Wichtige von dringlichen Aufgaben unterscheiden

interfacewerk ist ein junges Software Development Unternehmen mit Fokus auf UX Design und Consulting

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen interfacewerk doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo zusammen! interfacewerk ist ein junges Software Development Unternehmen mit Fokus auf UX Design und Consulting. Wir bei interfacewerk waren immer schon der Meinung, dass es viel zu viel schlechte Software gibt, die Nutzern die Arbeit am Computer eher erschwert als hilft. Um das zu ändern setzen wir bei der von uns entwickelten Software gezielt auf User Centered Design Prinzipien, die sowohl die UX Beratung im Vorfeld als auch die konkrete Umsetzung in Form von UX Design miteinschließt. Kurz gesagt: Wir sind der Ansicht, Software muss sich den Bedürfnissen der Nutzer anpassen und definitiv nicht umgekehrt.

Wie ist die Idee zu interfacewerk entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Sebastian (Founder & Creative Director bei interfacewerk) kenne ich schon lange. Während unserer gemeinsamen Arbeit an diversen Projekten in unterschiedlichen Startups und Unternehmen haben wir die Erfahrung gemacht, dass es sich für Firmen (v.a. Startups) sehr schwierig gestaltet qualitative Teams für die Frontend Entwicklung aufzustellen. Des Weiteren hat uns der Gedanke, Prozesse und Tools zu entwickeln, die unseren Kunden einen massiven Marktvorteil in Hinsicht auf Design und Entwicklung einer Software verschaffen, endgültigen dazu ermutigt interfacewerk zu gründen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Herausforderungen gab es viele, schwer zu sagen, welche die Größte war. Alles in Allem würde ich aber definitiv behaupten, dass der Aufbau und die Organisation des wachsenden Teams uns auf den Prüfstein gestellt haben. In solchen Situationen ist entscheidend, das Ziel klar im Auge zu behalten und den Fokus für das Wesentliche nicht zu verlieren.
Was die Finanzierung betrifft, können wir mit Stolz sagen, dass wir bisher komplett eigenfinanziert sind. Sinnvollen Wachstumsmodellen stehen wir aber natürlich sehr offen gegenüber.

Wer ist die Zielgruppe von interfacewerk?
Unsere Kunden kommen bisweilen aus den unterschiedlichsten Branchen, haben aber eins gemeinsam: Sie verstehen den ROI herausragend designter und auf den Endbenutzer zugeschnittener Software. Unserer langjährigen Erfahrung geschuldet (im Big Data Bereich z.B.) sind wir vor allem im Bereich komplexerer Software-Projekte der richtige Ansprechpartner.

Welchen Service bieten Sie an?
Wir designen und entwickeln Software, die attraktiv, verlässlich, leicht bedienbar und rentabel ist. Wir begleiten auf Wunsch alle unsere Projekte vom UX Consulting, über das Prototyping nicht nur bis zum Endprodukt, sondern auch darüber hinaus. Damit gewährleisten wir, dass der Kunde das größtmögliche Potenzial aus den verfügbaren Ressourcen schöpft. Unternehmen, die sich bezüglich eines Software Projekts nicht hundert prozentig sicher sind, bieten wir zudem ein kostenloses Pre-Project Consulting im Vorfeld an.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Zeit ist Geld: Das ist in unserem und in vielen anderen Geschäftsmodellen ein wichtiger Punkt. Wir wissen das und haben eigens für dieses schwierige Thema ein Projekt-Finanzierungsmodell entwickelt, welches uns hilft Zeit und Geld unter einen Hut zu bringen, um so den für den Kunden größtmöglichen Nutzen innerhalb des Projekt zu generieren. Unser Ansatz „Fixed budget, smartly used“ umfasst sowohl eine sorgfältige Umfangsanalyse, als auch die Gewährleistung neuen Wissens und Ideen auf Basis eines festgelegten Budgets. Mithilfe dieser Grundlage können wir bestehende Story Points während des gesamten Prozesses evaluieren und effizient managen.
Zudem haben wir ein internationales Team an Designern, Ingenieuren und Entwicklern die sich mit großer Begeisterung komplexe Sachverhalten und Aufgaben stellen und nicht davor zurückschrecken die extra Meile zu gehen.

interfacewerk, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Den Puls der Zeit im Bezug auf Web und App Technologien mit gestalten und das daraus gewonnene Wissen an die Community und alle unsere Kunden weitergeben, gehört definitiv zu den Dingen, die wir uns für die Zukunft vorgenommen haben. Damit einher geht auch unser Bestreben, die von uns angebotenen Dienstleistungen in den nächsten fünf Jahren auf dem gesamten europäischen Markt auszuweiten.
Um diese Aufgaben stemmen zu können, erhoffen wir uns intern weiterhin ein konstantes, organisches Wachstum und maximal eine jährliche Verdoppelung des Teams. Dabei spielt die stetige Optimierung eines ausgewogenen und effizienten Arbeitsklimas für alle unsere Mitarbeiter natürlich eine sehr wichtige Rolle.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehendenGründern mit auf den Weg geben?
1. Wichtige von dringlichen Aufgaben unterscheiden – es gibt so viele Kleinigkeiten, die zwar dringlich sind, aber einfach nicht wichtig für den Unternehmenserfolg. Nicht ablenken lassen!
2. Jeder Gründer muss herausfinden, was er gut kann und wo er Unterstützung (Ghostwriter, Copywriter, Sekretärin, Buchhalter, …) braucht. Klar versucht man am Anfang Geld zu sparen und selber die Buchhaltung zu machen, aber das birgt auch große Gefahren mit sich. Nur wer sich auf seine eigenen Stärken konzentriert, kann ernsthaft Gas geben und langfristig erfolgreich sein.

3. Hustle! Aber Vorsicht: Wenn Du mehr als 60-70h die Woche drin hängst, damit das Schiff nicht untergeht, hast du die Punkte 1. und 2. nicht verstanden. Zurück zu 1.!

Wir bedanken uns bei Moritz C. Türck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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