Jugend gründet bringt den Gründer-Spirit in die Schulen

Exklusiver Gründertipp von Joko Winterscheidt

An eigenen Ideen arbeiten, Dinge hinterfragen und besser machen wollen, oder auch die Leidenschaft Neues von Grund auf zu erschaffen – das zeichnet wahre Gründer aus. Diesen Gründer-Spirit erleben junge Leute schon in der Schule im Verlauf des Wettbewerbs Jugend gründet. Ab 1. September geht es wieder los. Zum Auftakt des diesjährigen Wettbewerbsjahres gibt der bekannte Moderator, Unternehmer, Startup-Investor und Schauspieler Joko Winterscheidt den Teilnehmern einen exklusiven Tipp mit auf den Weg. Anzuschauen auf www.jugend-gruendet.de.

Rund 4.000 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende bundesweit beteiligen sich jedes Jahr neu an dem online Ideen-, Businessplan- und Planspielwettbewerb Jugend gründet. Sie entdecken, dass Geschäftsideen vor ihrer Nase liegen und manchmal nur aufgegriffen werden müssen. So wie Katharina Port und Magdalena Fleischmann aus Stuttgart, die bei einem Arbeitseinsatz bei Katharinas Oma auf das Problem stießen, ob es nicht eine einfachere Möglichkeit geben könnte, die schweren Gardinen zu wechseln, als immer auf eine Leiter klettern zu müssen. Deshalb entwickelten sie die Geschäftsidee für ein bewegliches Gardinenschienensystem. Oder so wie Alexander Bayer (Aalen), er fand die Inspiration für seine Geschäftsidee in der Schule. Durch zwei Schülerinnen mit Sehbehinderungen sensibilisiert, suchte er eine elektronische Alternative zu teuren Blindenhunden. Doch die gab es nicht. Also hat er die Lösung für das Problem einfach mit einem Freund zusammen selbst in die Hand genommen. Und einen Blindenhundroboter entwickelt.

Am Anfang war es nur eine gute Idee, am Ende eine geführte Siegerreise ins Silicon Valley oder nach New York oder nach Marokko, in das Geheimparadies für Stoffeinkäufer oder nach Berlin – immer mit Unternehmensbesichtigungen und Gründergesprächen, wodurch die Reisen zu gleichermaßen unbezahlbaren wie unvergesslichen Erlebnissen werden. Dazwischen lagen innovative Geschäftsideen, Businesspläne, der Pitch, die Unternehmenssimulation, ein Messeauftritt, bei dem es auf den Punkt zu überzeugen galt, sowie jede Menge positives Feedback.

Durch ihre Teilnahme an „Jugend gründet“ trainieren die Schülerinnen und Schüler unternehmerische Handlungskompetenzen, sie werden gefördert und gefordert, sie atmen Zukunft. Ökonomische Bildung wird dabei anschaulich vermittelt. Und immer wieder berichten Lehrkräfte am Ende des Wettbewerbsjahres wie Schüler über sich selbst hinausgewachsen sind.

„Jugend gründet“ ist ein Wettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende. Der Wettbewerb ist zweistufig, modular aufgebaut. Erstes Schulhalbjahr: Businessplanphase. Zweites Halbjahr: Pitch-Events und Planspiel. Einzelne Module können auch unabhängig voneinander genutzt werden.

Von September bis Januar ist ganz flexibel Zeit für die Ideenfindung und Zeit, die Businessplanmaske mit Inhalten rund um eine innovative Geschäftsidee zu befüllen. Hilfen stehen online zur Verfügung. Auf www.jugend-gruendet.de/jg-business-academy/ gibt es zudem Informationen zum Thema Start-up und Gründen, vom Aufbau eines Start-ups über das Marketing bis zur nachhaltigen Unternehmensführung. Ab Februar startet das Planspiel, bei dem es gilt, ein virtuelles Unternehmen mit möglichst nachhaltigen unternehmerischen Entscheidungen durch die Höhen und Tiefen der Konjunktur zu führen. Am Schuljahresende werden die meist nicht mit Geld aufzuwiegenden Siegerpreise, zum Beispiel eine geführte Reise ins Silicon Valley (USA) mit Startup-Gründergesprächen und touristischem Rahmenprogramm, vergeben.

Jugend gründet wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen und vom Steinbeis-Innovationzentrum an der Hochschule Pforzheim konzipiert und umgesetzt.

Ausführliche Informationen gibt es auf

Bildquelle Jugend gründet

Quelle Jugend gründet

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