Donnerstag, Oktober 21, 2021

Dranbleiben, aber mit Umsicht und Geduld

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Auf der Plattform janori findet man ausgesuchte Spezialitäten lokaler Lebensmittelhersteller

Stellen Sie sich und das Startup janori doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Johanna und Raphael Spannocchi, und haben im März während dem ersten Lockdown angefangen an janori zu arbeiten.

janori ist jetzt seid 11.11.20 online. Sie finden ausgesuchte Spezialitäten lokaler Lebensmittelhersteller und ihre Geschichten. Wir achten auf nachhaltige Herstellung, gute Arbeitsbedingungen, fairen Einkauf, und am wichtigsten natürlich, guten Geschmack. Wenn es nicht schmeckt, kommt es auch nicht in den Shop, haben wir uns versprochen. Gott sei Dank haben wir so geniale Produzenten gefunden, dass Geschmack und Nachhaltigkeit nie ein Thema waren.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten selbstständig sein, und unseren eigenen Weg gehen. Zwar waren wir beide vorher schon Freiberufler, aber Unternehmer ist doch eine viel größere Freiheit. janori wurde von Anfang an so aufgebaut, dass wir nicht alles selbst machen. Zusammen erreicht man mehr.

Was war bei der Gründung von janori die größte Herausforderung?

Daran zu glauben, dass wir es auch „können“. Und beim Wesentlichen zu bleiben. Am Anfang ist jeder Schritt der erste, und vieles geht einfach nicht „von der Hand“.  Da haben wir auch viel Geduld mit uns selbst gebraucht.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall. Die große Herausforderung für uns war es herauszufinden: Was braucht es unbedingt? Was ist unser „MVP“ sozusagen? Und was können wir später machen, wo hineinwachsen? Videos waren ein gutes Beispiel. Braucht es die schon am ersten Tag? Anfänglich dachten wir nein, aber sind jetzt sehr froh mit einigen Videos am Start zu sein. Das macht die Seite viel runder, und begeistert unsere Kunden.

Welche Vision steckt hinter janori?

Wir wollen den Lebensmitteleinkauf persönlicher machen. Wir glauben, das Menschen wissen wollen, wer sie nährt. Welche Philosophie hinter den Produkten steht. Im Supermarkt ist Einkaufen extrem anonym, und bei der Masse an Produkten geht es wahrscheinlich auch nicht anders. Mit janori wollen wir da einen Gegenpol schaffen. Von Mensch zu Mensch. Und unsere Kunden auch unterhalten, mit Videos, später dann Rezepten, kleinen Dokus…

Wer ist die Zielgruppe von janori?

Genießer mit Nachhaltigkeitsbewusstsein. Wir haben 2 sogenannte Customer Personas im Coaching mit Katharina Bickel von Catlabs erarbeitet. Einer ist die anspruchsvolle Städterin, Mitte 30, die besondere Genüsse und ausgefallene Lebensmittel sucht, die sonst vielleicht noch keiner hat. Der andere ist der Mitte 50 jährige, in einer Kleinstadt lebende belesene Mann, dem Nachhaltigkeit und Localism ein echtes Anliegen sind. Altersmäßig geht die Zielgruppe von 25-75 denken wir.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir stellen die Produzenten in den Vordergrund. Das Erlebnis. Die Unterhaltung. Wenn eine persönliche Verbindung zum Kunden entsteht, verkaufen sich die Spezialitäten leichter.

janori, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen gesund und nachhaltig wachsen. In 5 Jahren wollen wir mit einem Netzwerk an Produzenten, und vielen schönen Inhalten Kunden in ganz Deutschland und Österreich begeistern. Finanziell wollen wir dann gerne bei einem 8-stelligen Umsatz landen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Dranbleiben, aber mit Umsicht und Geduld. Am Anfang ist alles langsam, kam uns vor. Vieles macht man zum ersten Mal.

Unbedingt Hilfe holen. Ohne Coaching wäre die Vision schwammig und unklar geblieben, und wir hätten wahrscheinlich aufgegeben.

Immer wieder fragen: Wo will ich damit hin? Was wäre der Idealzustand? Wenn die Wunschfee kommt, sozusagen. Einen echten Nordstern entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Johanna und Raphael Spannocchi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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