Auf den Markt hören und sich nicht gleichzeitig aus dem Konzept bringen lassen.

Kibox bietet Storage mit Abhol- und Lieferservice

Stellen Sie sich und das Startup Kibox kurz unseren Lesern vor!

Kibox bietet Storage mit Abhol- und Lieferservice. Die Bestellung erfolgt via Website, der Kunde bestellt die gewünschte Anzahl an Kiboxen, die er umgehend erhält. Wenn sie fertig gepackt sind, werden sie wieder abgeholt und von Kibox ins Lager transportiert. Sobald der Kunde seine Box zurück möchte, wird diese an den Ort seiner Wahl gebracht. Die Kiboxen sind aus stabilem Kunststoff gefertigt und extrem langlebig. Sie haben die Maße 60 x 40 x 36,5 cm (Länge x Breite x Höhe) und ein Fassungsvermögen von 68 Litern.

In die Box passen beispielsweise 30 T-Shirts und 10 Hosen, elf DIN A4-Ordner oder elf Paar Schuhe. Alle Dinge, die nicht in die Kibox passen, wie zum Beispiel Fahrräder, Kinderwagen, Reisekoffer, Ski werden als separate Gegenstände eingelagert und können auch einzeln zurück geliefert werden. Die Abholung ist gratis, die Einlagerung einer Kibox kostet € 4,50 pro Monat. Für den Rücktransport wird eine Pauschale von € 10, ‒ unabhängig von der Anzahl der Kiboxen oder Gegenstände verrechnet. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das hat ganz verschiedene Dimensionen. Mich fasziniert die Welt der Start-ups, ihre Erfolgsfaktoren, ich habe auch meine Bachelor-Arbeit zu dem Thema geschrieben und wollte so schnell wie möglich Gründer werden und das selbst ausprobieren. Mein Co-Founder hat da eine andere Perspektive: Die Überlegung war, wie können wir eine ungenutzte Lagerfläche optimal bespielen? Gemeinsam haben wir die Kibox-Idee entwickelt und das Start-up gegründet. 

Welche Vision steckt hinter Kibox?

Wir sind davon überzeugt, dass Kibox den Self-Storage-Markt disruptiv verändern und neue Zielgruppen erschließen wird. Die Kibox-Idee löst Probleme, mit denen Kunden eines klassischen Self-Storage-Business auf sich alleine gestellt sind. Kibox übernimmt den kompletten Transport und lagert bereits kleinste Mengen ein. Der Kunde braucht nichts weiter zu tun als über die Webpage mit ein paar Klicks zu bestellen. Alles weitere erledigt Kibox. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Kunden gewinnen und Kibox am Markt zu etablieren. Dazu zählt bekannt werden, das Kibox-Modell erklären und das nötige Vertrauen schaffen.

Die Finanzierung der Start-Phase erfolgt durch einen der Co-Founder.

Wer ist die Zielgruppe von Kibox?

Kibox ist für alle mit zu vielen Sachen und zu wenig Platz. Das sind nicht nur klassische Self-Sotrage-Kunden, sondern das geht darüber hinaus, weil der Transport und die Organisation für den Kunden wegfällt und Kibox auch ab den kleinsten Mengen – ab einer Box oder einem Gegenstand möglich ist.

Wie funktioniert Kibox? Wo liegen die Vorteile?

Die Bestellung erfolgt einfach via Website: Der Kunde bestellt die gewünschte Anzahl an Kiboxen. Diese werden rasch geliefert. Sind sie fertig gepackt, werden sie wieder abgeholt und ins Lager transportiert. Sobald der Kunde seine Box zurück möchte, wird diese an den Ort seiner Wahl gebracht. 

Die Vorteile sind der Service. Kibox stellt die Boxen zur Verfügung, bringt sie, holt sie ab, lagert sie und transportiert sie zurück. 

Der Kunde hat volle Transparenz.

Wie ist das Feedback?

Durchwegs positiv. Unsere ersten Kunden schätzen den neuen Service sehr.

Einige der bestehenden Kunden haben auch schon ein wiederholtes Mal unseren Service genutzt, was darauf schließen lässt, dass ihnen der Service gut gefällt. Höchste Kundenzufriedenheit ist oberste Priorität. Kibox lebt von wiederkehrenden Kunden. 

Kibox, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Derzeit sind wir in Österreichs Hauptstadt Wien und Umgebung tätig. In fünf Jahren möchten wir in vielen Städten unsere erfolgreichen Niederlassungen betreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nicht zu lange am Businessplan herumfeilen, denn es kommt anders als man denkt.

Flexibel im Angebot, in der Zielgruppe sein.

Auf den Markt hören und sich nicht gleichzeitig aus dem Konzept bringen lassen.

Fotograf: Marin

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Martin Wild für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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