Mythen rund um die Kaffeekapsel

Kapselkaffee – gekommen um zu bleiben

Anlässlich des „Tag des Kaffees“ und des „International Coffee Day“ am 01. Oktober 2016, beschäftigt sich das Bremer Start-up velibre mit einigen Vorurteilen rund um die Kaffeekapsel. In der teilweise äußerst hitzig geführten Diskussion um Kaffeekapseln wird ein ganz wichtiger Fakt häufig vergessen: Der Kunde. Dieser möchte nämlich unbedingt Kapselkaffee genießen und ist auch bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Warum? Weil Zubereitung und Qualität äußerst einfach, schnell und hochwertig möglich sind. „Damit ist das Argument des hohen Kilopreises einfach irrelevant und wir denken, dass mündige Bürger selber entscheiden können, was sie kaufen. Schneller Genuss bei einfacher Handhabung in kurzer Zeit steht im Vordergrund. Der Preis ist dabei sekundär. Leider häufig auch das Umweltproblem, aber hier erkennen immer mehr Menschen unsere biologisch abbaubaren Kapseln als bessere Alternative, ohne auf Kapselkaffee zu verzichten“, so David Wolf-Rooney, Geschäftsführer bei der velibre GmbH.

Kapseln und der Müllberg

Es ist grundsätzlich richtig, dass der Verpackungsanteil bei Kaffeekapseln höher ist als etwa bei Filterkaffee. Jedoch ermöglicht velibre Kaffeegenuss ohne schlechtes Gewissen, da biologisch abbaubare Kapseln helfen, Müllberge zu reduzieren. „Für alle Menschen die Kaffee aus Kapseln genießen möchten, bieten wir eine Alternative, die sich auch auf dem Heimkompost abbaut“, so Wolf-Rooney.

Häufig kritisiert wird, dass biologisch abbaubarer Kunststoff in Deutschland nicht in die braune Tonne geworfen werden kann. „Hier sind die Entsorgungsbetriebe gefordert ihre Maschinen umzustellen, so dass auch biologisch abbaubarer Plastik erkannt wird. Es kommt in allen Branchen immer mehr Biokunststoff zum Einsatz“, erklärt Wolf-Rooney.

Ohne Alu definitiv besser als mit

Nächstes Vorurteil: Biologisch abbaubar sei nicht besser als die herkömmlichen Plastikkapseln mit Aluminium. Wolf-Rooney entgegnet: „Doch, denn unsere Kapseln sind nach einer gewissen Zeit auf dem Kompost vollständig verrottet, und gewiss deutlich eher als Kapseln aus Plastik und Aluminium. Zudem führen unsere Kapseln dem Kompost durch den enthaltenen Kaffee Nährstoffe zu. Es wäre unseriös, konkrete Zahlen zu nennen, wie sich die Kapseln auf einem Heimkompost verhalten und wie lange die vollständige Zersetzung dort dauert.“ Die biologische Abbaubarkeit der velibre Kaffeekapseln hängt von Beschaffenheit und Temperatur der Kompostumgebung ab.

Damit der Kaffee frisch bleibt, kommt ein Beutel aus regenerierter Cellulose zum Einsatz. Diese Umverpackung schützt die Kapseln und hält Sauerstoff fern. Die Kapseln aus aliphatischem Biokunststoff lösen sich bereits bei Raumtemperatur im Boden auf und belasten nicht das Ökosystem. Alle Verpackungsrohstoffe stehen in keiner Konkurrenz zu Anbauflächen und sind GMO-frei[1]. „Auf diese Weise verkaufen wir ein ganzheitlich umweltfreundliches Produkt; vom Inhalt bis zur Verpackung“, so Wolf-Rooney.

Seit kurzem hat das Bremer Start-up erstmals Nespresso-kompatible Kaffeekapseln mit Bio-Kaffee in höchster Qualität im Angebot. Zwei Lungos und drei Espressi genießen Kaffeeliebhaber in der zertifizierten Bio-Variante. „Zudem sind aktuell rund 80 Prozent unserer Kaffees Fair Trade gehandelt“, sagt Wolf-Rooney. Neben den bisher erhältlichen Kaffees hat das Bremer Unternehmen sein Sortiment somit auf insgesamt zehn Sorten erweitert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Velibre GmbH

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