Verkaufe deine Idee immer und überall!

Treffen Sie Kai Kunze Speaker auf dem Corporate Startup Summit in Zürich

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern kurz!
Kai Kunze: Nach vielen Jahren als klassischer Versicherer, macht es mir Spass mit LINGS eine Versicherung zu erfinden, die von ihren Kunden geliebt wird.

Welche Idee steckt hinter LINGS?
Kai Kunze: Manche Kunden wollen nur die Gegenstände versichern die ihnen auch wirklich lieb sind. Und nur dann zahlen, wenn sie den Schutz brauchen. Ganz einfach!

Was waren die größten Herausforderungen?
Zusammen mit einem neuen Team innerhalb von 4 Monaten eine innovative Idee zu einem Produkt zu machen, die Compliance gegenüber der Aufsicht sicherzustellen und dann den 1. Zahlenden Kunden zu begrüssen.

Und gleichzeitig innerhalb der Mutterfirma die Regeln für neu zu erfinden.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Kai Kunze aus?
Kai Kunze: Gibt es so was? Ein fixer Punkt ist, unser Daily Standup, wo das Team sich um 9Uhr für max 30 Minuten zusammenstellt und wo alle berichten was sie gerade tun und tun werden. Sonst sind die Tage immer wieder anders.

Über welches Thema werden Sie auf dem Corporate Startup Summit referieren?
Zusammen mit meinem Kollegen Pietro von Generali zeigen wir auf, wie man Innovation in einer grossen traditionellen Versicherung vorantreibt und welche Rolle LINGS dabei spielt.

Wie hat sich die Corporate Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
Kai Kunze: Corporate Startups waren in der Finanzbranche selten und eher als was für Technologieunternehmen gesehen. Heute macht fast jedes Traditionshaus seine eigenen Erfahrungen mit agilen Methoden, neuen Arbeitsmethodiken und Zusammenarbeit mit Startups.

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?
Fehlender Fokus. Eine breite Vision zu haben ist, gut, wichtig ist aber klein anzufangen und sich nicht zu verzetteln.

Ich bin immer wieder erstaunt, Gründer zu treffen, die nicht klar kommunizieren können, welches Kundenproblem sie eigentlich lösen.

Welches war das letzte Buch das Sie gelesen haben?
Kai Kunze: Auf Kindle „The Graveyard Book“ von Neil Gaiman. Zudem lese ich jedes Jahr rund 10 Bücher, die mir besonders gefallen haben, ein zweites Mal in Papierausgabe. Zurzeit „Die Kunst des guten Lebens“ von Rolf Dobelli.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Irgendwo unterwegs für LINGS um mich mit Kunden auszutauschen und unser Angebot immer noch besser zu machen.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?
– Mach es!
– Du musst nicht alles können, suche Hilfe wo nötig
– Verkaufe deine Idee immer und überall

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns Kai Kunze für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

redaktion

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