Gekonnt präsentieren: Investoren von Ihrem Start-Up überzeugen

Gerade für Startups hängt viel von einer effizienten und überzeugenden Präsentation ihrer Ideen ab. Dabei gilt es einige Punkte zu beachten, die zum einen die Darstellung selbst und zum anderen die Darbietung betreffen. Wer hier noch dazu auf geeignete Präsentationsmittel zurückgreift, macht einen wichtigen Schritt in Richtung Erhalt des Auftrages.

Hintergrundinformationen können entscheidend sein

Wer seine Idee gegenüber potentiellen Kunden oder Finanziers präsentieren möchte, sollte sich in erster Linie auch Gedanken um diese möglichen Geschäftspartner machen. Fragen dazu können sein:

– Welche Absicht verfolgen sie?
– Worauf legen sie Wert?
– Welchen Ruf haben sie branchenintern und international?

Gibt es dazu aussagekräftige Antworten, kann die Präsentation perfekt auf die Erwartungen abgestimmt werden. Damit wird in logischer Konsequenz auch die Erfolgschance beim Pitch entsprechend vergrößert. Jeder potentielle Investor oder Kunde fühlt sich ernst genommen und ist bereit für ein Investment, wenn er seine individuellen Belange gefordert und beansprucht sieht.

Bei der Präsentation auf die richtige Wahrnehmung achten

Natürlich geht es bei einem Pitch darum, eine Idee, ein Produkt oder eine Dienstleistung ins rechte Licht der Aufmerksamkeit zu rücken. Doch gerade Startupper sollten nicht vergessen, dass sie dabei auch selbst im Fokus des Interesses stehen. Deshalb ist es wichtig, bei der Präsentation auf die Selbstdarstellung zu achten. Die Körperhaltung muss aufrecht sein, denn damit wird ein hohes Maß an Selbstbewusstsein ausgestrahlt. Eine wichtige Frage ist immer, was mit den Händen tun? Die Antwort liegt ganz nahe, denn diese können zum einen genutzt werden, um Stichwortzettel griffbereit zu halten, aber auch um wichtige Dinge der Präsentation zu unterstreichen. Auch eine erklärende Funktion ist aussagekräftig und unterstreicht die Bedeutung der Idee.

Mimik und Stimmenlage abwechslungsreich gestalten

Die Mimik der Person, die ihre Idee präsentiert, sollte keinesfalls eintönig und zu ernst sein. Vielmehr wirkt es positiv, wenn der Eindruck vermittelt wird, derjenige brennt für seine Idee und bringt damit auch unterschiedliche Emotionen zum Ausdruck. Ein kleiner Scherz kann eine Präsentation auch sehr gut auflockern

Gekonntes Storytelling lockert auf

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, heißt schon ein berühmtes Sprichwort. Und genau diesen Anspruch sollte auch eine gelungene Präsentation erfüllen. Im Marketingbereich spricht man von Storytelling, das in jedem gelungenen Pitch eine wesentliche Rolle spielt. Was auch immer eine Präsentation beim Publikum erreichen soll, bloße Daten und Fakten sprechen zwar für sich, sind aber alleine zu wenig. Wichtig ist es, die Kunden oder Finanziers emotional zu berühren und die Präsentation so zu gestalten, dass sowohl sie als auch der Präsentator in Erinnerung bleibt.

Zwei Fakten warum Storytelling bei der Präsentation wirkt

Es gibt vor allem zwei Gründe, warum gekonnte Präsentatoren auf Storytelling innerhalb ihres Pitches zurückgreifen. Zum einen ist dies, da damit bestimmte Bereiche im Gehirn eines Menschen einfach besser erreicht werden. Zum anderen geht es aber auch darum, dass Geschehnisse so einfacher mit den bloßen Daten und Fakten in Beziehung gesetzt werden können und so eine Bedeutung erhalten. Gekonntes Storytelling ist vor allem zu Beginn einer Präsentation geeignet, um die Aufmerksamkeit der Anwesenden zu erreichen. Zudem wird das Thema emotional aufgeladen. Die Erzählung einer kurzen Geschichte macht aber auch am Ende der Präsentation Sinn, da so eine persönliche Note vermittelt wird, die in Erinnerung bleibt und mit dem Produkt des Pitches in Zusammenhang gebracht wird.

Bei einer Präsentation auch auf das richtige Werkzeug setzen

Es liegt auf der Hand dass eine Präsentation gut vorbereitet werden muss. Neben der Festlegung des Inhaltes geht es auch darum, die dazu passenden Präsentationswerkzeuge zu finden. Bei modernen Pitches, egal in welcher Branche, ist heutzutage meist Power-Point das Maß aller Dinge. Doch abhängig von der Branche, in der jemand sein Produkt oder seine Dienstleistung präsentiert, kann auch das klassische Whiteboard ein geeignetes Mittel darstellen. Damit kann nämlich das Publikum direkt in die Präsentation einbezogen werden, indem der Präsentator gemeinsam mit ihm Themen erarbeitet und diese auf dem Board festhält. Damit ist die Konzentration der Zuhörenden quasi gewährleistet und der Erfolg des Pitches ebenso. Abgesehen davon wird der Präsentator gefordert, da er sich aktiv einbringen muss und nicht nur seinen auswendig gelernten Vortrag halten oder die Power-Point-Folien ablesen muss.

Handout für interessiertes Publikum

Ein wichtiger Bestandteil einer gelungenen Präsentation ist auch ein gutes Handout, das die wichtigsten Informationen für die Kunden oder Zuhörer nochmals zusammenfasst und weitere wichtige Informationen enthält. So kann etwa ein kurzer Lebenslauf oder die Firmenidee, für die während des Pitches zu wenig Zeit bleibt, ergänzend an die Interessenten übergeben werden. So können sich diese bei der Nachbearbeitung ein umfassendes Bild machen und die Entscheidung für einen Geschäftsabschluss fällen. In diesem Zusammenhang darf natürlich die Angabe der Kontaktdaten nicht vergessen werden.

Unterschiedliche Phasen für eine geglückte Präsentation

Damit eine Präsentation gut gelingt und von Erfolg gekrönt ist, muss sie unterschiedliche Phasen durchlaufen. Neben einer perfekten Vorbereitung und der Ausarbeitung des Vortrages, ist das Üben der Präsentation auch ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer die Möglichkeit hat, sollte vor einem Testpublikum, eventuell Firmenpartnern oder Angehörigen trainieren und um konstruktive Kritik bitten. Denn nur wer sich selbst hinterfragt und Verbesserungsvorschläge ernst nimmt und umsetzt, kann erfolgreiche Präsentationen bewerkstelligen.

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