Gut zuhören und vor allem nachfragen wenn man etwas nicht weiß

Infinite Running: Infinite One der modulare Sportschuh

Stellen Sie sich und das Startup Infinite Running kurz unseren Lesern vor!

Infinite Running ist das weltweit erste Unternehmen, dass den modularen Sportschuh herstellt. Dabei verschrieb sich Infinite Running nicht nur den höchsten Qualitätsstandards sondern auch den Themen der Zeit. Nachhaltigkeit und gerade ressourceneffiziente Arbeit stand hierbei sehr im Vordergrund. 

Der modulare Sportschuh lässt sich je nach Terrain modifizieren und mit neuen Modulen ausstatten, dies macht eine Vielzahl an Schuhen überflüssig. Auch abgelaufene Elemente können ersetzt werden und so kann ein Schuh wesentlich länger überleben, der Aspekt hier nicht nur Geld für den Endkunden einzusparen, sondern auch die Umwelt nicht in der Form zu belasten wie wir es bisher kennen, konnte bisher überzeugen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mich entschieden zu gründen entstand auch daraus, dass bereits erste private Gelder in die Idee geflossen sind, wodurch man einen ganz anderen Antrieb zu einem Projekt entwickeln kann. Auch im Zuge meiner Arbeit in verschiedenen Bereichen des Sports wurde mir aufgezeigt, dass wir nicht annähernd das Maximum an Innovation aus einem Schuh rausholen, was im Bereich des Möglichen ist.

Welche Vision steckt hinter Infinite Running

Die Vision von Infinite Running ist eine transparente Sportmarke aufleben zu lassen, die nicht nur durch Made in Germany besticht, sondern es auch schafft den Schuh zu digitalisieren. Was sich hier nach Sciene-Fiction anhört oder auf den ersten Blick sinnlos erscheint, öffnet uns ganz neue Türen. Bekommen wir beispielsweise nach einem Lauftraining, durch immer die gleich gemessenen Punkte unterhalb des Schuhs, die als Referenz dienen ein Feedback auf unser Training arbeiten wir im Bereich der Gesundheitsvorsorge intensiv mit trotz das wir ein Lifestyle Produkt sind. Es lassen sich Haltungsverbesserungen im Gang, sowie Auftritt leichter erkennen, Schwungphasen definieren und noch vieles mehr. Der Lauftrainer für die Hosentasche wenn man so will, der rund um die Uhr für einen Zeit hat. 

Die Technik haben wir, es liegt nur an uns das Ganze umzusetzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist natürlich Geld, was anfangs alles noch aus eigener Tasche finanziert wird ist schnell aufgebraucht. Ich würde mir da vom Staat, gerade in ländlicheren Regionen mehr wünschen, auch so Dinge wie kurzzeitigen Zugriff auf Betriebsinfrastruktur die man selber nicht hat. All das ist sehr schwer bis gar nicht zu bekommen und man muss ein unglaubliches Standing haben um nicht aufzugeben.

Finanziert wurde Infinite Running von privater Seite und einer Investitionsgesellschaft aus der näheren Umgebung.

Wer ist die Zielgruppe von Infinite Running?

Die Zielgruppe von Infinite Running sind dadurch, dass es ein Lifestyle Produkt ist zunächst einmal jeder. Da auch der Trend dazu geht, dass man Sportschuhe überall dazu kombinieren kann nehmen wir niemanden raus aus der Zielgruppe. Dennoch liegt unser Schwerpunkt darin, den besten Schuh für die Running Sparte zu entwickeln aus der ich selber ja komme.

Was ist das Besondere an dem Sportschuh? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Infinite Running Infinite One Sportschuh

Der Infinite One lässt sich durch einfaches Lösen der Module auf einen anderen Untergrund switchen, so habe ich einen eingelaufenen Schuh den ich zunächst einmal auf jedem Terrain nutzen kann. Abgelaufene Module können dann als Kit ersetzt werden und sind dadurch natürlich wesentlich kostengünstiger zu erwerben, als das man sich wieder einen komplett neuen Schuh kaufen muss. In der Zwischensohle die das Bindeglied zwischen Upper und den Modulen bildet haben wir auf das reaktionsstärkste PU gesetzt, wodurch wir gesehen haben, dass ein Schuh lange nicht so schnell „durch“ ist wie alles was wir auf dem Markt kennen. 

Kein anderer Anbieter hat das, es wurde viel versucht in diesem Bereich, aber nie ganz zu Ende geführt oder Zu Ende gedacht – bis jetzt!

Wo liegen die Vorteile?

Der Vorteil ist auf lange Sicht dann natürlich zum einen die Umwelt, die mir sehr am Herzen liegt. Der Schlüssel bei Lifestyle Produkten liegt hierbei in der Ressourceneffizienz. Als Beispiel: Nehmen wir an ich habe 7000 Kunden und die tragen den Schuh dadurch einmal länger als es normal üblich ist, haben wir bereits eine Tonne Kunststoff einsparen können. Der Clou ist dann das sie einfach trotzdem noch ein gutes Produkt haben. Auch so kann man zur Nachhaltigkeit beitragen, indem man Dinge langlebiger macht oder werfen wir ein Auto mit abgefahrenen Reifen weg? Nein, wir haben dafür vor langer Zeit eine Lösung entwickelt. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Trend und das Ziel von Infinite Running geht klar zum digitalen Schuh und auch in den Bereich Lifestyle Produkte langlebiger zu machen oder effizienter zu gestalten. Das Ziel in 5 Jahren ist immer schwer zu sagen, aber es wäre schön Leute beim Start eines Marathons mit den Schuhen zu sehen oder in führenden Fachsportgeschäften.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

3 Tipps für Gründer.

1. Was sich immer sehr spirituell anhört, dass es keine Niederlagen gibt, ist tatsächlich so man wächst mit allem, mit jedem Wort, mit jedem Streit, auch wenn man den Kopf in den Sand stecken will, geht die Sonne morgens wieder auf.

2. Gut zuhören und vor allem nachfragen wenn man etwas nicht weiß. Fehler passieren überall, aber manchen Fehlern kann man aus dem Weg gehen, wenn man seinen Kopf einschaltet.

3. Vorstellungskraft schafft Wirklichkeit. 

Wir bedanken uns bei Nico Ruß für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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