Den Mut die Gründung zu wagen!

KIRAMIGA bietet Hilfe und Unterstützung beim Einleben in den deutschen Alltag – praktisch und mit Herz.

Stellen Sie sich und das Startup KIRAMIGA doch kurz unseren Lesern vor!

Für nach Stuttgart und Umgebung kommende ausländische Fach- und Führungskräfte und deren Familien bedeutet es oftmals großen Stress, sich in dem neuen Lebensumfeld zurechtzufinden, insbesondere wenn Kinder involviert sind.

Kiramiga bietet Hilfe und Unterstützung beim Einleben in den deutschen Alltag – praktisch und mit Herz.

Wir gehen insofern einen Schritt weiter und ergänzen das Angebot des klassischen Relocation Agents, der sich gewöhnlich um Wohnung, Sprachkurse und Papiere kümmert. Wir geben aktive und praktische „Lebenshilfe“ und das auch nachdem die eigentliche Relocation beendet ist.

Stellen Sie sich die folgenden Situationen vor:

Die Familien ringen mit Ärzten und dem Gesundheitssystem, Schwangerschaften und Kinderbetreuung, der winterlichen Räum- und Streupflicht oder auch Leergut-Automaten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Mülltrennung und fremden Haushaltsgeräten, sowie ungewohnten Lebensmitteln und Drogerieprodukten. 

Und diese Themen sind nur ein kleiner Auszug dessen was für uns so selbstverständlich ist.

Unser Ziel ist eine gute, vor allem auch emotionale Versorgung der zuziehenden Familien – der vielleicht entscheidende Ausschlag, dass die Relocation gelingt, dass überhaupt der Schritt nach Stuttgart gewagt wird und dass die Firmen mit dem Wissen der internationalen Fachkräfte weiter gebracht werden.

In dem Pressetext im Gründerblog des RKWs werden wir als eine „Freundin zum Einleben“ bezeichnet – das trifft den Nagel auf den Kopf.

Erleben Sie uns gerne live und in 3 Minuten – hier ist der Link zu unserem Pitch beim Female Founders Cup BW. Wir sind ganz stolz auf unseren 2. Platz.

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Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Aufgrund meines eigenen Lebensweges (nachzulesen auf unserer Homepage) weiß ich, wie verloren man sich fühlen kann, wenn man in eine fremde Stadt oder sogar ein fremdes Land zieht oder in vielen Fällen auch ziehen muss (Versetzung im Job – Familie muss mit). 

Wir möchten einerseits den Firmen helfen das Beste aus der teuren Relocation  herauszuholen und andererseits den ausländischen Fachkräften & deren Familien das Einleben und Leben in Deutschland erleichtern, damit diese sich schnell wohl fühlen. Bei uns spielt die emotionale „Versorgung“ eine große Rolle

Und das es diese Art von Angebot und Service in unserer Form bisher noch nicht gab, kam mir die Idee Kiramiga zu gründen. 

Was war bei der Gründung von KIRAMIGA die größte Herausforderung?

Die Struktur und die Idee in Worte zu fassen.

Ich hatte zum Glück großartige Hilfe vom RKW BW und meiner Gründungsberaterin Bettina Sauter.

Nun stehen wir vor der nächsten Herausforderung, nämlich Aufmerksamkeit zu generieren und insbesondere die Personalabteilungen der Unternehmen von der Wichtigkeit  und Notwendigkeit unseres Services zu überzeugen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Es kommt auf die Idee drauf an – ich habe lange überlegt und mich dazu entschieden erst jetzt zu starten, nachdem das Grundgerüst fast ‚perfekt’ ist. 

Letztlich ist es jedoch ein Prozess und perfekt ist es nie – es gibt immer etwas zu ergänzen, Perspektiven zu ändern und die Idee und das Produkt, in dem Fall unseren Service, weiterzuentwickeln, um flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden – Firmen und Expats – einzugehen.

Eine Freundin hat mir eine Notizbuch geschenkt – da stehen folgende Wort auf dem Einband: Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig. (Mark Twain).

Das finde ich trifft es ganz gut. 

Welche Vision steckt hinter KIRAMIGA?

Wir möchten dazu beitragen, dass sich jede(r) der den Schritt nach Stuttgart macht – oder in jede andere Stadt in Deutschland –  „perfectly welcome“ fühlt.

Einerseits geht es uns darum die Willkommenskultur zu stärken und andererseits aber auch darum die Wirtschaft zu unterstützen.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und wir möchten dazu beitragen, dass Stuttgart / Deutschland als Alternative für internationale Fach- & Führungskräfte noch attraktiver wird.

Wer ist die Zielgruppe von KIRAMIGA?

Unser Focus liegt auf den internationalen Fach- und Führungskräfte und deren Familien als Privatpersonen, sowie auf den Unternehmen, die unseren Service für eben diese Mitarbeiter bei uns einkaufen. Dies in dem Wissen, dass eine Relocation um einiges erfolgreicher sein kann, wenn sich der Expat und vor allem seine Familie schnell integriert und wohl fühlt. 

Die Firmen geben sehr viel Geld für die Relocation aus von Umzug, Wohnung über Flüge – da ist es nur konsequent in unseren Service zu investieren, damit sich die Kosten schnell amortisieren. Nur wer im privaten Umfeld glücklich ist, ist auch in der Lage beruflich den entsprechenden Einsatz zu bringen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt keinen Anbieter, der ein vergleichbares Konzept und Serviceportfolio hat.

Wir kümmern uns „nur“ um das ‚beyond’ – also, dass was nach dem Ankommen passiert und nicht um die klassische Wohnungssuche, Papiere und Kurzeinweisung.

Wir bieten nicht nur Individualbetreuung, sondern auch Seminare und Workshops in Kleingruppen an. Somit bringen wir Menschen zusammen und stärken die Gemeinschaft.

Zudem werden bei uns Themen behandelt, die zum Teil auch erst viel später auftauchen und nicht unmittelbar nach dem Umzug wie z.B. unsere Module mit den Themen: Medical & Emergency, Pregnancy & Babies und Travel.

Wir sind jederzeit für unsere Kunden da – auch Monate später und nicht nur zum Zeitpunkt der Relocation.

KIRAMIGA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Jetzt starten wir erst mal in Stuttgart und Umgebung – in 5 Jahren gerne Franchise Filialen in anderen deutschen Städten – wer Lust hat das Konzept in seiner Stadt umzusetzen, kann sich gerne bei uns melden. Wir sehen den Bedarf in jeder größeren, international ausgerichteten Stadt – nicht nur in Deutschland.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben? 

Den Mut die Gründung zu wagen und Kommentare von ‚außen’ zu hinterfragen aber gelassen hinzunehmen. Es ist wichtig unbedingt immer an sich und die Idee zu glauben und geduldig bleiben. Es braucht Zeit und Durchhaltevermögen. Im Prozess kann es auch sein, dass man seine Strategie ändern muss – somit ist es auch wichtig immer wieder offen zu bleiben und weiterzumachen.

Photo credit Start-up BW / Photo edit www.atelierdittmar.com

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kira Neumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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