Indmatec Lösungen für den 3D Druck

Indmatec Innovation des 3 D Drucks

Stellen Sie sich und das Unternehmen Indmatec doch kurz vor!
Indmatec beschäftigt sich als junges Start-Up seit seiner Gründung im September 2014 mit Lösungen für den 3D Druck. Kerngeschäft des Karlsruher Unternehmens ist die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für das so genannte FFF-Verfahren (Fused Filament Fabrication). Dazu gehört die Entwicklung und Vermarktung entsprechen der 3D Drucker nebst zugehöriger Software sowie die Entwicklung von Hochleistungspolymeren für diese Technologie. Ein Meilenstein und eine Weltneuheit war dabei, den Kunststoff PolyEtherEtherKetone (PEEK) mit der FFF Technologie „druckbar“ zu machen. Hierbei wird im Schmelzschicht-Verfahren PEEK Schicht für Schicht aufgetragen. Weitere Geschäftsfelder von Indmatec betreffen die Beratung der Kunden, Trainingseinheiten für 3D-Druck-Materialien und der 3D-Druck als Dienstleistung.

Wie ist die Idee zu Indmatec entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee wurde bei einer Unterhaltung mit meinem langjährigen Freund, dem Materialwissenschaftler Prof. Dr. Brando Okolo, geboren. Brando erzählte von einem Forschungsprojekt im Bereich 3D-Druck und Materialforschung. Uns beiden wurde im Gespräch schnell klar, dass die Technologie ein enormes kommerzielles Potenzial hat, das wir nutzen wollten. Zusammen mit einem weiteren langjährigen Freund, Lars Pfotzer,gründeten wir bald darauf Indmatec. Die Gründerteammitglieder ergänzen sich sehr gut in ihren Kompetenzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eingeschränkte finanzielle Mittel und Selbstdisziplin sind Hürden, die zu bewältigen sind. Vor diesen Herausforderungen stehen über kurz oder lang alle Gründer. Unterstützung haben wir sowohl von unseren Partnern und Mitarbeitern, als auch von Praktikanten erhalten, die uns bei der Bewältigung der Herausforderungen unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von Indmatec?
Zu den Zielgruppen gehören Industrie-, Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, die mit Hochleistungspolymeren und Metall arbeiten. Mittels 3D Drucks möchten diese gleichzeitig ihre Kosten reduzieren Kostenreduktion und kundenspezifische Produkte herstellen. Die Zielgruppen lassen sich in folgende Branchen gliedern: Medizintechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Produzierendes Gewerbe, Automobilindustrie und Forschungs- und Entwicklungsunternehmen.

Was ist das Besondere an Ihrer Technologie?
Der heute etablierte 3D-Druck mit Kunststoffen beschränkt sich meist auf PLA und ABS. Damit lassen sich viele Anforderungen und Erwartungen der Industrie nicht erfüllen. Mit unserer Expertise in der Materialwissenschaft identifizieren wir Anwendungsmöglichkeiten für technische Materialien wie PEEK, um anschließend ein darauf zugeschnittenes Fertigungssystem zu entwickeln. Somit bieten wir 3D-Druck basierte Innovationen für besondere Anforderungen in unterschiedlichen Branchen.

Wo sehen Sie die Zukunft des 3D Drucks?
Der 3D Druck ist ein schnell wachsender dynamischer Markt, der durch seine Überlegenheit gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren viele Vorteile, wie Kostenersparnis, nachhaltige Produktionsprozesse und sogar komplett neue Lösungsmöglichkeiten aufweist. Die ständigen Forschungs- und Entwicklungsschübe bewegen immer mehr Unternehmen die technischen und kommerziellen Vorteile des 3D Drucks zu nutzen und auf die Additive Fertigung umzustellen oder den 3D-Druck als zusätzliche Fertigungstechnik einzusetzen..

Indmatec, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Vision ist es, weltweit führender Anbieter im Bereich des FFF 3D Drucks mit Hochleistungspolymeren zu werden. Unser Ziel ist es, unseren Kunden in ihren Tätigkeitsbereichen ein völlig neues Spektrum an innovativen Lösungen mit eindeutigem Mehrwert anzubieten.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Glaubt an eure Vision, seid diszipliniert und macht euch schon vorher Gedanken über die Finanzierung eures Vorhabens und eures Lebensunterhaltes ohne festes Einkommen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tony Tran-Mai für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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