Ich würde dazu raten, nicht immer so viele Tipps und Motivationssprüche zu lesen. Machen ist oft wichtiger

jocapps: Digitale Produkte und Innovationen

Stellen Sie sich und das Startup jocapps doch kurz unseren Lesern vor!
Ich heiße John und studiere seit 2014 an der Uni Tübingen. Mit 10 habe ich meine erste Website online gestellt. Mit 12 habe ich eine erste, aus heutiger Sicht furchtbar schlechte Smartphone-App entwickelt und veröffentlicht. Mit 14 dann ein kleines App-Template, bei dem das entsprechende Nachfolger-Produkt bis heute verkauft.

Ich liebe das Kreative an digitalen Produkten und jocapps ist sowas wie mein digitaler Experimentierkasten. Ich arbeite mit Kollegen und Freelancern zusammen und wir erstellen alle paar Monate ein neues Produkt, an das wir glauben. Die Produkte, die gut ankommen,werden dann immer weiter ausgebaut. Mal im B2C, mal im B2B-Bereich und das beste ist, dass sich daraus manchmal Synergien entwickeln, die man vorher gar nicht bedacht hat.

Wie ist die Idee zu jocapps entstanden?
jocapps gibt es gedanklich, seitdem ich meine erste kleine Website gebastelt habe. Die Firmengründung war nur der logische Schritt, als ich 18 geworden bin.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Manchmal habe ich eine Idee für ein Produkt, wir setzen es um und dann läuft es einfach nicht. Das tut erstmal weh, weil man dadurch ja ein bisschen desillusioniert wird. In solchen Momenten muss man schnell wieder Motivation und den Mut für die nächsten Schritte finden. Das wird auch nach zig Produkten nicht leichter.

Neue Projekte finanziere ich durch die Vorgängerprodukte. Das hat bisher super funktioniert und diese Unabhängigkeit von Fremdkapital gibt mir maximale Freiheit.

Wer ist die Zielgruppe von jocapps?
Je nach Produkt völlig unterschiedlich: Unsere Mathe-App Mathe-Voll Logo ist für Schüler und Studierende gemacht. Online App Creator wird hauptsächlich von Agenturen und Freelancern genutzt.

Was findet der Kunde auf jocapps?
Unsere Website zeigt die momentan laufenden Projekte und die Geschichten dahinter. Jedes Produkt besitzt außerdem eigene Social Media-Kanäle, um die Community mit Neuigkeiten und Hintergrundinformationen zu versorgen.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback fällt sehr unterschiedlich aus, je nach Projekt. Das Beste aber am Feedback ist immer, dass man Dinge zu hören bekommt, über die man so noch nicht nachgedacht hat. Sowohl positiv als auch negativ. Das hilft dabei, Projekte zu überdenken und weiter zu optimieren.

jocapps, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wenn ich das wüsste, könnte ich auch eine Konzern-Laufbahn anstreben . Im ernst: Ich hoffe, dass wir dann immer noch so flexibel arbeiten können – und dabei weiterhin Tag für Tag neue Dinge ausprobieren und entdecken dürfen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ich würde dazu raten, nicht immer so viele Tipps und Motivationssprüche zu lesen. Machen ist oft wichtiger. Als Gründer hat man ja oft ein Bauchgefühl und das muss man erstmal in eine Richtung durch kleine Experimente entwickeln und differenzieren. Je mehr man macht, desto klarer wird sowohl das eigene Gefühl, als auch das Produkt. Dann kann man sich immer noch Tipps gezielt zu bestimmten Problemen anhören.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei John Caffier für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X