Zu 100% hinter seiner Idee und dem Business stehen!

KOA: KOAconference Hiring Messe für Frauen in Berlin

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen KOA doch kurz unseren Lesern vor!
Tamara: Das Ziel unseres Unternehmens KOA ist es, einen aktiven Austausch zu schaffen zwischen inspirierenden Menschen aus Führungspositionen bekannter Unternehmen, Start-Ups oder Institutionen und ambitionierten Frauen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen oder einen Jobwechsel anstreben. Herzstück unseres Unternehmens ist die jährlich stattfindende KOAconference, die erste Hiring Messe für Frauen in Berlin. Die KOAconference vernetzt weibliche Nachwuchskräfte mit starken Business-Persönlichkeiten, die ihnen Perspektiven eröffnen können und sie darin ermutigen, ihren Platz in der Businesswelt zu finden. Gleichzeitig bietet sie den teilnehmenden Unternehmen einen direkten Zugang zu einer spannenden weiblichen Recruiting-Zielgruppe.

Mit der daraus entstandenen Initiative KOAwomen, die unter der Idee „Better together“ steht, bauen wir aktuell eine Community auf, die den Austausch zwischen den Berufseinsteigerinnen mit Business Professionals vertieft und die Frauen dabei unterstützt ihre Karriere selbstbewusst, zielstrebig und aktiv zu gestalten.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Tamara: Ich habe einige Zeit in den USA gelebt und hatte dort Gelegenheit an Konferenzen wie der D.Live des Wall Street Journals teilzunehmen. In den USA ist es sehr einfach, mit anderen ins Gespräch zu kommen – die Offenheit der Menschen zieht sich durch alle Hierarchien hindurch. Ich selbst fand mich irgendwann in einem Gespräch mit Larry Page wieder und war beeindruckt von der Zugänglichkeit einer solchen Unternehmensgröße. Dieser amerikanische Spirit und der direkte Austausch haben mich persönlich sehr inspiriert, weshalb ich mir Frage gestellt habe: Wäre sowas in Deutschland möglich? Hierarchien spielen hier noch eine viele größere Rolle, gerade Führungspersönlichkeiten bleiben oft unter sich. Für junge Berufseinsteiger fehlt damit der Zugang zu Erfahrung, Expertise und Netzwerk. Das wollen wir mit KOA ändern: Wir wollten in Deutschland eine Community schaffen, in der jeder die Möglichkeit hat sich mit anderen Community-Teilnehmern auszutauschen.

Wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Nadja: Tamara und ich kennen uns persönlich schon lange und haben schnell festgestellt, dass wir nicht nur privat, sondern auch beruflich auf einer Wellenlänge sind. Durch meine vorherigen Tätigkeiten im PR-/Strategiebereich und Bloggerbusiness sowie Tamaras langjährige Arbeit im Eventmanagement konnten wir uns selbst ein starkes Netzwerk aufbauen und wissen aus dem Grund, wie wichtig es ist, die richtigen Leute zu kennen, um den eigenen Weg erfolgreich gehen zu können. Unser Netzwerk und diese Reichweite möchten wir nutzen, um die Frauen zu inspirieren und ermutigen ihre Karriere selbst in die Hand zu nehmen und ihnen eine Plattform bieten, sich selbst aktiv zu vernetzen.

Was war bei der Gründung Ihres Unternehmens die größte Herausforderung?
Nadja: Besonders am Anfang ist es eine Herausforderung die Prozesse und Aufgaben innerhalb des Unternehmens zu organisieren und zu strukturieren, da so viel Neues auf einen zukommt. Man muss sich in kurzer Zeit viel Wissen in Bereichen wie Recht, Steuer, Buchhaltung oder Teamführung aneignen. Und als Gründer bist du dabei zunächst auch weitestgehend alleine auf dich gestellt. Allerdings wirst du beruflich auch selten erfüllter sein, als in dem Moment, in dem du deine eigene Idee zum Leben erweckst. Und ich hatte das Glück, dass wir von Anfang an zu zweit waren – better together!

Gab es jemals einen Punkt, wo Sie dachten ich schaffe das nicht?
Tamara: Natürlich hat man zwischendurch mal Zweifel oder das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst. Aber dadurch, dass wir KOA zu zweit gegründet haben und auch ein tolles Team an unserer Seite haben, haben sich diese Zweifel immer als unbegründet herausgestellt. Wir unterstützen uns gegenseitig, wo wir nur können. Wir selbst leben auch innerhalb unseres Start-Ups das Motto „Better together“ und wissen, dass wir uns immer aufeinander verlassen können.

Muss man mit seinen Aufgaben wachsen?
Nadja: Man wächst automatisch mit seinen Aufgaben. Ich habe bei KOA zunächst den kreativen Part übernommen und bin dann ziemlich schnell mit in die strategische Entwicklung der Marke eingestiegen. Heute bin ich neben meiner kreativen Arbeit auch ein Teil des KOA-Managements. Ich habe genau das durchlebt, was wir uns für die Frauen unserer Community wünschen: Die Karriere selbst in die Hand zu nehmen und über sich hinauswachsen. Ich bin stolz darauf, heute Co-Founderin eines Startups zu sein und zu sehen, wie das Unternehmen weiter wächst.

Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Nadja: Jeder Gründer eines Unternehmens benötigt zur Verwirklichung seiner Idee ein gehöriges Maß an Durchhaltevermögen und Flexibilität.
Nicht jede Idee kann direkt perfekt umgesetzt werden, nicht jeder Schritt ist sofort erfolgreich. Man muss dem ganzen Prozess Zeit geben. Der wichtigste Indikator für einen potenziellen Erfolg bleibt jedoch das Vertrauen in die eigene Idee und das Team.

Wer ist die Zielgruppe von KOA?
Tamara: Die Mission von KOA beruht auf dem Zusammenbringen von (jungen) Talenten und Unternehmen. Beide Seiten, sowohl die weiblichen Nachwuchskräfte, als auch Unternehmen, sind für uns immens wichtig, da nur durch sie beide eine erfolgreiche Community entstehen kann.

Welche Vision steckt hinter KOA?
Nadja: KOA kommt aus dem Hawaiianischen und verkörpert perfekt die Attribute, die die Frauen unserer Community ausstrahlen: Mut, Ehrgeiz und Courage. Wir wollen eine starke Community für aktive und engagierte Frauen aufbauen, die beruflich mehr erreichen wollen und wissen, dass sie gemeinsam eben mehr erreichen können. Die Business Leader unterstützen die Frauen bei der Verwirklichung ihrer Ziele und können so selbst weiter wachsen. KOA lebt, arbeitet und kommuniziert nach einem gemeinsamen Verständnis: Better together.

Welche Highlights erwartet die Besucher dieses Jahr?
Tamara: Wir sind aktuell dabei das Programm für die KOAconference 2018 zusammenzustellen. In diesem Jahr möchten wir die Konferenz um Elemente wie Masterclasses und Brand Booths erweitern. Dies schafft Platz für inspirative Talks, unmittelbare Learning-Sessions und direkte Treffpunkte für Unternehmen und berufs interessierte Talente. Im letzten Jahr hatten wir tolle Partner, wie beispielsweise die Deutsche Telekom, Mont Blanc, Continental, Shazam oder Eventbrite. Hier möchten wir auch in diesem Jahr anknüpfen und sind gerade dabei hochkarätige Partner zu akquirieren.

Wo sehen Sie sich und KOA in den nächsten 5 Jahren?
Nadja: In fünf Jahren möchten wir, dass KOA DIE Karriere-Community für future Leaders ist und die KOAconference sich als einflussreiche Hiring-Messe für Frauen fest etabliert hat. Zudem planen wir eine Expansion in weitere Länder und wollen uns für die Karriere von Frauen international einsetzen und diese zu starken Business Leadern entwickeln. Da wir mit vielen internationalen Firmen bereits zusammenarbeiten, sehen wir der Internationalisierung von KOA sehr positiv entgegen.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Tamara: Ein Startup zu gründen und damit erfolgreich zu sein, ist ein langer, nicht immer einfacher Weg. Man muss Standhaftigkeit besitzen und selbst zu 100% hinter seiner Idee und dem Business stehen! Es ist wichtig ein Netzwerk aus Personen um sich zu haben, dass einen motiviert und beratend zur Seite steht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tamara und Nadja für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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