Idea is easy, implementation is hard

KONKRUA: Die erste authentische Thailändische Kochbox

Stellen Sie sich und das Startup KONKRUA doch kurz unseren Lesern vor!
Konkrua bietet nicht nur die erste, sondern auch die authentischste Thailändische Kochbox mit genau vorportioniert gelieferten Zutaten aus Thailand.

Wie ist die Idee zu KONKRUA entstanden?
Während meines Studiums habe ich durch gemeinsame Thai-Kochabende und Besuche in Thairestaurants meine besten Freundinnen in Deutschland mit der thailändischen Küche bekannt gemacht. Ich habe Ihnen beigebracht, wie verschiedene Thaigerichte richtig zubereitet und gewürzt werden, ihnen gezeigt, wo sie die passenden Zutaten in Deutschland kaufen können und wie diese richtig verarbeitet werden.

Nach und nach habe ich bemerkt, wie sich meine Freundinnen mit meiner Liebe für die thailändische Küche angesteckt haben. Sie haben nicht nur regelmäßig für sich selbst thailändisch gekocht, sondern auch ihre Liebsten mit thailändischen Gerichten begeistert.
Ob beim ersten Date mit dem neuen Freund, im Urlaub mit der Familie oder bei der Einweihungsparty der Schwester – die exotischen Menüs waren bei allen beliebt.

Ohne mich hätten meine deutschen Freundinnen wahrscheinlich nie entdeckt, wie einfach und lecker sich thailändische Gerichte zuhause zubereiten lassen. Ich fragte mich daraufhin, ob die thailändische Küche wohl für viele andere Deutsche ein Geheimnis bleiben wird und sie Schwierigkeiten haben, geeignete Zutaten zu finden.

So kam ich auf die Idee, meine Liebe für die thailändische Küche in das Leben und die Küche der Deutschen zu bringen. Mit meinen Kochboxen will ich Europäern zeigen, wie lecker die authentische thailändische Küche tatsächlich schmeckt und wie mühelos sie Thaigerichte selbst zaubern können.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Ich habe eine große Leidenschaft für Food-Startups, bereits eigene Geschäftsmodelle entwickelt und damit den ersten Preis in einem Wettbewerb an meiner Hochschule gewonnen. Während meines Praktikums habe ich immer wieder neue Geschäftsideen in meinem Kopf, obwohl die Arbeit bei der Firma mir schon Spaß gemacht hat. Ich konnte einfach nicht aufhören, darüber nachzudenken. Das hat mich dazu motiviert, weiter an meine Visionen zu arbeiten und führte schließlich zur Idee und Gründung von KONKRUA Thai Kochbox.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war tatsächlich meine Nationalität. Als eine Thailänderin, ein Unternehmen in Deutschland zu gründen, war es nicht so einfach. IHK Stuttgart musste meinen Businessplan bewerten und Ausländerbehörde musste die Entscheidung treffen, ob ein wirtschaftliches Interesse oder ein regionales Bedürfnis für meine Geschäftsidee besteht und ob die Tätigkeit positive Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten lässt. Der ganze Prozess hatte mehr als ein halbes Jahr gedauert.

Mein Startup hatte eigentlich sehr wenig Startkapital gebraucht, um überhaupt gegründet zu werden. Außerdem habe ich alles selber von Anfang an gemacht, die Webseite selber aufgebaut, alle Fotos, Videos sowie alle Werbematerialien selbst gestaltet, deswegen hatte ich sehr wenig Startkapital gebraucht und konnte aus meiner eigenen Ersparnis gründen. Vor allem weiß ich auch, wie man alles ganz günstig in Thailand findet. Das ist schon mal ein großer Bonus.

Wer ist die Zielgruppe von KONKRUA?
Ich nenne meine Zielgruppe die „Thailand Lover“ und die „Cooking Lover“. Jährlich reisen mehr als 600.000 Deutsche nach Thailand. Sie verlieben sich nicht nur in das Land, sondern auch in die Thailändische Küche.
Derjenige, der thailändische Küche mag und ebenfalls derjenige, der gerne kocht und offen für etwas Neues ist, gehören zu meiner Zielgruppe. Sie sind zwischen 20-50 Jahre alt, online unterwegs und legt viel Wert auf gutem Essen. Egal ob Backpacker, Hausfrauen oder viel beschäftigte Männer waren alle bis jetzt meine Kunden.

Was ist das Besondere an den Kochboxen von KONKRUA?
In 3 Wörtern zusammengefasst: „superlecker, gesund und einfach mit 100% Authentizität“.
Alle Zutaten in unserer Box werden genau vorportioniert geliefert, aus Thailand importiert und enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe. Dabei sind auch schöne Rezeptanleitung und Kochvideos mit vielen Tipps von Thailändern. Sozusagen liefern wir genau das, was man in den Supermärkten nicht finden kann.

Außerdem sind alle Gerichte fertig in 30 Minuten und schmeckt superlecker mit authentischem Erlebnis genau wie in Thailand. Meine Kunden können nicht nur das leckere Essen genießen, sondern auch die armen Menschen in Thailand helfen. Die Bambusboxen werden in einem kleinen Dorf in Thailand hergestellt. Jede Box unterstützt viele älteren Menschen, die von der Herstellung solcher Bambusprodukte in Handarbeit leben.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
Qualität wird bei uns groß geschrieben. Wir wählen nur die besten Zutaten, die die Thailänder tatsächlich in Thailand anwenden. Sie müssen authentisch schmecken und enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe.

Wie viele Gerichte stehen auf der Speisekarte?
Insgesamt sind 6 Gerichte, sowohl in einer Kochbox als auch in einer Sparpackung, zu erhalten. Unsere Konkrua Familie besteht aus dem Gangsterbruder Pad Thai, der temperamentvollen Oma Rotes Thai-Curry, dem braven jedoch begeisterungsfähigen Mädchen Tom Kha, der klassiken Dame Massaman Curry, dem Rasseweib Tom Yum und der internationalen Traumhochzeit Grünes Thai-Curry.

Wie ist das Feedback?
Zum Glück haben wir bis jetzt nur positive Feedbacks bekommen. 100% der Bewertungen enthalten entweder das Wort „lecker“ oder „genial im Geschmack“. Allerdings freuen wir uns auf alle Verbesserungsvorschläge und wollen alles für unsere Kunden verbessern. Wir haben erst seit einem Monat gegründet aber ein paar Kunden haben schon nachbestellt und das ist so ein tolles Gefühl.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wenn die Europäer an Thailändisch kochen denken, sollen sie dann an Konkrua Kochbox denken. Das ist unser höchstes Ziel.
In 5 Jahren sehen wir uns nicht nur auf dem deutschen Markt, sondern auch in Österreich, in der Schweiz, in Niederlande und in Spanien. Idealerweise haben wir auch ein paar Pop-up Stores.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. „Idea is easy, implementation is hard“. Bleibt positiv aber haltet euch jedoch auch an die Informationen, Statistiken und Kunden-Insight.
2. Keep failing but failing forward . Je mehr Fehler ihr macht, desto mehr könnt ihr euch auch weiterentwickeln.
3. Denkt lieber dran, was ihr bis jetzt schon geschafft habt und nicht die ganze Zeit daran, was ihr noch zu erreichen müsst. So kommt man mit positiver Einstellung voran.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Pim Ampikitpanich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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