Klaus Reithmeier: Hartnäckig bleiben, nicht aufgeben

Treffen Sie Klaus Reithmeier beim Start Up Live an den Alpen in Salzburg

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen und was waren die größten Herausforderungen?
Klaus Reithmeier: Ich hatte eine Idee und wollte meine ganze Zeit der Entwicklung dieser Idee widmen – weil ich an ihren Erfolg glaubte und weil mir die Arbeit wahnsinnig viel Spaß machte. Anfangs stand ich finanziell noch auf wackeligen Beinen, das bedeutete großen Stress. In den ersten fünf Jahren der Selbstständigkeit habe ich insgesamt drei Wochen Urlaub gemacht.

Mittlerweile läuft es ganz gut und ich beantworte Ihre Fragen aus Neapel.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus?
Ich bin an jedem Werktag (mittlerweile außer samstags) um 6 Uhr morgens beim ersten Personal Training Kunden. Zwischen 11 Uhr bis ca. 16 Uhr habe ich Zeit, um an der Entwicklung des Lederhosentrainings zu basteln, Klavier zu üben, Sport zu treiben und sonstige Termine wahrzunehmen, und von 17 – ca. 21 Uhr bin ich wieder bei Trainingskunden.

Über welches Thema werden Sie bei Start Up Live an den Alpen referieren?
Klaus Reithmeier: Ich werde den Teilnehmern von meinen Erfahrungen beim Start Up im vergangenen Jahr berichten und sie für die Pitches motivieren, vielleicht mit einer kurzen Lederhosentraining-Einheit.

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich mich nicht in der Szene bewege. Ich suche zwar schon den Austausch, finde ihn aber eher in der direkten Ansprache bereits erfolgreicher Unternehmer in meiner Branche.

Welche sind die größten Fehler junger Gründer?
1. Zu glauben, das Business wird in kürzester Zeit abheben.
2. Auf die falschen Leute zu hören – diejenigen, die einen belächeln und versuchen, einem Dinge auszureden, obwohl sie die Vision des Gründers nicht durchblicken
3. Zu wenig mit den richtigen Leuten zu sprechen – diejenigen, die das erreicht haben, was man selbst schaffen möchte.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Die Biographie von Billy Joel.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Klaus Reithmeier: In 5 Jahren wird es in 100 Städten Lederhosentraining geben – darunter viele Metropolen weltweit. Wir werden deutschlandweit die Angestellten großer Unternehmen mit unserem Angebot in der betrieblichen Gesundheitsförderung fit machen – einer Kombination aus App plus Lederhosentraining vor Ort. Ich werde meine eigene kleine Fernsehsendung haben und mehr Zeit für die Musik.

In fünf Jahren, also mit 40, werde ich außerdem ein erstes Musikalbum mit eigenen Songs veröffentlichen, mir einen VW Bus kaufen und 3 Monate als Straßenmusiker durch Europa touren.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?
1. 100% geben
2. Vorausdenken und sich permanent die Fragen stellen: ‚welche Hilfe kann ich brauchen, mit wem kann ich sprechen, was kann ich alles tun, um das Projekt voranzutreiben?‘
3. hartnäckig bleiben, nicht aufgeben

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Klaus Reithmeier für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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