Donnerstag, Mai 26, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

INK LINKS durch Roboter automatisierte handschriftliche Karten mit Füller und Tinte

Stellen Sie sich und das Startup INK LINKS doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Maximilian Krist und ich bin der Gründer von INK LINKS. Bei INK LINKS unterstützen wir Versandhändler dabei, mit ihren Kunden auf äußerst persönliche und wertschätzende Weise zu kommunizieren und so die Kundenbindung zu steigern. Wir schreiben durch Roboter automatisiert handschriftliche Karten mit Füller und Tinte. Diese Karten legen Händler ihren Versandpaketen bei, um sich bei ihren Kunden für die Bestellung zu bedanken oder eine andere wertschätzende Botschaft mitzuteilen. Mit einer Leserate von über 90 % schlägt Handschrift jede andere schriftliche Kommunikationsform, wie beispielsweise gedruckte Flyer oder E-Mails. Dazu kommt noch der emotionale Aspekt, den handschriftliche Nachrichten vermitteln. Nicht umsonst schreiben wir in unserer digitalisierten Welt auch heute noch Postkarten oder Liebesbriefe von Hand.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu INK LINKS kam aus einem Eigenbedarf heraus. Denn ich habe bereits während meines Studiums einen Online-Handel gegründet und dabei gemerkt, dass der Versandhandel gegenüber dem stationären Handel viele Vorteile für den Händler hat, jedoch auch einen entscheidenden Nachteil. Persönlicher Kontakt mit den Kunden ist im Online-Handel nicht möglich, was eine emotionale Kundenbindung deutlich erschwert. Zunächst habe ich testweise selbst von Hand Paketbeileger geschrieben, um meinen Kunden Wertschätzung zu vermitteln und diese dadurch auch emotional stärker zu binden.

Nach überwältigender Resonanz meiner damaligen Kunden entwickelte ich eine Lösung, um handschriftliche Karten skalierbar zu schreiben. Nachdem auch befreundete Versandhändler begeistert von der Idee waren und handschriftliche Paketbeileger bei mir bestellten, entschloss ich mich INK LINKS zu gründen.

Welche Vision steckt hinter INK LINKS?

Menschen kaufen von Menschen. Das geht im Online-Handel leider oftmals unter.
Wir möchten den Versandhandel persönlicher gestalten, dem Endkunden beim Öffnen des Pakets ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Händlern eine Brücke zum persönlichen Kundenkontakt in der Offline-Welt bauen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Etwas frustrierend war der Gründungsprozess, da der Kopf vor Ideen sprüht, die umgesetzt werden wollen, man aber von der Bürokratie ausgebremst wird. Da heißt es dann geduldig bleiben und in der Zwischenzeit weiter am Konzept feilen.
Finanziert wurde INK LINKS bislang aus eigenen Mitteln.

Wer ist die Zielgruppe von INK LINKS?

Unsere Zielgruppe reicht von kleinen Startups, die ihre Produkte über das Internet verkaufen, bis zu großen Versandhändlern.
Auch, wenn wir uns auf Versandhändler konzentrieren, können unsere handschriftlichen Karten auch für andere Unternehmen interessant sein, beispielsweise in Hotels als Begrüßungskarte für die Gäste. Diese Kunden beraten und betreuen wir natürlich auch sehr gerne.

Wie funktioniert INK LINKS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Kunden wählen ein Kartenformat und eine unserer Handschriften aus. Anschließend senden sie uns ihren gewünschten Text und eine Druckdatei für den Druck auf der Rückseite der Karte. Wir kümmern uns dann um den Druck des Motivs und schreiben mit Füller und Tinte den Text auf die Karten. Nach der Qualitätskontrolle versenden wir diese Paketbeileger an unsere Kunden bzw. deren Fulfillment-Partner. Dort werden die Karten dann den Versandpaketen beigelegt.
Die Vorteile gegenüber gedruckten Beilegern liegen klar auf der Hand. Während gedruckte Flyer meist ungelesen in den Papierkorb wandern, werden handschriftliche Karten fast immer gelesen. Ein weiterer Punkt ist die Wertschätzung, die Handschrift im Gegensatz zu Druck vermittelt.

INK LINKS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind überzeugt von der Wirkung der Handschrift und werden darin von unseren Kunden täglich bestärkt. Wir möchten uns in absehbarer Zukunft weiterhin auf den Versandhandel als Kundengruppe fokussieren und diesen bei der Emotionalisierung der Customer Journey unterstützen.
In fünf Jahren werden wir neben handschriftlichen Paketbeilegern vermutlich weitere Produkte anbieten, damit auch andere Branchen von unserer Technologie profitieren können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Verlasse dich nicht nur auf dein Bauchgefühl oder die Begeisterung von Familie und Freunden. Teste deine Idee möglichst bald bei zahlenden Kunden. Es muss am Anfang nicht alles perfekt sein.
  2. Versuche zu Beginn nicht die eierlegende Wollmilchsau zu bauen. Konzentriere dich lieber auf ein paar Funktionen für eine begrenzte Zielgruppe. Das erleichtert zum einen die Akquise und zum anderen wird die einzelne Funktion dadurch besser.
  3. Habe Mut und probier deine Ideen aus. Es macht Spaß Ideen zu entwickeln, aber es macht noch viel mehr Spaß zu sehen, dass die Zielgruppe davon begeistert ist und gerne für dein Angebot bezahlt.

Wir bedanken uns bei Maximilian Krist für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: INK LINKS

Kontakt:

Inklinks UG (haftungsbeschränkt)
Weilerstraße 26
D-89353 Glött

https://www.ink-links.com
info@ink-links.com

Ansprechpartner: Maximilian Krist

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