keepda: Kommunikation sicher, übersichtlich und einfach

keepda: Sichere Plattform. Sicheres Netzwerk. Sicherer Austausch

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen keepda doch kurz unseren Lesern vor!
Was bisher in der digitalen Welt als „Networking“ verstanden wird, ist in erster Linie ein Sehen und Gesehen werden. Dem Grundprinzip einer echten vernetzten Kommunikation kommen nur wenige Dienste vergleichsweise nahe. Der Verlust von Kontrolle und Überblick über die eigenen Interaktionen oder auch Inhalte ist allerdings immer inbegriffen. keepda ist vereinfacht beschrieben eine Plattform, die Kommunikation in der digitalen Welt sicherer, einfacher, übersichtlicher und schneller macht. Gegründet wurde die keepda GmbH von Steffan Agel, Marie Brömmel, Oliver Fröhlich, Andreas Lange und Daniel Panagiotopoulos. Zwei der Gründer kommen aus der Kommunikationsbranche, zwei aus dem IT-Bereich und einer ist im 3-D- und Web-Design tätig.

Wie funktioniert keepda?
Technologisch erläutert ist keepda eine intelligente semantisch agierende Engine, mit der sich digitale bi- oder multilaterale Beziehungsgefüge sowie der Austausch digitaler Objekte darin realisieren und kontrollieren lassen. In der Praxis lässt sich damit z.B. ein soziales Netzwerk aufbauen, das dann wesentlich mehr kann als Menschen zu verbinden. Hier könnte man als User beispielsweise Schreib-, Lese-, Editier- und Sharing-Rechte ganz individuell für alles einstellen, was man kommuniziert. Und für jeden, mit dem man sich austauscht. Man könnte sich beliebig viele und beliebig große Kommunikationsgruppen einrichten. Mit 12, 100, 256 oder auch 100.000 Mitgliedern. Und das beschriebene Rechte-Management darin problemlos umsetzen. Für jeden einzelnen in dieser Gruppe. Und für jede einzelne Datei. Ein Netzwerk, das auf solch einer Logik basiert, eröffnet auch in Sachen User Interface (UI) völlig neue Möglichkeiten. Wer hat mir was geschrieben? Wer hat es noch? Wer hat welche Dateien von mir? Welche Bilder, Videos oder Musik-Files? Wohin sind diese noch gegangen? Wer hat sie wie und wem weitergegeben? Von wem kommt ursprünglich das Video, das mir jemand zeigt? Was darf ich damit jetzt machen? Solche Fragen kann keepda direkt übers UI beantworten. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Bild von sich. Das verteilen Sie mit keepda. An Ihre Freunde. Und die verteilen es mit Ihrer Erlaubnis in eigenen Gruppen. Am Ende entsteht ein Verteilungsbaum mit z.B. 18.000 Menschen. In jedem anderen Netzwerk wären Sie buchstäblich „lost in space“. Bei keepda bräuchten Sie einen Klick und würden diese Verteilung nicht nur sehen. Sie könnten diese auch an jeder x-beliebigen Stelle umleiten oder unterbinden.

Wer ist die Zielgruppe von keepda?
keepda als Technologie ist etwas, das z.B. jedes Unternehmen für seine interne Kommunikation einsetzen kann. Als unternehmenseigenes Kommunikationstool, das Mail, Sync und Sharing ablöst und Projektarbeit wirklich intelligent organisiert. Da der zentrale Nutzen in der Regelung von Beziehungsgefügen liegt, sind die weiteren Einsatzgebiete natürlich denkbar groß. Versicherungskonzerne könnten damit z.B. Kommunikationsstrukturen zwischen Kunden, Sachbearbeitern, Beratern oder Maklern aufbauen. Online-Versandhäuser könnten damit Shop-Systeme umsetzen, in denen E-Commerce- und Kommunikationsprozesse sinnvoll miteinander verbunden werden. Wir werden zudem auch schon bald keepda selbst direkt als Online-Plattform installieren bzw. freigeben. Schon allein, um zu zeigen, was wir unter Networking verstehen. Hier sind dann zunächst ein Messages-, Kalender- und ein Sharing-Bereich integriert. Alles selbstverständlich verbunden mit den Rechte-Funktionen, die keepda so einzigartig machen.

Wie sicher sind die Daten?
Wenn damit gemeint ist, ob keepda als selbst betriebene Plattform Daten von Usern aufnehmen, auswerten und im Sinne von Datenprofilen an Werbungtreibende verkaufen wird à la facebook? Nein. Nicht ohne direktes Einverständnis des einzelnen(!) Users. Und vor allem nicht, ohne dass dann auch der User „daran verdient“. keepda selbst ist zudem die technologische Umsetzung eines logischen Datenschutz-Prinzips. Was ich poste, schreibe, mitteile, zeige, vorführe oder von mir hören lasse – ist und bleibt meins. Ich bin der Eigentümer, der Owner. Als solcher kann ich grundsätzlich bestimmen, was mit meinem Eigentum von wem gemacht werden darf. So gesehen gibt keepda den Usern also Sicherheit und Kontrolle über „ihre Daten“. Technologisch gewährleisten wir Datensicherheit z.B. mit einer durchgängigen Verschlüsselung bei Übertragung oder Speicherung der Daten. keepda ist „made in germany“ … das möchten wir im Kontext zur Frage nach der Datensicherheit auch noch mal bewusst „aNSAgen“. Unternehmen, die keepda also für ihre eigenen Kommunikationsvorhaben einsetzen, bekommen damit eine Technologie, die hiesigen Vorgaben mehr als nur gerecht wird.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Das Durchschnittsalter unserer Gründer liegt bei rund 47 Jahren. Und damit gute 12 Jahre über dem Durchschnitt der „typischen“ Startup-Unternehmer. Die meisten von uns waren zudem schon vorher selbstständig. Aber weder unser Alter noch unsere Vita sind der Grund für den Entschluss der Gründung. Wenn man gemeinsam an eine Idee glaubt, dann sollte man diese auch gemeinsam verwirklichen. Eben unter einem Dach. Bleibt noch die Frage, wie wir uns gefunden haben. Zum Teil kennen wir uns aufgrund privater oder beruflicher Verbindungen seit Jahren. Und dann gibt es da noch dieses ganz natürliche non-digitale Networking. Wo einer einem anderen erzählt, dass er ja jemanden kennt, der jemanden braucht, der das oder das kann.

keepda, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Aktuell entwickeln wir keepda und die dahinter stehende Technologie mit eigenen Mitteln. Das revolutionäre Rechte- und Beziehungsprinzip, das für sich allein betrachtet bereits das digitale Miteinander komplett neu inszenieren wird, ist aber tatsächlich nur der Anfang. Wir haben noch weitere, erheblich ambitioniertere technologische Ideen in unserem „Lasten- & Pflichtenheft“ stehen. Dafür brauchen wir dann Kapitalgeber, die gewonnen werden wollen (und sich bei Interesse gerne melden dürfen). Wo wir uns in 5 Jahren sehen? Wir haben eine Plattform etabliert, die Social Networking neu definiert. Und unsere Technologie ist zum weltweiten Standard für die Realisierung und Kontrolle digitaler Beziehungsgefüge und dem Austausch darin geworden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Jede Idee braucht ihre Zeit. Und hat ihre Zeit. Bei aller Liebe zur eigenen Idee also immer auch ein Auge darauf haben, ob sie überhaupt schon reif ist. Nicht nur für den Markt. Sondern auch für die Realisierung. Die Idee zu keepda entstand bereits 2009. Aber erst im Laufe der letzten Jahre wurden die technologischen Voraussetzungen entwickelt, um so etwas wie keepda überhaupt realisieren zu können.

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Wir bedanken uns bei Oliver Fröhlich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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