Von Europas größten Tech-Leader-Event NOAH aus London zu i5invest nach Berlin

Managing Director der NOAH-Konferenz Justus Lumpe wird Deutschland-Chef von Tech-M&A- und Silicon Valley-Spezialist i5invest 

Pünktlich zur  Eröffnung des neuen Berlin-Standortes konnte sich der Tech-M&A-Spezialist i5invest mit der Verpflichtung von NOAH-Managing Director Justus Lumpe einen echten Coup landen. Die „entrepreneurial Investmentbank“, die schon bisher in Deutschland unter dem Radar millionenschwere Deals mit Playern wie Springer, DvH Medien & Ventures, Holtzbrinck, Haufe, Heise oder Bonnier ins Trockene brachte, legt damit nun auch in Deutschland einen ordentlichen Gang zu. In der europäischen Startup- & Investmentbranche wird i5invest insbesondere für das exzellente Netzwerk im Silicon Valley geschätzt. Das ambitionierte Ziel: Die Marktführerschaft bei M&A in etlichen vertikalen Tech-Branchen von Automotive, IoT, Cyber-Security und Energie bis Industry 4.0.

Die Mission von Justus Lumpe, neuer Deutschland-Chef von i5invest, ist nach 14 Jahren C-Level-Erfahrung in London bei Lehman Brothers/Nomura, der Royal Bank of Canada und zuletzt eben der NOAH klar: „Wir werden reiferen deutschen Tech-Unternehmen mit allen unseren Möglichkeiten den entscheidenden Schub geben, um wirklich groß zu werden. Wir sehen uns als gesamteuropäischen Player, der nun deutlich verstärkt auch aus Deutschland heraus agiert.“ 

Justus Lumpe machte die NOAH-Konferenz in Berlin groß – kurzfristig in Doppelrolle

Justus Lumpe, der als Managing Director der NOAH Konferenz federführend das Geschäft mit Partnern, führenden Tech-Unternehmen und Sponsoren auf- und ausbaute, strebt bei diesem aufsehenerregenden Jobwechsel einen fließenden und reibungslosen Übergang an. „Ich lebe bereits in Berlin und arbeite hier schon für i5invest. Gleichzeitig gilt mein Fokus aber in dieser raschen Übergangsphase noch der NOAH Berlin Mitte Juni, wo wir einmal mehr eine wirklich tolle Performance abliefern wollen. Ab dann werde ich mich voll und nur mehr auf i5invest und meine neuen spannenden Aufgaben konzentrieren.“

Ziel ist deutsche Marktführerschaft bei M&A im DeepTech-Bereich

Auch wenn sich manch einer fragen wird, ob der nahende Brexit von Großbritannien für Justus Lumpe eine Rolle gespielt hat, nach Deutschland zurückzukehren, verneint er das klar und nennt viel gewichtigere Gründe für seine Entscheidung: „Von der persönlichen Lebensplanung abgesehen, sprechen unheimlich viele Aspekte für diesen Schritt. Zu allererst ist Berlin zum absoluten ‘place to be‘ in der europäischen Tech-Banche aufgestiegen. Dann ist aus meiner Sicht das M&A-Potential für DeepTech made in Germany extrem groß. Dazu kommt, dass der US-Markt aus meiner Sicht von vielen deutschen Tech-Unternehmen aktuell sehr vernachlässigt wird. Genau in diesen beiden Bereichen ist i5invest europaweit führend engagiert und verfügt über ein starkes Netzwerk. Aus meiner Sicht bietet sich mir also ein hervorragendes Setting. Vergleichbares gibt es am deutschen Markt kaum und genau deswegen wollen wir hoch hinaus. Das heißt im Klartext die Marktführerschaft in vielen DeepTech-Sparten.“

Starker Match – Spezialisten für Verticals wie Automotive, IoT, Industry 4.0, Security, Energy & Co.  

Für Markus Wagner, der i5invest 2007 gründete und mittlerweile seit vielen Jahren in Palo Alto im Silicon Valley lebt und dem in Wien ansässigen i5invest-CEO Herwig Springer war Justus Lumpe der richtige Mann zur richtigen Zeit: „Es passt menschlich wie fachlich. Wir haben, was unsere Schwerpunkte angeht, eine große Überlappung bei DeepTech. Automotive, IoT, Industry 4.0, autonomes Fahren, B2B SaaS, Automatisation, Security  oder Energie sind seine wie unsere Spezialgebiete. Beide Seiten arbeiten hier schon jahrelang mit den Marktführern in diesen Segmenten zusammen. Auch sonst bringt er ein Portfolio mit, das sich sehr mit unseren Zukunftsplänen deckt und von seinen exzellenten Kontakten aus London und der gesamten Techbranche abgerundet wird.“

Der direkte Draht zu den 500 Pound Gorillas in Europa und des USA

Bisher betreibt i5invest Büros in Wien, Zürich, Sofia und an der US-Westküste. Das i5invest nun mit mittlerweile 40 Mitarbeitern auch einen eigenen Standort in Deutschland aufbaut, war für Wagner nur ein logischer, aber umso wichtigerer Schritt: „Es ist der richtige Zeitpunkt jetzt in Berlin vor Ort präsent zu sein, kein europäischer Player ob Tech-Startup, Investor oder Venture-Fonds kommt daran vorbei. Wir intensivieren aber Deutschland vor allem, weil immer mehr vielversprechende Tech-Unternehmen aus Deutschland in den USA aktiv werden wollen und oft das Rüstzeug dafür fehlt. Wir verkaufen also reiferen Tech-Firmen den Draht in die USA und ins Silicon Valley. Verhelfen ihnen zu Geschäftsbeziehungen und sind auch der Ansprechpartner, wenn es darum geht, mit den Großen im Business, den ‘500 Pound Gorillas‘ ins Gespräch zu kommen.“ 

Exits an Tinder-Gruppe, Google, Naspers & Co. auf der i5invest-Visitenkarte

Zuletzt war das u.a. beim Exit der Grazer Firma iTranslate der Fall, die an die IAC-Gruppe (Tinder, Match, Vimeo etc.) veräußert wurde. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel wäre das Wiener Sprachsteuerungs-Startup Stream Unlimited, bei dem Google im großen Stil einstiegen ist. 

Deutsche Top-Partner von Holtzbrinck bis DvH-Medien & Haufe loben Sonderstellung von i5invest

Vor allem diese US-Expertise ist es auch, die jahrelange Corporate- & Venture-Geschäftspartner an i5invest schätzen, wie beispielsweise Rainer Märkle, Partner bei Holtzbrinck Ventures (HV) bestätigt: „Derart vertikal spezialisierte Tech M&A Beratung durch ein gemischtes Team aus Investmentbankern und Serial-Entrepreneurs mit großer USA-Expertise ist einzigartig in Europa und sehr erfolgsversprechend.“ Ähnlich sieht das auch Gabriel Grabner, seines Zeichens Head Of Digital bei DvH Medien: „Ich kenne i5invest persönlich aus zahlreichen gemeinsamen erfolgreichen Projekten. Vor allem das exzellente Silicon Valley-Netzwerk stellt für den Berliner Markt einen neuen, großen Mehrwert dar.“ Eines der jüngeren Projekte mit DvH-Medien war übrigens zum Beispiel das Investment und die strategische Partnerschaft zwischen dem Handelsblatt und der Portfoliotrading-Plattform Wikifolio.

i5invest-Gründer Wagner mischte mit 72 Mio. Dollar-Exit schon in Rocket Internet Ursuppe mit

Markus Wagner ist übrigens in Deutschland bei weitem kein Unbekannter. Der Serial Entrepreneur mischte bereits 2006 ordentlich in der Rocket Internet-Ursuppe mit, als er so wie die Samwer-Brüder im Handy-Mehrwertbusiness sehr erfolgreich agierte. Wie die Samwers, die für Jamba mit ihren Partnern über 270 Millionen Dollar kassierten, verkaufte auch Wagner seinen europäischen B2B-Handy-Mehrwertdiensteanbieter 3united mobile solutions für 72 Millionen Dollar an den gleichen US-Telekom- und Internetriesen VeriSign. Deals in dieser Größenordnung sind nun auch für Deutschland das Ziel. 

M&A als langfristiger Prozess ist der Schlüssel für kommende deutsche Erfolgsmeldungen

Den Weg dahin und die ganz eigene Arbeitsweise von i5invest erklärt CEO und Europa-Geschäftsführer Herwig Springer, der zuvor über ein Jahrzehnt bei PwC in Frankfurt und Wien reüssierte: „Wir sind Serial Enterpreneurs, die M&A und Investmentbanking grundlegend anders betreiben. Wir glauben, dass ein frühzeitiges Mentoring – einschließlich strategischem Business Development, optional Kapital – und die anschließende Unterstützung der Unternehmensentwicklung durch internationale Exits für Gründer wie Übernehmer Chancen mit Synergiepotenzialen eröffnen.

Wir sehen M&A wie zumeist betrieben also nicht als Ereignis, sondern als sich aufbauenden Prozess, um das optimale Ergebnis für die Gesellschafter und Gründer zu erzielen. Sie ist das Ergebnis einer erfolgreichen internationalen Geschäftsentwicklung und einer wachsenden Marktpräsenz. Wir helfen Technologie-Unternehmen, den richtigen Moment zu finden, sich strategisch auf die richtigen Ziele zu konzentrieren und das beste Geschäft zu verhandeln. Das Resultat sind meist mehrere Kaufinteressenten, die zuvor schon erfolgreich mit dem Startup gearbeitet haben. Eine Win-Win-Win-Situation für das Startup, den Käufer zugleich auch Geschäftspartner und uns.“

Umsetzen will i5invest diese Mission übrigens unter anderem im neuen Büro in Berlin am Kurfürstendamm 21, das man sich mit einer seiner erfolgreichen Beteiligungen, WeAreDevelopers teilt. WeAreDevelopers veranstaltet mit dem WeAreDevelopers World Congress (6.-7. Juni) nur eine Woche vor der NOAH (13.-14. Juni) die weltweit größte Programmierer-Konferenz. Nebenbei hat WeAreDevelopers erst im April 2019 von Thomas Bachem, dem Initiator und Chef der Berliner Informatik-Fachhochschule CODE University und Factory Berlin-Gründer Udo Schloemer ein Millioneninvestment erhalten. Die Deutschland-Ambitionen der beiden Unternehmen mit Wiener Wurzeln scheinen also bei i5invest wie auch bei WeAreDevelopers ähnlich Große zu sein. 

Quelle Woods Start-up

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