nichtsdestotrotz habe auch ich Fehler gemacht und Lehrgeld zahlen müssen. Leider ist unser Staatsystem so komplex und überreguliert, dass selbst die eigenen Mitarbeiter in den Behörden falsche Informationen weitergeben.

Den Beginn meiner Selbständigkeit finanzierte ich ausschließlich mit Eigenmitteln. Für Werbekosten habe ich später ganz bewusst eine KfW-Gründerförderung in Anspruch gekommen. Zu dem Zeitpunkt waren die Zinsen aber auch noch sehr günstig.

Wer ist die Zielgruppe von KRINTERVENT?

Meine Kunden sind Selbständige und kleine Unternehmen, deren Erfolgswelle abgeebbt ist oder bei denen das Wachstum stagniert. Ich lege den Fokus auf Umsatzsteigerungen, um die aktuelle Situation zu verbessern.

Restrukturierungen und Sanierungen sind nicht mehr mein Thema. Das könnte ich zwar theoretisch auch, aber das will ich nicht.

Meine Methodik funktioniert branchenunabhängig. Meine Kunden sind sehr divers. Da waren bereits Einzelhändler, IT-Firmen bis hin zu hoch spezialisierten Produzenten dabei. Selbst mit Behörden und Vereinen bin ich zurzeit im Austausch.

Wie funktioniert KRINTERVENT? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Anders als die klassische Unternehmensberatung. Ich komme nicht um lange zu bleiben, sondern möchte möglichst schnell meine Kunden auf den richtigen Weg bringen. Meine Beratung ist auf eine schnelle Umsetzung ausgelegt ist.

Für den schnellen Erfolg ist es wichtig, mit dem was da ist und den Fähigkeiten der Beteiligten zu arbeiten. Ich vermeide deshalb teure oder langwierige Investitionen und versuche erst gar nicht dem Unternehmen eine neue Ausrichtung zu verkaufen.

Ziel ist es, nach 6 Beratungsstunden ein fertiges Wachstumskonzept zu haben. Durchschnittlich liegen zwischen dem strategischen Erstgespräch und dem Abschlussgespräch, über die praktische Umsetzung des Konzeptes, sechs Wochen. Bei sehr engagierten Kunden oder hohem Handlungsdruck geht es auch mal in vier Wochen. Die Abrechnung erfolgt nach Beratungsstunden und nicht nach einem pauschalen Tagessatz.

6 Beratungsstunden reichen meistens auch aus, um das praktisch durchführbare Konzept zu erstellen. Bei der Umsetzung kann ich nichts mehr machen, da ich keine Entscheidungen für meine Kunden treffe oder ausführe. Das bekommen die Unternehmer*innen auch gut ohne mich hin. Andernfalls wäre ich ein Interim Manager und das bin ich nicht.

KRINTERVENT, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nach vorne. Egal, wie sehr uns die nächsten Jahre herausfordern werden, meine Kunden werden auf der Gewinnerseite stehen. Davon bin ich überzeugt.

Im Idealfall bin ich in fünf Jahren auf einer Veranstaltung von vielen Hidden Champions. Die Veranstaltung wird von mir ausgerichtet und meine ehemaligen Kunden sind die Gäste.

Ansonsten werde ich immer da zu finden sein, wo Gründer, Jungunternehmer und Inhaber von kleinen Unternehmen anzutreffen sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nutze die Angebote von Wirtschaftsförderungen und erfolgreichen Gründern für eine gute Startvorbereitung.

Deine Geschäftsidee muss deinem Kunden einen Mehrwert bieten und nicht bloß großartig sein.

Glaube nicht alles, was dir auf Social Media Plattformen erzählt wird. Am Ende braucht es viel Engagement und Fleiß, um ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Wir bedanken uns bei Andreas Schulz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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