Umstellung auf die Winterzeit 2016

So macht die Zeitumstellung den 30.10. zu ihrem „25-Stunden-Super-Sonntag“

Zwei Mal im Jahr stellt sich ganz Europa aufs Neue die Frage, wie die Uhren richtig umgestellt werden müssen. Auch am 30.10.2016 ist es wieder soweit: die Uhren werden von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt – wir können also eine Stunde länger schlafen und sind zurück zu der „normalen“ Winterzeit.

Während aktuelle Umfragen* zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen gegen die Zeitumstellung ist, hält die EU an dem Wechsel zwischen Sommer-und Winterzeit fest. Dabei sind sich Schlafforscher einig: Das Drehen an der Uhr ist nicht gesund für uns! Für den Körper, besser gesagt für unseren Biorhythmus, ist die Zeitumstellung eine große Belastung. Viele Menschen brauchen daher einige Tage, bis sie sich an die geänderten Schlaf-und Wachphasen gewöhnt haben. Schuld ist der veränderte Hell-Dunkel-Rhythmus, auf den sich unser Hormonhaushalt neu einstellen muss. Eine GfK-Studie** belegt, dass vor allem Frauen über Beschwerden nach der Zeitumstellung klagen – immerhin knapp die Hälfte hat mit gesundheitlichen Problemen wie Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Von der männlichen Bevölkerung sind etwas mehr als ein Drittel von Umstellungsschwierigkeiten betroffen.

Zumindest ist die Umstellung im Oktober deutlich angenehmer als die im Frühjahr. Damit Sie gut in die Winterzeit starten können, verrät Matratzen-Experte und buddysleep.de-Mitgründer Alexander Stelmaszyk drei einfache Tipps, wie die Umstellung auf den „25-Stunden-Super-Sonntag“ problemlos gelingt und wie Sie die zusätzliche Stunde perfekt nutzen können:

Tipps zur Umstellung auf die Winterzeit:
So bereiten Sie sich auf den „25-Stunden-Super-Sonntag“ vor

Beginnen Sie einige Tage vor der Umstellung auf die Winterzeit damit, jeden Tag konsequent eine Viertelstunde später ins Bett gehen – bleiben Sie aber ansonsten bei einer gewohnten Routine. Das wirkt Wunder!

Gehen Sie in der Mittagspause spazieren und nutzen Sie die letzten Sonnenstrahlen! Auch helles Kunstlicht am Abend kann dem Körper helfen, sich besser auf die Winterzeit einzustellen. Hingegen ein Killer für guten Schlaf: das eher blaue Licht von Laptop, Smartphone & Co. Eine Stunde vor dem Zubettgehen sollten Sie nicht mehr auf elektronische Geräte schauen!

Klingt einfach – setzen wir aber viel zu selten wirklich um: Ein aufgeräumtes Schlafzimmer, leere Nachttische und eine hochwertige Matratze unterstützen guten Schlaf. Auch regelmäßiges Stoßlüften, eine niedrige Raumtemperatur und frische Bettwäsche sorgen für ein verbessertes Schlafklima. Bei (Ein-)Schlafproblemen helfen Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditation.

So machen Sie den 30.10. zu Ihrem ganz persönlichen „25-Stunden-Super-Sonntag“

Machen Sie endlich einen Haken hinter ein To-Do, was schon viel zu lange auf Ihrer Liste steht. Lesen Sie die letzten Seiten des vor Ewigkeiten angefangenen Buches oder sortieren und beantworten Sie all die ungelesenen E-Mails, die sich angestaut haben. Legen Sie die sich stapelnden Unterlagen endlich ab oder rufen Sie bei einer Person an, bei der Sie sich schon länger mal wieder melden wollten. Wetten, danach fühlen Sie sich richtig super? Als Belohnung können Sie sich dann ganz ohne schlechtes Gewissen noch mal umdrehen, eine Doppelfolge Ihrer neuen Lieblingsserie schauen, oder seien Sie ganz verrückt – und tun Sie einfach mal nichts. Nehmen Sie sich eine Auszeit und hängen Sie ungestört Ihren Gedanken nach.

Hätten Sie es gewusst? Interessante Fakten zur Zeitumstellung:

Die Zeitumstellung diente ursprünglich dazu, Energie zu sparen. Bereits 1784 hat Benjamin Franklin vorgeschlagen, Menschen an hellen Sommertagen früher zu wecken und so am Abend Kerzenlicht zu sparen. Eingeführt wurde sie allerdings erstmalig 1916 – um nach Kriegsende wieder abgeschafft, neu eingeführt, wieder abgeschafft und erst 1973 dauerhaft etabliert zu werden. Hintergrund war die Ölkrise, man erhoffte sich, dass durch die bessere Nutzung des Tageslichts Energie eingespart würde. Laut Bundesumweltamt geht die Rechnung allerdings nicht auf.

Vielleicht müssen Sie Ihre Uhr gar nicht umstellen! Immer mehr Uhren übernehmen den Wechsel ganz von alleine – denn sie erhalten ihr Signal aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. TV und Radio stellen sich ebenfalls automatisch um, da sie die korrekte Uhrzeit von den Sendeanlagen im hessischen Mainflingen empfangen.

Wer Ende Oktober verreist, sollte die aufgeführten Reisezeiten auf seinem Ticket prüfen. Denn: nicht jedes Land wechselt von der Sommerzeit auf die Winterzeit. Die Türkei beispielsweise behält seit diesem Jahr die Sommerzeit bei. Auch andere Länder wie China, Argentinien oder Indien bleiben immer bei der Normalzeit. Neben Europa stellen aber fast alle US-Bundesstaaten halbjährlich die Uhren um.

Mit diesen Tipps und Facts sollte es nicht schwer sein, dass der 30.10.2016 zu Ihrem ganz persönlichen „25-Stunden-Super-Sonntag“ wird.

*Forsa-Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit (2016)
**2015

Autor: buddy

Quelle Piabo Pr

redaktion

Startups sind mit ihrer Innovationskraft und Kreativität der Motor der globalen Wirtschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung. Wir bieten akribisch recherchierte Informationen über Gründer und Startups. Neben Porträts junger Unternehmer und erfolgreicher Startups und deren Erfahrungen liegt der Fokus auf KnowHow von A bis Z sowohl für Gründer und Startups als auch für Investoren, Ideengeber und Interessierte. Wir begleiten, Startups von der Gründungsphase bis zum erfolgreichen Exit.

Schreibe einen Kommentar

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X