Nicht alles sofort perfekt machen wollen!

ID DESIGN SPRING Türstopper jetzt auf Kickstarter

Stellen Sie sich und ID DESIGN kurz unseren Lesern vor!

Die Firma ID DESIGN gibt es seit 1985 und wird seit 2017 in der zweiten Inhaber Generation von Tobias Hehenwarter und einem komplett neuen Team geführt. Als Full-Service Agentur bieten wir das gesamte Spektrum der Produktentwicklung inklusive Design, Konstruktion und Fertigungsbegleitung an. Wir arbeiten zu ca. 2/3 für mittelständische Unternehmen aus der Medizintechnik, in den letzten Jahren aber auch verstärkt für Gründer und Startups aus den unterschiedlichsten Branchen. Aktuell läuft bei bis Ende Juli die Kickstarter Kampagne zu dem von uns selbst entwickelten SPRING Türstopper. 

Welche Vision steckt hinter ID DESIGN?

Mit unserem ersten eigenen Kickstarter Projekt haben wir unsere Kompetenz im Bereichs Startups weiter ausgebaut, und können dadurch andere Gründer noch besser auf ihrem Weg zum erfolgreichen Produkt unterstützen. Wir lieben es, mit Startups an neuen und spannenden Projekten zu arbeiten und diese in die Welt zu bringen. Diese Zielgruppe möchten wir in Zukunft noch mehr bedienen. SPRING ist außerdem der Startschuss für eine Reihe weiterer eigener Projekte, welche von uns selbst entwickelt und vermarktet werden sollen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der SPRING Türstopper und die Kickstarter Kampagne wurde im Wesentlichen aus eigenen Mitteln entwickelt und finanziert. Für die Erstellung des Kickstarter Videos haben wir eine Kreativförderung der Stadt München erhalten. Da wir als Dienstleister natürlich immer auch sehr stark für Kundenprojekte eingespannt sind, war es nicht so einfach, immer wieder Zeit für das eigene Produkt zu finden und das ganze Projekt zügig voran zu bringen. 

Wer ist die Zielgruppe von ID DESIGN?

Wir arbeiten hauptsächlich für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie Startups. Unsere Kunden suchen häufig Unterstützung sowohl im Bereich Produktdesign als auch Konstruktion und arbeiten mit uns zusammen, da sie hier alles aus einer Hand bekommen. Im Besonderen Gründer, welche zu einer Idee die technische Umsetzung und ein hochwertiges und professionelles Design benötigen, profitieren sehr davon, nicht mit mehreren Parteien „jonglieren“ zu müssen. 

Wie funktioniert ID DESIGN? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten unseren Kunden die Entwicklung von kompletten Produkten, von der ersten Konzeptskizze bis zum fertig gelieferten Produkt inklusive Verpackung. Unsere Kunden haben also über den gesamten Produktentwicklungsprozess von Design über Konstruktion und Fertigung einen einzigen Ansprechpartner und profitieren von unserer gesammelten Erfahrung von über 300 umgesetzten Projekten. Wir achten von Beginn des Projekts darauf, dass unsere Konzepte auch technisch und zu einem marktfähigen Preis umsetzbar sind.

Wie ist das Feedback?

Zu unserem SPRING Türstopper haben wir sehr viel Positive, aber auch (meist konstruktiv) negative Kommentare erhalten. Nachdem unsere erste Kampagne an einem zu hohem Fundingziel gescheitert ist, haben wir die Chance eines Relaunches dazu genutzt, die Verbesserungsvorschläge der Community in das Produkt einzubauen. 

ID DESIGN, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir hoffen, mit unseren Eigenentwicklungen eine gewisse finanzielle und zeitliche Unabhängigkeit zu erreichen, um in Zukunft den Fokus noch mehr auf die Umsetzung von spannenden Projekten zu legen, welche mehr Zeit- und Entwicklungsaufwand benötigen. Zum Beispiel die Umsetzung eines 3D-Sanddruckers, mit dem durch Sonnenenergie günstig und ressourcenschonend Gebäude in sand- und sonnenreichen Gebieten errichtet werden können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Den Bereich Marketing und Werbung nicht unterschätzen. Auch ein großartiges Produkt verkauft sich nicht, wenn es niemand kennt. Durch manche Kickstarter Projekte wird suggeriert, dass eine gut gemacht Kampagne allein einen Riesenumsatz bringt – doch dahinter steckt viel Vorbereitung und oft auch ein großes Budget für Werbung. 

2. Früh und von möglichst vielen Leuten Feedback einholen und bereit sein, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen. Und nicht nur Freunde und Familie, sondern auch Außenstehende befragen, die sich nicht vor ernsthafter Kritik scheuen. Manch unangenehme Wahrheit kommt sonst zu spät. 

3. Nicht alles sofort perfekt machen wollen. Aus kleinen Fehlern kann man lernen und die ersten Prototypen müssen nicht sofort 100% funktionieren, Hauptsache es geht voran und es bleibt die Motivation und Ressourcen, um weiter am Projekt zu arbeiten. 

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Philip Fürstenhöfer  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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