Sonntag, September 25, 2022

Die eigene Entwicklung regelmäßig reflektieren und sich dafür Zeit nehmen

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

JUPP unterstützt Familien dabei, ein gutes Leben mit Demenz zu gestalten

Stellen Sie sich und das Startup JUPP doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind Corinna Northe und Lena Schmidt von JUPP. Wir unterstützen Familien dabei, ein gutes Leben mit Demenz zu gestalten.

Was war bei der Gründung von JUPP die größte Herausforderung?

Eine gute Balance zwischen Unternehmertum und Privatleben zu finden. Wir reflektieren regelmäßig, wie es uns geht und was wir verbessern können. Oft bemerken wir dabei, dass wir unsere individuelle Erholung nicht ausreichend priorisiert haben und wieder mehr auf uns selbst aufpassen müssen. Wenn wir eine gute Balance haben, dann schaffen wir auch in unserer Arbeitszeit mehr.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt. Nur wenn man startet, kann die Idee perfekt werden. Sprich mit anderen über deine Idee und finde heraus, was wirklich wichtig ist und welche Lösungsansätze funktionieren. Das Wunderbare an der Sache ist, dass der Prozess meist viel schneller geht, als wenn man nur im stillen Kämmerlein nach dem perfekten Plan sucht. 

Welche Vision steckt hinter JUPP?

Unsere Vision ist ein gutes Leben mit Demenz. Eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und in der alle ihre Stärken einbringen können. 

Wer ist die Zielgruppe von JUPP?

Wir informieren die breite Gesellschaft über das Thema Demenz, damit es für Betroffene leichter wird, über ihre eigene Situation zu sprechen und Unterstützung anzunehmen. Unsere Produkte entwickeln wir für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Wie funktioniert JUPP? 

JUPP informiert zum Thema Demenz, damit mehr Menschen Verständnis dafür haben. Außerdem entwickeln wir Produkte mit einem ansprechenden Design. Unsere Produkte unterstützen die Orientierung von Menschen mit Demenz oder stärken Beziehungen. Es geht darum, die gemeinsame Zeit zu nutzen.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir legen großen Wert auf ansprechendes Design. Jedes Alter schätzt gute Gestaltung und zusätzlich steigert es die Akzeptanz und die Lebensdauer unserer Produkte. Uns ist es wichtig, dass jede*r JUPP-Produkte gerne zu Hause hat. 

JUPP, wo geht der Weg hin?

Schritt für Schritt erweitern wir unser Angebot für Familien, damit sie ein gutes Leben mit Demenz gestalten können. Neben unseren analogen Alltagshelfern bieten wir auch digitale Unterstützung an, die ein möglichst selbstständiges Leben mit Demenz ermöglichen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ein Umgang mit Menschen mit Demenz ist für den Großteil der Gesellschaft selbstverständlich. Familien können auf ein breites Netzwerk an Unterstützer*innen zurückgreifen und wissen, dass sie bei JUPP immer eine passende Lösung für ein gutes Leben mit Demenz finden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Mehr Arbeitszeit ist nicht gleich mehr Produktivität. Es ist wichtig, auf einen guten Ausgleich zu achten und sich bewusst Zeit für die eigenen Interessen zu nehmen. Es gibt so unglaublich viele Themen, die Gründer*innen bearbeiten sollen. Und es ist wichtig regelmäßig zu hinterfragen, ob dies die beste Investition der eigenen Zeit ist oder ob nicht jemand anderes die Aufgabe viel besser bearbeiten kann.

Die eigene Entwicklung regelmäßig reflektieren und sich dafür Zeit nehmen. Unsere Lena nimmt sich zum Beispiel jeden Tag 35 Minuten Zeit, um etwas zu lernen, bevor sie ihren Arbeitstag startet.

Die großen Ziele immer im Blick behalten und auf dem Weg dorthin regelmäßig reflektieren, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Unsere Corinna schreibt dazu jeden Morgen Tagebuch, um den Fokus zu behalten.

Fotograf/Bildquelle Credits Schall und Schnabel

Wir bedanken uns bei Corinna Northe und Lena Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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