Man sollte sich nie durch Meinungen anderer sogenannten Experten beeinflussen lassen

JuMa of Arts: Entdecken Sie Kunstwerke von jungen Künstlern

Wie ist die Idee zu JuMa of Arts entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee von JuMa of Arts ist im Jahr 2013 entstanden. Die Gründer Julia Kintscher und Marc Gottschalk, dessen Vornamen den Unternehmensnamen bilden Julia (Ju) und Marc (Ma), lebten gemeinsam in einer WG und malten zusammen das Bild JuMa Begins. Durch einen Zufall wurde das Bild von einer Galeristin auf den Wert geschätzt und die weitere Bilder zu malen und zu Verkaufen entstand.
Die erste Ernüchterung kam nach der Recherche im Internet und der unendlichen Vielzahl an Künstlern und dessen Internetseiten.
Doch dann kam die Idee, „geteiltes Leid ist halbes Leid“!
Die Idee war/ist es sich mit anderen noch unbekannten und/oder jungen Künstlern zusammen sich zu tun und die Kosten für jeden zu senken sowie das Marketing gemeinsam auszubauen.
Das Motto von JuMa lautet: Wachst mit uns

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Ich denke, dass man als Startup immer wieder auf Hürden und Hindernisse stößt. Für uns war es der Bau einer Plattform, die eben Künstler und aber auch die Käuferschicht miteinander vereint. Angebot und Nachfrage ist eine große Herausforderung, die man stets im Blick haben sollte. In dieses Projekt sind ausschließlich private Mittel gesteckt worden, worauf wir auch mächtig stolz sind.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wie eben angesprochen ist eine große Hürde die Vereinigung von Künstlern und Käufern. Momentan versuchen wir eine breite Masse an Kunstwerken zu veröffentlichen. Wenn wir dieses Ziel erreicht haben, werden wir unser Marketing gezielt auf die Käufer richten, welche dann eine breite Auswahl an Kunst vorfinden werden. Derzeit befinden wir uns ganz klar noch im Aufbau. Damit ist auch die Optimierung unserer Webseite gemeint, die in wenigen Wochen abgeschlossen sein wird. Allerdings können wir schon einige zeig bare Ergebnisse vorweisen.

Wer ist die Zielgruppe von JuMa of Arts?
Unsere Zielgruppe ist in zwei Personenkreise unterteilt.
Einerseits sprechen wir die Leute an, die sich für Kunst interessieren und diese auch gerne kaufen möchten. Diese Leute haben die Möglichkeit, sich in unserer Galerie umzusehen um passende Kunstwerke auszusuchen und zu vergleichen.
Andererseits sprechen wir junge und unbekannte Künstler an. Mit jungen Künstlern ist nicht das Alter gemeint, sondern vielmehr dass wir auch Künstlern eine Chance geben möchten, die noch nicht lange in diesem Bereich tätig sind. Diese haben dann die Möglichkeit ihre Kunstwerke auf unserer Plattform präsentieren zu können um einen möglichst großen Käuferkreis anzusprechen. Dadurch bietet sich den Künstlern auch die Möglichkeit sich einen ersten Eindruck in der Kunstwelt zu verschaffen sowie den persönlichen Marktwert zu ermitteln.

Wer kann seine Kunstwerke auf JuMa of Arts verkaufen?
Bei JuMa of Arts kann jeder seine Kunstwerke anbieten. Sei es der Schüler oder Student, der sein Taschengeld aufbessern möchte oder aber auch die Hausfrau die in Ihrer Freizeit gerne malt. Kurz gesagt. Man muss keine großen Werke vollbringen um bei JuMa of Arts ausstellen zu dürfen. Denn genau dafür stehen wir. Junge und unbekannte Künstler, die mit uns wachsen können.

Welche Kunstwerke kann man verkaufen?
Kunstwerke können die unterschiedlichsten Dinge sein. Wir haben die „Kunst“ in 5 Bereiche unterteilt. Darunter fällt die klassische Malerei, das skizzieren von Zeichnungen sowie das Anfertigen von Skulpturen bis hin zur Fotografie und dem Grafikdesign. Natürlich liegt die Kunst auch immer im Auge des Betrachters. Daher sind wir auch offen für Kunst jeglicher Art.

JuMa of Arts, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das ist natürlich immer schwer zu beantworten, wenn man noch ganz am Anfang steht. Selbstverständlich werden wir versuchen in unserem Bereich, der die jungen und unbekannten Künstler anspricht, Marktführer zu werden. Sicherlich werden sich auch weitere Aufgabengebiete der Kunst erschließen lassen, welche wir dann in unser Programm mit aufnehmen und integrieren werden. Wir sehen großes Potential in der Arbeit die wir tun.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Man sollte sich nie durch Meinungen anderer sogenannten Experten beeinflussen lassen. Oft wird die Idee, die man selber hat, als unsinnig oder gar als falsch abgestempelt. Wenn man beschlossen hat ein Startup zu gründen und eine Vision vor Augen hat, sollte man an der Idee festhalten.
Ausdauervermögen. Leider klappt es bei den meisten Startups nicht auf Anhieb. Entweder bleibt der Erfolg aus oder das Geld wird knapp. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt und sich auf sein Ziel konzentriert. Manche Startups haben Ihre ersten Erfolge erst nach 3-4 Jahren einfahren können.
Die Ordnung. Gerade bei Startups handelt es sich vorzugsweise um junge Gründer, die mitten im Studium stecken. Da wir alle studiert sind oder auch noch studieren, wissen wir, dass Studenten nicht unbedingt zu den Ordnungsfanatikern zählen. Allerdings ist dies sehr wichtig, da man als Gründer eines Startups meist viele Bereiche abarbeiten muss. Um den Start zu meistern sollte man eine solide Ordnung in den Unterlagen haben. Oftmals werden Tätigkeiten in den jungen Tagen eines Startups unterschätzt. Dazu zählt auch die Buchhaltung. Gerade als Erstgründer steht man vor der Wahl, welche Gesetzesform soll ich wählen? Welches Finanzamt ist zuständig oder aber wie stelle ich eine Gehaltsabrechnung auf? Deswegen haben wir uns auch zur Aufgabe gemacht diesen Gründern helfen zu wollen. Unsere Nebenfirma, die JuMa Büroservice UG bietet genau diesen Service. Das Beste daran ist, dass wir für Startups gerade eine Aktion fahren, welches es jungen Gründern ermöglicht unseren Service und die Beratung 2 Monate kostenfrei nutzen zu dürfen.

Wir bedanken uns bei Julia Kintscher und Marc Gottschalk für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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