Quer denken und mutig neue Wege einschlagen

Instahelp bietet psychologische Beratung durch erfahrene Psychologen

 

Stellen Sie sich und das Startup Instahelp doch kurz vor!

Instahelp bietet psychologische Beratung online auf allen mobilen Endgeräten an und soll die herkömmlichen psychologischen Beratungen komplementär ergänzen. Wenn es jemandem nicht gut geht, man vielleicht Stress oder Probleme in der Beziehung hat, kann man auf Instahelp.me gehen und sein Anliegen schildern. Ganz einfach online und 24/7 über die gesicherte Plattform. Man beschreibt kurz, wie es einem geht und wird dann mit einem Psychologen gematched, mit dem man direkt in eine – individuell an das Anliegen angepasste – psychologische Online-Beratung startet. Wir sind zu jeder Zeit für jeden da, wenn es einem mal nicht so gut geht. Wir haben ein sehr gutes Netzwerk an Psychologen, das wir jederzeit mit Personen verbinden können. Die Leistungen sind sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen verfügbar – mittlerweile bereits in 5 Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, UK und Frankreich).

Wie ist die Idee zu Instahelp entstanden?

Instahelp ist eine Marke der Insta Communications GmbH und wurde im Jahr 2015 gegründet. Die Idee kam vom Team des erfolgreichen Company Builders Up to Eleven. Up to Eleven wurde 2012 durch die Hauptgesellschafter Toto Wolff, Jürgen Pansy. Martin Pansy und René Berger gegründet und konzentriert sich seither als Company Builder in Graz, Österreich auf digitale Geschäftsmodelle mit dem Ziel, neue Produkte mit mobilem und/oder digitalem Hintergrund am Markt zu platzieren. Als Beteiligungsunternehmen mit wertvollen, operativen Arbeitsleistungen hat Up to Eleven den Anspruch, hochqualitative digitale Produkte gemeinsam mit seinen Ventures zu entwickeln und sie auf internationalen Märkten zu Marktführern zu machen.

2015 entstand Instahelp nach dem Exit von sms.at gemeinsam mit Up to Eleven und Nuki. Das Wissen zum Aufbau sicherer Kommunikationsplattformen wollten wir in anderen Bereichen einsetzen, idealerweise in einem Bereich mit gesellschaftlicher Relevanz. Durch Nähe des Gründerteams zur Psychologie konnten wir rasch erkennen, dass im Bereich der psychologischen Beratung ein digitale Versorgungslücke besteht. Der Qualitätsanspruch bestand von Beginn an, wodurch ein wissenschaftlicher Beirat und die Kooperation mit dem wissenschaftlichen Partner, der Sigmund Freud PrivatUniversität, aufgestellt wurden. Kurze Zeit nach dem Markstart übergab Gründer Martin Pansy Instahelp an die Kommunikationsexpertin Bernadette Frech, mit der ihn eine langjährige, sehr gute Zusammenarbeit verbindet.

Welche Vision steckt hinter Instahelp?

Unser Ziel ist es die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Wir wollen, dass es den Menschen besser geht und sie mental gesund bleiben. Das treibt uns an und daran arbeiten wir. Das wirtschaftliche Ziel ist, dass wir die führende Plattform für mentale Gesundheit in Europa werden. Im DACH-Raum sind wir bereits die Nummer eins, diesen Vorsprung wollen wir weiter ausbauen. Zudem möchten wir das Stigma rund um die psychologischer Beratung loswerden. Dieses Thema ist sehr negativ belastet – trotz der positiven Rückmeldungen unserer Kunden.

Wer ist die Zielgruppe von Instahelp?

Wir definieren unsere Zielgruppe mit „Personen in der Rushhour ihres Lebens“. Diese Personen sind zwischen 25 und 50 Jahren alt, mit einem mittleren bis höheren Bildungsniveau. Die Geschlechterverteilung der Personen, die in Beratung sind, ist gleichmäßig.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Bei der Langen Nacht der Jungen Wirtschaft hatten steirische Startups die Chance, auf der Bühne der Kasematten ihre Unternehmen zu präsentieren. Der verlockende Preis war ein Direktticket für „2 Minuten 2 Millionen“. Wir durften auf der Bühne vor Daniel Zech von Seven Ventures und dem Präsidenten der steirischen WKO pitchen und dann kam die große Überraschung: Wir haben tatsächlich gewonnen!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben alle die konstruktiv-kritische Brille aufgesetzt, um unser Startup ideal präsentieren zu können. Die Vorbereitungszeit war bestimmt einer der positivsten Aspekte im Zuge von „2 Minuten 2 Millionen“. Das Team ist dadurch noch enger zusammengewachsen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Mit unserer Vision verfolgen wir das Ziel, den Zugang zu professioneller, psychologischer Beratung zu vereinfachen. Mit dieser Vision sehen wir es auch als Aufgabe, die Botschaft zu verbreiten, dass mentale Gesundheit ein wichtiger Aspekt in unserer Gesellschaft ist. Als Start-up bekommt man nicht oft die Möglichkeit, seine Beweggründe und das Angebot im Fernsehen zu präsentieren. Für uns war 2 Min 2 Mio zum einen eine ideale Möglichkeit, um Feedback von erfahrenen Investoren einzuholen, zum anderen bekamen wir die Chance, unsere Botschaft #MentalHealthMatters zu verbreiten und uns für die mentale Gesundheit stark zu machen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Instahelp aufmerksam werden?

Die Chance, Instahelp einem breiteren Publikum zu präsentieren, war sehr motivierend für uns. Da mentale Gesundheit in unserer Gesellschaft noch immer stark stigmatisiert ist, sind solche Hebel, wie eine Fernsehshow, sehr vorteilhaft, um viele Menschen zu erreichen und um zur Bewusstseinsbildung beizutragen. Einige Zuseher werden zum ersten Mal von Instahelp hören. Das gesteigerte Medieninteresse trägt dazu bei, dass potentielle Kunden mehrmalig mit Instahelp in Kontakt treten und die Neugierde für unser Angebot geweckt wird.

Bei „2 Minuten 2 Millionen“ hat man die Chance, sich einer sehr erfahrenen Jury zu stellen, die sich den Pitch anhört und darauf aufbauend Fragen stellt. Wir konnten sehr wertvolles, konstruktives Feedback mitnehmen. Es geht uns nicht nur um Cash-Investment, sondern um einen strategischen Partner, der uns weiterbringt.

Insgesamt unterstützt uns das Medienintersse dabei, unsere Marke zu stärken und Vertrauen zu schaffen. Das ist für beide Interessensgruppen relevant – bei so einem sensiblen Thema vor allem für Kunden, aber auch für die Investoren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Alle fünf Investoren bringen einen sehr großen Erfahrungsschatz mit und es hat einen guten Grund, warum sie in dieser prominenten Jury sitzen. Es war für uns wertvoll, alle fünf Personen kennenzulernen und ihre Meinung zu Instahelp zu hören.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Mit dem Feedback der Investoren im Gepäck, machten wir uns an weitere Verbesserungen unseres Services. Üblicherweise haben wir eher mit Personen aus dem digitalen Health Bereich zu tun. Es war sehr bereichend, von Investoren aus anderen Bereichen Feedback zu erhalten. Da wir parallel eine Investmentrunde aufstellten, wurden die Gespräche mit den Investoren aus der Sendung danach weitergeführt.

Instahelp, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir die führende Plattform für mentale Gesundheit in Europa sein. Daher führt uns der Weg entlang der Skalierung unseres bestehenden Business Modells in den bestehenden fünf Märkten sowie der weiteren Produktentwicklung und Internationalisierung in neue Märkte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Diese Tipps möchten wir Startups mitgeben:

  1. Sinnhaftes zu tun und sich für ein Thema stark machen, auch wenn dieses in der Gesellschaft noch tabuisiert ist

  2. Ein interdisziplinäres Team zusammenstellen, welches gemeinsam für die Vision brennt

  3. Quer denken und mutig neue Wege einschlagen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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