Samstag, Oktober 16, 2021

Social Media: 7 Marketing-Tipps für Start-ups

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Startups sind mit ihrer Innovationskraft und Kreativität der Motor der globalen Wirtschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung. Wir bieten akribisch recherchierte Informationen über Gründer und Startups. Neben Porträts junger Unternehmer und erfolgreicher Startups und deren Erfahrungen liegt der Fokus auf KnowHow von A bis Z sowohl für Gründer und Startups als auch für Investoren, Ideengeber und Interessierte. Wir begleiten, Startups von der Gründungsphase bis zum erfolgreichen Exit.

Heutzutage ein Unternehmen zu gründen, kann deutlich einfacher sein, als es noch vor ein paar Jahrzehnten der Fall war. Damals gab es weder das Internet, noch die sozialen Medien. Genau die sind es aber, die es Start-ups ermöglichen können, kräftig durchzustarten. Hinzu kommt, dass Social-Media-Marketing vergleichsweise günstig ist. Gerade junge Unternehmer und Gründer haben daher nach Ansicht von Investment-Profi und Multiunternehmer Kemal Üres buchstäblich 1.001 Möglichkeiten, um aus dem Vollen zu schöpfen und sich von Anfang an stark zu positionieren. Wichtig ist nur die richtige Herangehensweise.

Posts, Bilder und Videos, die viral gehen, haben eine exzellente Hebelwirkung auf den unternehmerischen Erfolg. Auch die Interaktion mit anderen Usern ist eine wertvolle Basis für eine vielversprechende Gründung. Kemal Üres weiß, dass es mithilfe von Multi-Media-Marketing leichter gelingt, eine Marke zu kreieren, sie zu etablieren und im Zuge dessen bei der jeweiligen Zielgruppe einen stetig wachsenden Bekanntheitsgrad zu erlangen. Hier gibt Kemal Üres wertvolle Tipps für die Erstellung einer erfolgsorientierten Social Media Strategie.

Kemal Üres – die 7 wichtigsten Marketing-Tipps für Start-ups

1) Mut zur Sichtbarkeit

Für unerfahrene Social Media Nutzer mag es zunächst ungewohnt sein, sich online zu präsentieren und der Userschaft regelmäßig etwas aus dem eigenen Unternehmer-Alltag zu erzählen. Kemal Üres weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, hierbei Durchhaltevermögen aufzubringen. Denn die Sichtbarkeit kommt nicht über Nacht. Wer jeden Tag Bilder, Videos oder Texte bei Facebook, Instagram und Co. postet, sollte in erster Linie darauf achten, den Followern echten Mehrwert zu bieten. Ansonsten kann sich die Community rasch reduzieren. Auch wenn es schwerfällt, online zu gehen und „der Welt“ zu zeigen, was man zu bieten hat – es lohnt sich. Mut und Kontinuität zahlen sich aus.

2) Organische Reichweite

Wer zunächst ausschließlich auf organisches Marketing setzen möchte, braucht nichts weiter zu investieren, außer Zeit und Kreativität. Ein Budget ist dafür nicht erforderlich. Fakt aber ist auch, dass sich mit beworbenen bzw. gesponsorten Beiträgen erheblich mehr Reichweite erzielen lässt. Denn sie wird an zuvor festgelegte Zielgruppen ausgespielt. Deshalb empfiehlt Kemal Üres jedem, der online Erfolg haben will, ein stichhaltiges Marketingkonzept für Social Media zu erstellen.

3) Werbung in Gruppen

Neuesten Statistiken zufolge gilt Facebook als das größte und bedeutendste soziale Netzwerk, in dem sich Inhalte unterschiedlichster Art präsentieren lassen. Ergänzend zu den Posts auf der eigenen Fanpage ist es sinnvoll, sich auch mal in Gruppen umzuschauen und sich dort mit den Usern auszutauschen. Hier gilt allerdings ebenfalls: Qualität geht vor Quantität. Natürlich ist es außerdem hilfreich, selbst eine eigene Gruppe zu gründen.

4) Die eigene Community

Je größer das eigene Netzwerk, desto größer die Chance, dass das neu gegründete Business buchstäblich durch die Decke gehen wird. Anders als bei bezahlter Werbung auf Social Media braucht es aber bei der Etablierung einer eigenen Gruppe eine Weile, bis es eine gewisse Resonanz gibt. Daher sollten erfolgsorientierte Start-ups nicht schon nach wenigen Wochen aufgeben. Im Durchschnitt kann es etwa ein Vierteljahr dauern, bis sich effektiv etwas tut. Dranbleiben lohnt sich also!

5) Facebook und Instagram

Instagram und Facebook gehören zusammen. Trotzdem ist Instagram für Start-ups eine sinnvolle Plattform, um Bilder und Videoinhalte zu streuen. Außerdem können sie Shopping-Funktionen integrieren und eigene Produkte oder Services in der App präsentieren. Dadurch wird somit das soziale Medium rasch zu einer Verkaufsfläche.

6) Aufgeben ist keine Option

Neben Facebook und Instagram ist auch LinkedIn eine prima Plattform, um Reichweite zu generieren. Auch hier gilt: Kontinuität ist Trumpf. Der Auf- und Ausbau des eigenen Netzwerks sollte dabei ganz oben auf der Prio-Liste stehen. Wenn es in der Anfangsphase noch schwer gehen mag, so ist es nach Meinung von Kemal Üres Gold wert, diszipliniert und userorientiert weiterzumachen. Eine wichtige Grundregel ist, pro Tag – wirklich jeden Tag – mindestens zehn Kontakte aus der jeweiligen Zielgruppe zu generieren. Nachrichten müssen nach dem Bestätigen nicht unbedingt versendet werden. Zugleich sollte täglich ein qualitativ hochwertiger Beitrag abgeliefert werden. Mit der Zeit erweitert sich das Netzwerk stetig. Darunter sind sicherlich ein paar vielversprechende potenzielle Kunden. Wer glaubt, das Kontakteknüpfen und Posten bringe nichts, der wird auch keinen Erfolg haben.

7) Regelmäßig optimieren

Egal, auf welcher Plattform in bezahlte Werbung investiert wird: Wichtig ist, regelmäßig die entsprechenden Reichweite-Kennzahlen zu prüfen. So findet man rasch heraus, welche Art von Beiträgen besonders gut ankommt, und welche nicht. Nichts ist schlimmer als viel Zeit und Energie in Content zu investieren, um hinterher festzustellen, dass sich niemand dafür interessiert. Daher lohnt es sich, genau hinzuschauen.

Fazit

Kemal Üres weiß, worauf es auf Social Media ankommt. Auch er hatte es in seiner Anfangszeit als Unternehmer sehr schwer. Seine Erfahrungen und sein solides Know-how gibt der Multiunternehmer heute gerne an erfolgsorientierte Start-ups weiter. Seiner Ansicht nach kommt es lediglich auf einige wesentliche Stellschrauben an, die den Weg zum Erfolg ebnen können. Kontinuität, Fleiß, Userorientiertheit und Kreativität sind unabdingbare Faktoren für alle, die ihr Business endlich nach vorne bringen wollen. 

Autor

Multiunternehmer. Investor. Business Angel.Kemal Üres ist Gründer der Gastronomie-Kette Daily You – Eat powerful und Gesellschafter bei Eisberg-Seminare GmbH Hamburg und im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Mentaltrainings tätig.Neben dem Abschluss seiner kaufmännischen und gastronomischen Ausbildung hat er Weiterbildungen in der transzendentalen Meditation, im autogenen Training sowie in der kognitiven Verhaltenstherapie absolviert. Seine Karriere startete er einst im Park Hyatt Hotel Hamburg als jüngster Manager weltweit, er ist inzwischen Geschäftsführer mehrerer erfolgreicher mittelständischer Unternehmen sowie Buchautor und Investor. Stets am Zahn der Zeit entdeckt er Potenziale in Gründern und ihren Firmen. Zu seinen weiteren Stärken zählen das Skalieren und Positionieren von mittelständischen Unternehmen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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