Sonntag, September 25, 2022

Keine Scheu vor Investment in ein Start-up-Unternehmen

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Kann man risikolos in ein Start-up investieren? Bringen die Gründer genügend Erfahrung mit? Lohnt es sich überhaupt, eine so junge Firma zu unterstützen? Das Investment in ein Start-up-Unternehmen ist mit vielen Zweifeln verbunden. Auch Start-ups sollten früh genug wissen, wo sie sich in der Zukunft sehen. Sie sollten durchdachte Visionen und Ideen mitbringen, um Investoren überzeugen zu können. Warum sollte man sich als Investor trauen, dem Start-up eine Chance zu geben? Und was sollten die frisch gegründeten Unternehmen mitbringen, um Investoren zu überzeugen?

Chancen und Risiken

In den ersten Jahren nach der Gründung durchlaufen Start-ups viele Ups und Downs. Sie brauchen Partner und Investoren, die zu ihnen halten und die Achterbahnfahrt mit ihnen überstehen. Sie bringen teilweise langjährige Erfahrung mit und können die jungen Unternehmen damit gut unterstützen. Das ist wichtig, denn Start-ups sind die Zukunft der Wirtschaft und der Gesellschaft. Für Investoren können die jungen Unternehmen eine große Chance sein, deswegen ist die Investition eine spannende Möglichkeit. Jedoch bringen Start-ups auch einige Risiken mit sich. Man kann sich nicht sicher sein, ob die Gründer wirklich alles hundertprozentig richtig kalkuliert haben. Zum Beispiel können Fehler im Business-Plan auftauchen. Und man weiß nicht, ob die entwickelte Marke oder das Produkt von der Gesellschaft überhaupt angenommen wird. Genau das sind die Punkte, die Investoren zweifeln lassen. 

Nachhaltige Start-ups sind attraktiv

Bringt man als junges Unternehmen eine nachhaltige Vision mit, ist das schon ein großer Vorteil für Investoren. Sie sehen es gerne, wenn ein Unternehmen weiß, wo es sich in den nächsten zehn Jahren sieht und zukunftsorientiert arbeitet. Ebenso ist nachhaltiges Wirtschaften vorteilhaft. Als Start-up sollte man auf den ökologischen Fußabdruck achten. Wie viel CO2 wird verbraucht? Wie groß ist der Stromverbrauch? Welche Ressourcen werden genutzt? Alles Dinge, die Unternehmen bei ihrer Gründung beachten sollten, um nachhaltig agieren zu können. Nur so können sie bei Investoren punkten. 

Tipps für die Gründung

Neben der Nachhaltigkeit sollten noch weitere Punkte bei einer Unternehmensgründung beachtet werden. Zunächst wird ein gutes Startkapital und eine durchdachte Planung benötigt. Dazu gehört die Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Gründer sollten sich Gedanken machen, ob es schon Firmen mit ähnlichen Werten und Ambitionen gibt und wie sie sich ggf. abheben können. Ihre Marke bzw. ihr Produkt sollte eine Besonderheit sein, die es so noch nicht auf dem Markt gibt. Weiterhin sollte ein gutes Marketing geplant sein. Ein authentischer Social Media Auftritt catcht Kunden, sowie Investoren. Man sollte dort die Gesichter des Unternehmens kennenlernen. Nur so können sich zukünftige Kunden und Investoren mit der Firma identifizieren und sie als potenzielle Kapitalanlage auswählen. 

Das größte No-Go ist Uneinigkeit. Streiten sich die Gründer beispielsweise wegen Personal- oder Geldangelegenheiten, wirkt das unseriös. Meinungsverschiedenheit sollte also unbedingt vermieden werden. Nur ohne sie kann ein gutes Arbeitsklima entstehen, das von Investoren gerne gesehen wird.

Early Stage Investments

Es gibt eine Art der Investition, bei der schon vor Gründung in ein Unternehmen investiert wird. Diese nennt sich Early Stage Investment. Investoren sollten dabei besonders mutig sein, aber haben auch umso größere Chancen, wenn sich die Firma bewährt. Auch einstige Start-up-Unternehmen wie Facebook und Uber brachten eine gute Vision mit. Trotzdem trauten sich Investoren zunächst nicht, in ein so vielversprechendes Start-up zu investieren. Mittlerweile sind die beiden Unternehmen weltweit bekannt. Facebook ist eine der meist genutzten Social-Media-Plattformen und Uber die bekannteste App, wenn es um Personenbeförderung geht. Diese Beispiele sollten Investoren die Augen öffnen und ihnen zeigen, dass sie sich auch mal trauen dürfen.

Fazit

Es gibt keinen Grund, sich vor einem Investment zu scheuen, wenn das Start-up gute Ambitionen mitbringt. Investoren können sich die Start-ups aussuchen, mit denen sie sich am meisten identifizieren und die ihre Werte teilen. Solange sich die Gründer einig sind und gängige Fehler vermeiden, haben sie gute Chancen. Denn für Investoren sind Start-ups eine erfolgversprechende Möglichkeit. Und das sich die Investition sehr lohnen kann, haben Unternehmen wie Facebook und Uber schon längst gezeigt.

Autor:

Asim Qajani ist CEO und Verwaltungsrat von Green Capital & Beteiligungen AG. Die Firma kümmert sich um die Betreuung kleiner und großer Unternehmen. Durch seine Erfahrung, weiß er, dass man Starts-ups, die mit einer nachhaltigen und durchdachten Zukunftsvision daherkommen, eine Chance geben sollte. https://www.greencapital-b.ch/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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