Such dir deine Teammitglieder sehr gewissenhaft aus!

invoiz: cloud-basiertes Programm zur Rechnungslegung und Angebotserstellung

Stellen Sie sich und das Startup invoiz doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo, ich bin Moritz Buhl und leite die Business Unit invoiz, einem Start-up innerhalb der Buhl-Gruppe.
invoiz ist ein intuitives und cloud-basiertes Programm zur Rechnungslegung und Angebotserstellung für Gründer, Selbständige und Freiberufler sowie für kleine und mittlere Unternehmen. Das ganze funktioniert binnen weniger Sekunden. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich dabei für die Nutzer auf ein Minimum. Aufträge lassen sich mithilfe der Zeiterfassungsfunktion nach Stunden- oder Tagessätzen abrechnen und relevante Daten per Knopfdruck für den Steuerberater exportieren. invoiz gibt es übrigens als Webversion und als App für iOS und Android.
Um noch ein bisschen Hintergrund zu Buhl zu geben: Wir sitzen in Neunkirchen im Siegerland und sind mit über 500 Mitarbeitern das größte inhabergeführte Software-Unternehmen Deutschlands.

Wie ist die Idee zu invoiz entstanden?
invoiz war als Prototyp einer Software für mittelgroße Unternehmen gedacht. Um möglichst schnell Feedback zu bekommen, wurde diese schon in einer sehr frühen Phase online gestellt. Dabei stellte sich heraus, dass Selbstständige und Kleinstunternehmer große Freude und großen Nutzen an dieser Art von schlanker und hervorragend designter Software haben.

Welche Vision steckt hinter invoiz?
Unser selbsterklärtes Ziel ist es, das Thema Rechnungslegung, das viele als dröge empfinden, angenehmer zu machen. Rechnungen und Angebote schreiben soll einfach Spaß machen. Das Ganze soll keine leidige Pflicht mehr sein, die man vor sich her schiebt und irgendwann gezwungenermaßen in Angriff nehmen muss. Getane Arbeit und gute Leistungen sollen ohne viel Papierkram und großen Aufwand belohnt werden – hier sehen wir uns mit unserer einfachen und intuitiven Usability als Enabler.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die deutsche Bürokratie war in jedem Fall eine große Herausforderung. Insbesondere in puncto Datenschutz. Wer wirklich erstklassigen Datenschutz bieten will, der muss einige Anforderungen bestehen. Aber: Datensicherheit hat bei uns seit jeher oberste Priorität. Wir haben drei Datenschutzbeauftragte im Haus und hosten ausschließlich auf Servern in-house.
Wir sind stolz, Teil der Buhl-Gruppe zu sein, die uns sehr viel Vertrauen schenkt und invoiz mit uns gemeinsam zu einer strategischen Marke aufbaut.

Wer ist die Zielgruppe von invoiz?
Wir konzentrieren uns klar auf Gründer, Selbständige und Freiberufler sowie kleine Unternehmen.

Wie funktioniert invoiz?
Das Ganze funktioniert sehr simpel: Einfach die Rechnungs-App im Browser oder in der App öffnen und direkt loslegen. Beim Erstellen einer Rechnung oder eines Angebots hat der Nutzer das Dokument direkt vor Augen. Hier kann er beispielsweise sein Logo hochladen und seine Firmendaten und die des Kunden angeben. Zudem lassen sich Artikel oder Dienstleistungen hinzufügen – einfach und intuitiv, indem man auf die entsprechenden Bereiche im Dokument klickt. Die Nutzer können übrigens auch Kunden- und Artikelstammdaten anlegen und bei der Rechnungs- und Angebotserstellung einfach darauf zurückgreifen.
Im Dashboard erhält der Nutzer jederzeit eine detaillierte Statistik seiner Umsätze und Ausgaben. Also alles simpel, intuitiv und es macht auch noch Spaß.

Welche Vorteile bietet invoiz?
Wir bieten mit unserem intuitiven Handling einen unkomplizierten Einstieg in ein umständliches Thema – auch ohne voriges Fachwissen. Darüber hinaus ist es mit invoiz möglich, bis zu fünf Angebote oder Rechnungen pro Monat komplett kostenfrei zu erstellen. Das ist besonders interessant für die Nutzer, die nur gelegentlich auf unseren Service zugreifen möchten. Wer unbegrenzt viele Rechnungen schreiben möchte, bekommt für fünf Euro im Monat das Premiumangebot.

invoiz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir planen, uns auf zwei Gebiete zu konzentrieren: Zum einen möchten wir uns um die für viele schwierigen Themen Geld und Liquidität kümmern. Wie können wir dafür sorgen, dass invoiz-Nutzer schneller bezahlt werden? Welche Teile des Umsatzes sind tatsächlich frei verfügbar unter Berücksichtigung von Steuern, Abgaben, et cetera? Wie können wir bei säumigen Zahlern unterstützen?

Zum anderen stellen wir uns die Frage, wie wir die lästigen Teile des Büroalltags optimieren können. Damit meine ich beispielsweise die zeitnahe und korrekte Abrechnung der eigenen Leistung oder die einfache Belegerfassung, die pünktlich beim Steuerberater ankommt. Ein zentraler Punkt, der uns außerdem sehr wichtig ist: Die einfache und schicke Oberfläche beibehalten und optimieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Such dir deine Teammitglieder sehr gewissenhaft aus und umgib dich mit Leuten, die besser sind als du.

2) Investiere in gute Softwaretools. Wichtig für uns sind teamübergreifend Slack, Hotjar, datapine und Trello.
3) Vergiss bei all dem täglichen Stress nicht, regelmäßig mit deinen Kunden zu sprechen. Echtes Feedback deiner User ist mit das Wertvollste, was du kriegen kannst.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Moritz Buhl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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