Mut zum Risiko

indevis Managed Security Service Provider – flexible und transparente Sicherheitskonzepte

Stellen Sie sich und das Unternehmen indevis doch kurz unseren Lesern vor!

Als Managed Security Service Provider der ersten Stunde berät indevis seine Kunden seit vielen Jahren. Ausgangslage ist immer eine Ist-Analyse und wie der Kunde seine Sicherheitslage einschätzt. Das gleichen wir mit unseren eigenen Bewertungen sowie Industrie-Benchmarks ab und entwickeln gemeinsam mit dem Kunden ein passendes, flexibles und transparentes Sicherheitskonzept. Je nach Bedarf kann dies On-premise oder Cloud-based in Form einzelner oder mehrerer Servicekomponenten umgesetzt werden. Elementarer Bestandteil der Managed Security Services von indevis sind auch professionelle Consulting-, Management- und Supportdienste. So sind wir in der Lage, die digitalen Geschäftsprozesse der Kunden umfassend zu schützen. Außerdem beraten wir bei der Planung und Implementierung von Sicherheitskonzepten, überprüfen die Systeme hinsichtlich ihrer Betriebssicherheit, der Compliance sowie der Einhaltung sämtlicher gesetzlichen Vorschriften.

Warum hatten Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Nach dem Studium stand ich vor der Wahl: Arbeiten im Großkonzern, arbeiten im elterlichen Betrieb oder die Gründung eines eigenen Unternehmens zusammen mit einem Freund. So ist indevis entstanden und ich bereue diese Entscheidung keinen einzigen Tag.

Welche Vision steckt hinter indevis?

Die Mission von indevis ist es, für Sicherheit in einer vernetzten Welt zu sorgen. Mit smarten Technologien und unserem Handeln schützen wir digitale Geschäftsprozesse. Wir möchten Sicherheitsstandards in der Informationstechnologie schaffen, und zwar mit allem was wir tun. indevis versteht sich als „Lotse im Lösungsdschungel“, der Organisationen dabei hilft, sämtliche Aspekte der Einführung und des Betriebs von IT-Sicherheitslösungen zu berücksichtigen und professionell zu erfüllen – Compliance-Anforderungen, Betriebskonzepte, Service Delivery Plan, Service-Vereinbarungen, SLAs etc.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Rückblickend kann man sagen, dass wir uns völlig naiv in die Selbstständigkeit stürzten. Die Ereignisse um 9/11 im Jahr 2001 stellten dann die erste Nagelprobe dar. Wir hatten nur wenige Kunden und finanzierten uns selbst. Unsere Eltern kauften anfangs aus „Mitleid“ Notebooks, Drucker und Toner bei uns. Recht schnell konzentrierten wir uns dann auf den Bereich IT-Sicherheit, Netzwerk und Datacenter und machten uns einen Namen im Markt. Kurz gesagt: 1. Fokussieren auf das was man kann, 2. Niemals aufgeben und 3. Ein fairer Umgang mit allen Geschäftspartnern.

Wer ist die Zielgruppe von indevis?

Unsere Kunden sind vor allem M-DAX Unternehmen, KMUs mit über 250 Mitarbeitern aus zahlreichen Branchen sowie öffentliche Institutionen und Behörden. Unter unseren Kunden sind zahlreiche sogenannte Hidden Champions. Einen Branchenfokus haben wir nicht. Wir sichern die Wertschöpfung unserer Kunden ab und verschaffen ihnen so mehr Zeit für ihre Kernprozesse und das Kerngeschäft.

Wie funktioniert indevis? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

indevis ist nicht nur Spezialist im Bereich Managed Security Services, sondern als Managed Security Service Provider auch Leader. Aufgrund unserer langjährigen Markterfahrung und kontinuierlichen Entwicklungsarbeit haben wir einen Wissens- und Technologievorsprung sowohl gegenüber anderen MSSPs als auch großen Systemhäusern. Natürlich bieten klassische Systemhäuser ebenso das Outsourcing des Betriebs der IT-Sicherheitslandschaft eines Unternehmens an. indevis unterscheidet sich aber durch einen gründlicheren, planerischen Ansatz, der die Grundregel befolgt: 1/3 Technologie, 1/3 Prozesse und 1/3 Nutzer-Awareness und Soft Skills. Vor allem im Bereich Prozesse heben wir uns von der Konkurrenz ab. Denn das Überführen der Systeme in einen Service braucht Abläufe, etwa nach ITIL. Bei indevis sind diese bereits standardisiert – wie bei Beratungsfirmen – und werden damit sicher und skalierbar. Dieser Ansatz und die Servicetiefe – neben der jahrelangen Erfahrung in der Definition und Erbringung von Services in der IT-Security – sind klare Unterscheidungsmerkmale zu anderen Anbietern.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Corona beeinflusste zunächst unsere interne Kommunikation bei indevis. Wenn auf einmal ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen Remote arbeitet, ist das erst einmal neu – aber „händelbar“. Die Digitalisierung aller internen Geschäftsprozesse wurde in diesem Zuge natürlich mit Höchstgeschwindigkeit umgesetzt. Selbst wenn die meisten der indevis Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen aus dem Homeoffice arbeiten, können wir die Wertschöpfung für unsere Kunden – zum Beispiel mit Lösungen wie unserem abgesicherten Remote Access – vollumfänglich sicherstellen. Nötige Wartungen und die Überwachung unserer Managed Security Services-Infrastruktur werden, wie gewohnt, durchgeführt und unser Hotline Support ist ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Auf einen Ernstfall wie die aktuelle Pandemie sind wir gut vorbereitet. Im Rahmen unserer ISO27001 Zertifizierung betreiben wir seit vielen Jahren ein umfangreiches Notfallmanagement. So können wir schnell auf verschiedene Vorfälle reagieren, die einen reibungslosen Betriebsablauf potenziell stören. Auch einen umfangreichen Pandemieplan hat indevis im Rahmen des Business Continuity Managements (BCM) bereits vor vielen Jahren erarbeitet, welchen wir jetzt aktiviert und aktualisiert haben. Mit diesem können wir den Schutz unserer Kunden, Mitarbeiter, Partner und Dienstleister gewährleisten und die Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebes sicherstellen. All unsere Managed Security Services sind zudem redundant und damit ausfallsicher in unseren Rechenzentren vorhanden. Der Betrieb der redundanten IT-Infrastruktur sowie die reibungslose Erbringung unserer Services haben für uns zu jeder Zeit höchste Priorität.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die aktuelle Corona-Pandemie macht viele Unternehmen zurecht nervös. Fallen Angestellte zum Beispiel aufgrund einer 14-tägigen Quarantäne aus, kann das empfindliche Umsatzeinbußen nach sich ziehen. Es gibt jedoch verschiedene Lösungen, die drohende Betriebsausfälle eindämmen können. Eine Möglichkeit, die viele Unternehmen jetzt auch wahrnehmen, ist beispielsweise, Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken. Dafür müssen aber auch die notwendigen technischen Voraussetzungen gegeben sein – also ein sicherer Remote-Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk. Sicherlich werden nun auch zahlreiche Digitalisierungsprojekte und -Initiativen im Eilverfahren durchgezogen, um auf die Krise zu reagieren. Diese Pandemie hat so durchaus das Potenzial, deutsche Unternehmen in Sachen Digitalisierung einen großen Schritt voran zu bringen.

indevis, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist indevis in Deutschland ein Benchmark für Managed Security Services mit hoher Bekanntheit. Auch ich werde in fünf Jahren bei indevis unsere zukünftigen Kunden von unseren Lösungen und Technologien begeistern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut zum Risiko! Fokussiere Dich auf das, was Du kannst und was Dir Spaß macht! Gib niemals auf!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Mayer  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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