Glaubt an Eure Ideen! Jeder Versuch ist es wert!

KidPick erleichtert Eltern die Kommunikation im Alltag

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen KidPick doch kurz unseren Lesern vor!
Mit der KidPick-App haben wir eine App auf den Markt gebracht, die Eltern die Kommunikation im Alltag erleichtert. KidPick ist eine Mischung aus Doodle und Messenger. Seit August 2015 ist die KidPick-App im App Store, seit Februar 2016 im als Android Version im PlayStore. Mit der KidPick-App können Eltern sicher und auf einfache Weise, kurzfristige Betreuung organisieren und Kinder verabreden. Dabei wird das bereits vorhandene Netzwerk, das jedes Elternteil hat, vernetzt und die Kommunikation erleichtert. Spontane Anfragen können an mehrere Beteiligte gleichzeitig gestellt werden. Auch die längerfristige Organisation von Verabredungen funktioniert schnell und unkompliziert. Freunde und Verwandte können sich aktiv für Betreuung oder Abholung zur Verfügung stellen. KidPick ist sicher. Die Information gehen nie über das selbst definierte Netzwerk hinaus. Fremde haben keinen Zugriff auf die Informationen.

Wie ist die Idee zu KidPick entstanden?
Ich bin selbst Mutter und wünschte mir ein digitales Kommunikationsmittel, das mich bei der Organisation der täglichen Betreuung und Verabredungen unseres Sohnes entlastet. Heute werden große Anforderungen an die Flexibilität des Einzelnen gestellt. Familien leben nicht mehr in derselben Stadt, das soziale Leben ist breiter gefächert. Das ist gut so und macht auch Spaß, aber gerade mit Kindern führt das oft zu einem hohen Organisationsaufwand. Der Fokus von KidPick liegt auf der schnellen Hilfe und dem unkomplizierten Handeln der verschiedenen Beziehungen des Kindes. Und das innerhalb eines vertrauten Netzwerks.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Um die Idee umzusetzen, habe ich die sichere Festanstellung verlassen und mit privatem Kapital und einem externen Entwickler-und Designteam die Umsetzung der Idee gestartet. Inzwischen arbeite ich selbstständig in meinem alten Job und versuche jede freie Minute in die Weiterentwicklung von KidPick zu investieren. Die größte Herausforderung besteht, neben der Finanzierung, momentan darin, im Marketing auf die steigenden Downloadzahlen aus den USA und Lateinamerika zu reagieren, da die App dort auf einen Bedarf trifft, der sich aus der fehlenden Absicherung der Eltern durch Elterngeld und staatlich finanzierter Betreuung der Kinder ergibt.

Wer ist die Zielgruppe von KidPick?
Mütter und Väter, die Job und Familie unter einen Hut bringen müssen und sich dabei Hilfe von anderen holen. Eltern, Großeltern, Lehrer, Erzieher – mit Smartphone

Wie funktioniert die KidPick App?
Um Verabredungen, Abholtermine und Fahrgemeinschaften zu koordinieren, legst du dir dein Netzwerk aus anderen Eltern, Freunden, Erziehern, Babysittern und Großeltern an – je nachdem, wem du die Betreuung deines Kindes anvertraust. Termine können an das Netzwerk angefragt und angeboten werden. Die Empfänger sagen zu oder ab, somit fällt das ganze Hin-und Her beim Verabreden weg und man kommt schnell zum Ziel.
Die KidPick-App kann einen Monat lang kostenlos getestet werden, danach kostet die App 2,99€ pro Monat oder 29,99€ im Jahr. Weitere kostenlose Monate werden zusätzlich gegeben, wenn zusätzliche Freunde ins Netzwerk eingeladen werden.

Warum sollte man KidPick nutzen?
a) Wenn einem die Sicherheit der eigenen Daten wichtig ist. Die App ist mit allen aktuellen Sicherheitsstandards abgesichert. Die Daten werden in Deutschland gehostet und unterliegen den deutschen Datenschutzbestimmungen.
b) Wenn man sich das Hin-und Her mit herkömmlichen Messengern beim Verabreden sparen will.
c) Wenn man alle Kontakte des kinderrelevanten Netzwerkes synchronisiert immer dabei haben will.
d) Wenn man eine unkomplizierte Möglichkeit haben will, auch andere Eltern aus Kita und Schulklasse zum Netzwerk hinzuzufügen.

KidPick, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Die Funktionalität von KidPick soll sich erweitern: Vom hilfreichen Tool zum Verabreden zur Informationsplattform und Elternforum.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Glaubt an Eure Ideen! Jeder Versuch ist es wert.
Vernetzung ist alles. Mit den richtigen Mentoren und Unterstützern kommt man weiter.
Durchhaltevermögen. Nicht jede Idee startet sofort durch. Es braucht einen langen Atem.

Bild: Anna Figoluschka

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Anna Figoluschka für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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