Sprich mit so vielen Menschen wie möglich

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar

Stellen Sie sich und das Startup kaikua doch kurz unseren Lesern vor!

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut & Haar. Aus 100% natürlichen Zutaten, vegan, biologisch abbaubar, plastikfrei, palmölfrei und plastikpositiv zertifiziert. D.h. für jedes Stück Seife wird die doppelte Menge an Plastik aus dem Meer geholt mit unserem Partner cleanhub. Passend zu unseren Seifen bieten wir eigens für uns entworfene Porzellan-Seifenschalen an, mit der die Seife zu einem echten Highlight im Bad wird.

Einzigartig ist: ab 50 Stück kann man sich seine Lieblingsseife plus Verpackung mit dem geplanten “Soap Designer”, ein Online Tool á la “mymuesli”, selbst zusammenstellen. So werden neben Einzelpersonen auch Unternehmen inspiriert, den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft voranzutreiben. Wir Gründerinnen, Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof, wollen ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen, indem wir das Image von Naturseife, ein Produkt mit jahrtausendealter Tradition, wieder aufpolieren. Let’s make soap great again!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen? 

Wir teilen die Leidenschaft für einen nachhaltigen Lifestyle und hochwertige, individuelle Produkte. Seife nutzen wir beide schon sehr lange, Katharina stellt sie zudem seit über sieben Jahren selbst her. Vanessa bringt eben viel Erfahrung im Marketing mit. Wir sind seit über 30 Jahren Freundinnen. Mit der Gründung von kaikua wollten wir ins Machen kommen und Ideen für eine nachhaltigere Welt nicht nur spinnen, sondern auch in die Tat umsetzen und den Wandel mit vorantreiben.

Was war bei der Gründung von kaikua die größte Herausforderung?

Katharina lebt in Hannover, Vanessa in Hamburg. Das macht es komplexer, sich abzustimmen und ist eine andere Art der Zusammenarbeit. Wir haben als Sidepreneurs gegründet und haben beide zwei Kinder, die nötige Zeit für die vielzähligen Aufgaben zu finden, ist oft eine Herausforderung. Wir bringen zusammen zwar eine breite Expertise mit, dennoch gibt es sehr viele Dinge, die wir beide zum ersten Mal machen. Das ist einerseits eine Herausforderung, andererseits aber auch sehr spannend, weil wir jetzt schon so viel dazu gelernt haben. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Es gibt sicher sehr viele gute Ideen, die es gar nicht erst in den Markt schaffen, weil die Ideengeber Angst haben, dass ihre Idee nicht von Anfang an perfekt ist. Das ist sehr schade und wir glauben an die Idee, erst einmal zu starten und sich dann über kontinuierliche Verbesserung immer weiter zu optimieren. 

Welche Vision steckt hinter kaikua?

Wir wollen mit kaikua ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen. Und wir möchten Einzelpersonen und Unternehmen inspirieren und den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft mit zu gestalten. Wir möchten Vorbild sein und der Branche zeigen, dass man auch nachhaltig wirtschaften kann. 

Wir sind der Überzeugung, dass unternehmerisches Handeln einher geht mit sozialer Verantwortung. Neben der Kooperation mit cleanhub sind wir Mitglied im Naturschutzbund Deutschland. Wir wünschen uns, dass jeder (früher oder später) den Zugang zu plastikfreier und nachhaltiger Naturkosmetik findet und haben es uns deshalb zur Mission gemacht, unseren Teil in Form von kaikua – natural craft soap – dazu beizutragen.

Let’s make soap great again! 

Wer ist die Zielgruppe von kaikua?

Die kaikua Produkte sind für alle, die sich einen nachhaltigen Lifestyle wünschen und hochwertige, individuelle Produkte schätzen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar.

Es gibt zwei wichtige Unterscheidungsmerkmal: 

  1. Unsere Seifen sind plastikpositiv zertifiziert über den Partner cleanhub. Gemeinsam holen wir für jedes Stück Seife die doppelte Menge an Gewicht aus den Meeren. 
  2. Mit dem “Soap Designer” schaffen wir ein Online-Tool, mit dem man die Inhaltsstoffe der Seife selbst zusammenstellen sowie das Etikett dafür gestalten und eine Verpackung wählen kann.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Im Februar diesen Jahres haben wir beschlossen, dass wir gemeinsam gründen wollen – einen Monat später kam Corona. In der Anfangsphase haben wir so gesehen sogar von Corona profitiert, da wir durch den Lockdown plötzlich sehr viel Zeit an den Abenden hatten, die wir in unsere Idee investieren konnten, da andere Aktivitäten ja erst einmal komplett weggefallen sind. Natürlich haben wir uns schon gefragt, ob das der richtige Zeitpunkt für eine Gründung ist. Aber Corona wird uns sicher noch länger begleiten und daher sind wir froh, dass wir nichts auf die lange Bank geschoben haben.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da wir sowieso in zwei unterschiedlichen Städten wohnen, hat sich an unserer Art der Zusammenarbeit nichts verändert aufgrund von Corona. Wir waren vorher schon komplett digital unterwegs und nutzen Kollaborations-Tools wie Trello und natürlich sehr viel Videochats.   

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wenn man in einer schwierigen Phase wie dieser startet, werden wir gut gewappnet sein für etwaige Hindernisse, die in der Zukunft noch kommen werden.  

kaikua, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Naturseifen sind der Anfang, wir haben noch viele Ideen für weitere Produkte im Kopf und müssen uns eher zügeln, einen Schritt nach dem nächsten zu gehen. kaikua bietet eine breite Produktpalette an Naturkosmetik Produkten an und hat sich als nachhaltige Lifestyle Marke in diesem Bereich etabliert.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sprich mit so vielen Menschen wie möglich, um dir so früh wie möglich und kontinuierlich Feedback zu deiner Idee einzuholen. 

Vernetze dich auch mit anderen Gründer/innen. Wir sind total positiv überrascht über die vielen konstruktiven Gespräche, aus denen wir so viele wertvolle Tipps mitnehmen konnten. 

Starte mit der Umsetzung – ohne das alles absolut perfekt sein muss – es bleibt immer Raum für Verbesserungen. Wir handeln nach dem Motto: “It doesn’t have to be perfect, it just has to start”.

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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