Es gibt stetig Herausforderungen, die gelöst werden müssen

Importhead Mitnahmegelegenheit für Waren aus dem Ausland- verbindet Reisende mit Importwünschen

Stellen Sie sich und das Startup Importhead kurz unseren Lesern vor!

Du möchtest Dir etwas ganz Spezielles aus dem Ausland liefern lassen? Eine seltene Designer-Tasche oder eine andere Rarität? Dann kommen wir ins Spiel. Wir sind eine Mitnahmegelegenheit für Waren aus dem Ausland, die schwer oder gar nicht zu bestellen sind. Über unsere kostenlose App „Importhead“ kannst Du Dir alles liefern lassen, ohne selbst im Ausland zu sein. Wir verbinden Reisende als Transporteure mit Importwünschen. Dabei ist unsere Community kostengünstiger und umweltfreundlicher als jeder Kurier. Probier es aus! Funktioniert übrigens auch, wenn Du etwas im Hotel vergessen hast.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Es begann mit einer Handtasche. Ich war jahrelang Concierge in Hotels wie dem Intercontinental Düsseldorf. Ein Gast wollte eine Fendi Tasche aus einer Boutique in Paris. In diesem Fall mussten wir einen Pagen bis nach Paris fliegen lassen, um diese Tasche zu organisieren. Geld spielte hierbei keine Rolle. Ich dachte, dass muss in der heutigen, digitalen Zeit auch einfacher gehen. Dann bin ich auf ein Konzept in Asien aufmerksam geworden – mit Verbesserungspotenzial. Damit war die Idee zur Entwicklung dieser App geboren.

Welche Vision steckt hinter Importhead?

Mit „Importhead“ möchten wir auf global bestehende Reiserouten zurückgreifen und diese als Import-Netzwerk nutzen. Damit schaffen wir eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu den gängigen Kurieranbietern auf dem Markt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir waren vor zwei Jahren beim „European Venture Contest“ in Köln. Natürlich waren Vertreter aus der Wirtschaft und der Bankenwelt anwesend, doch wir hatten noch keinen fertigen Prototypen zum Präsentieren. Niemand wollte in eine „Blackbox“ investieren. Schließlich konnte ich innerhalb meines eigenen Netzwerks die „First Media Advance AG“ in der Schweiz überzeugen mitzumachen – darüber bin bis heute sehr dankbar. Dennoch, ohne eigenem Investment und dem festen Willen wäre die Idee nicht in Fahrt gekommen.

Wer ist die Zielgruppe von Importhead?

Unsere Zielgruppe ist digital Unterwegs. Wer viel reist, vermisst auch viel. Die Sonnenbrille, den Laptop oder den Geschmack der letzten Flasche Rotwein im Urlaub.

Wie funktioniert Importhead?

Auf Basis einer nativen Android und Apple Applikation ermöglichen wir es unseren Nutzern sich zu verbinden. Dabei verbinden wir Reisende mit Importwünschen. Technisch sorgen wir für die nötige Sicherheit. Mit einer zukünftigen Bezahlfunktion mit Treuhandsystem und der Tatsache, dass die Waren bzw. Fundsache bei der Abholung und Übergabe fotografiert werden müssen -mit dem Smartphone- verhindern wir unseriöse Importversuche. 

In der App können unsere Nutzer entscheiden, ob Sie eine Reiseroute oder einen Importwunsch in unsere Datenbank speichern. Der Reisende reduziert somit seine Reisekosten, denn man erhält eine Art „Trinkgeld“ für die Mitnahme im Gegenzug. Der Nutzer mit dem Importwunsch erhält das was er sich gewünscht hat – solange es legal ist.

Wo liegen die Vorteile?

Unsere App ist kostenfrei im App Store von Google und Apple. Der Nutzer zahlt ein Trinkgeld für die Mitnahme bzw. Erfüllung seines Wunsches und keine hohe Gebühr an einen Kurier. Importhead reduziert damit CO2-Emissionen, weil auf bestehende Reiserouten zurückgegriffen wird.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind umweltfreundlicher und unsere Server stehen in Deutschland. Unsere Community macht Spaß in der Erfüllung von Wünschen. Übergabegeschichten dürfen gerne geteilt werden in den Sozialen Medien.

Marie in Düsseldorf wünscht sich eine Tasche aus London. Das Geschäft liefert nicht nach Deutschland. Sie entdeckt Importhead® und lädt Ihren Wunsch hoch. Patrick fliegt von London nach Düsseldorf und ist glücklich diesen Wunsch zu erfüllen. Hierbei kann Patrick seine Reisekosten reduzieren. 

Importhead, wo geht der Weg hin?


Hoffentlich um die Welt und das nicht nur einmal.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Weiter mit im Boot von Importhead und hoffentlich mit sehr vielen tollen Updates die wir schon als Idee in der Pipeline haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Viele Menschen laufen gerne, einige trainieren für den Marathon und nur wenige Laufen am Ende die 42 KM. Es gibt stetig Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Als Gründer nicht den Mut verlieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marco Perkuhn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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