Man muss sich trauen, etwas Eigenes zu erschaffen.

Karokönig ecotailoring Fair und nachhaltig produzierte Herren Hemden in individuellem Schwabing-Style

Wie ist die Idee zu Karokönig ecotailoring entstanden?
Schon seit dem Mode- und Management-Studium beschäftige ich mich (Anja Palic, 28 Jahre) mit nachhaltigen Textilien und arbeite in dieser stark diskutierten Branche. Die Idee für das Label karokönig ecotailoring von umweltfreundlich hergestellten Hemden entstand vor einem Jahr, lustigerweise während einer langen Autofahrt mit meinem Freund. Aus einer von vielen Auto-Brainstorming-Sessions entwickelte sich letztlich die Idee – Fair und nachhaltig produzierte Herren Hemden in individuellem Schwabing-Style.

Welche Vision steckt hinter Karokönig ecotailoring?
Nachhaltigkeit bedeutet: Bekleidung mit Respekt zu behandeln und zu tragen. Deshalb entwickelte karokönig ecotailoring ein zeitloses Lieblingshemd das gerne getragen wird und so mehr als eine Saison im Kleiderschrank überlebt.

Übergeordnetes, langfristiges Ziel ist, der nächsten Generation eine Umwelt zu hinterlassen, die sich wieder regenerieren kann.

Von der Idee bis zum Start; was waren bis jetzt die größten Herausforderungen, und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen waren die rechtlichen Rahmenbedingungen die ein Onlineshop mit sich bringt. Man wächst mit seinen Herausforderungen, auf alles kann man bei einer Unternehmensgründung nicht vorbereitet sein.
Hinsichtlich der Finanzierung meines Vorhabens konnte ich bei den ersten Schritten glücklicherweise auf mein privates Umfeld zurückgreifen. Zur weiteren Finanzierung bin ich aktuell in Gesprächen mit meiner Bank.

Wer ist die Zielgruppe von Karokönig ecotailoring?
Karokönig ecotailoring betrachtet erwachsene Männer die in erster Linie Wert auf einen individuellen Gentleman Style legen und einen Hang zum „“Münchener Flair“ verspüren als Zielgruppe. Zudem sorgt sich der Träger um die Umwelt und ist ein Fürsprecher der sozialen Gerechtigkeit.

Was ist das Besondere an den Oberhemden von Karokönig ecotailoring?
Das Besondere liegt im individuelles Design aus dem bekanntesten Münchner Stadtviertel „Schwabing“, gepaart mit dem nachhaltigen Herstellungsgedanken. Jede Farbe ist auf 150 Stück limitiert.

Karokönig ecotailoring verwendet ausschließlich natürliche oder recycelte Materialien wie Knöpfe aus Perlmutt und eine Baumwolltasche für den Versand.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Auf dem Markt findet der Verbraucher bereits viele Produkte mit nachhaltigen Labels. Karokönig ecotailoring unterscheidet von vielen anderen darin, dass Nachhaltigkeit bis zum Ende gedacht wird, und die Hemden gänzlich plastikfrei zum Endkunden gelangen.

Karokönig ecotailoring, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ziel ist es, das Sortiment und die Marke auszubauen mit mehr Schnittformen und evtl. auch maßgeschneiderten Hemden. Langfristig soll die Produktion aus der Türkei nach Deutschland verlagert werden, aktuell fand sich noch keine geeignete Produktionsstätte. Ein weiteres Ziel ist die Verwendung von anderen natürlichen Materialien, welche noch mehr nachhaltige Eigenschaften aufweisen als Bio-Baumwolle. Hier sind in den letzten Jahren bereits vielversprechende Entwicklungen auf den Markt zu beobachten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Nutzt Euer Umfeld! Man muss lernen Hilfe anzunehmen ohne etwas zurückgeben zu müssen. Jeder aus dem Bekanntenkreis steht gerne mit Rat und Tat zur Seite. Berechtigte Kritik anzunehmen und nachzusteuern kann den Erfolg beflügeln.
2. Einfach mal machen! Man muss sich trauen, etwas Eigenes zu erschaffen. Es lohnt sich!
3. Um Ideen muss man kämpfen! Gerade am Anfang: keine Kompromisse!

 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Anja Palic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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