HRinstruments: Die Zukunft des Feedbacks

HRinstruments traditionelle und innovative Feedbackinstrumente

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen HRinstruments doch kurz vor!
HRinstruments zeichnet sich durch eine Kombination aus traditionellen und innovativen Feedbackinstrumenten aus. Wir bieten dementsprechend sowohl klassische Instrumente wie klassische Mitarbeiterbefragungen oder 360°-Feedbacks, als auch innovative Formate wie Instant Feedback und Pulsbefragungen. Dabei geht es uns immer auch um eine Verknüpfung von digitalen Kanälen und Präsenzelementen. Digitales Feedback auf einem Live-Event mit Echtzeit-Rückspiegelung der Ergebnisse wäre hier ein Beispiel, bei dem bewusst die Grenzen zwischen digitalen und analogen Feedback aufgehoben werden.
Unsere Feedbacktools können jeder Firma einen echten Mehrwert bringen – von traditionellen Szenarien wie einer jährlichen Mitarbeiterbefragung oder einem klassischen Führungskräftefeedback bis hin zu modernen Anforderungen wie beispielsweise weltweites Instant Feedback per App oder agiles Projektmonitoring mit wöchentlichen Pulsbefragungen. Alle Tools sind inhaltlich sehr flexibel und intuitiv umgesetzt, so dass unsere Kunden eigenständig Befragungen jeglicher Art durchführen können. Dabei garantieren wir Datenschutzkonformität sowie vollständige Anonymität. Dennoch sind umfangreiche Analysen und Statistiken direkt über die Software in Echtzeit verfügbar.
Unsere aktuelle Neuentwicklung ist Instant Feedback – eine ganz neue Form der Interaktion und des Feedbacks in Unternehmen. Mitarbeiter können damit über alle Hierarchien hinweg pro aktiv Feedback geben oder anfordern. Per iOS und Android App ist es auch mobil problemlos nutzbar, somit können sogar Handel oder produzierendes Gewerbe aber auch reiseintensive Branchen sehr davon profitieren. Wir sind davon überzeugt, dass Zusammenarbeit und Kommunikation in Zukunft mehr auf Augenhöhe erfolgen werden und erfolgen müssen, da Firmen ansonsten nicht mehr den gestiegenen Anforderungen von Mitarbeitern gerecht werden können. Instant Feedback und Pulsbefragungen bilden hier wichtige Stationen auf dem Weg zu einer demokratischen Feedbackkultur, in der (Zusammen-) Arbeit Spaß macht und in der Weiterentwicklung selbstverständlich ist.

Wie ist die Idee zu HRinstruments entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Im Januar 2015 haben wir HRinstruments im Münchner Technologiezentrum gegründet. Mit Philipp Lehmayr und Dr. Simon Werther haben wir ein Gründerteam, das sich perfekt ergänzt: Philipp ist der technische Kopf der Firma, da er als Informatiker umfangreiche Erfahrungen rund um Technologie, Entwicklung und Datenschutz mitbringt. Simon ist der inhaltliche Kopf von HRinstruments, da er als Psychologe bereits lange Jahre im Personalumfeld gearbeitet hat.
Wir haben bereits vor der Gründung jahrelang sehr erfolgreich bei diversen Projekten zusammengearbeitet, so dass uns die Entscheidung sehr leicht gefallen ist, dass wir gemeinsam ein Startup zum Erfolg bringen möchten. Simon hat dabei vor der Gründung neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer eines Weiterbildungsinstituts auch als Unternehmensberater gearbeitet, wo ihm gerade bei Mitarbeiterbefragungen und Feedbackinstrumenten allgemein viele Defizite in der Praxis aufgefallen sind. Aus dieser Erfahrung ist die Idee für HRinstruments entstanden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Seit unserer Gründung konnten wir bereits zahlreiche Kunden gewinnen – von den Stadtwerken München über die Hirschvogel Holding und der EOS GmbH bis hin zu MTU. Gleichzeitig bewegen wir uns in einem sehr herausfordernden Umfeld, nachdem der durchschnittliche Sales Cycle durch die Einbindung von Betriebs- und Personalräten sowie Datenschutzbeauftragten und IT-Verantwortlichen in vielen Fällen 6-12 Monate dauert. Dementsprechend wird 2016 ein sehr spannendes Jahr für uns, doch damit haben wir von vornherein gerechnet, so dass wir sehr gut aufgestellt sind.

Wer ist die Zielgruppe von HRinstruments?
Unsere Tools sind insbesondere für mittelständische Unternehmen und Großkonzerne konzipiert. Hilfreich sind unsere Tools grundsätzlich für Unternehmen jeder Größe, doch gerade ab 1000 Mitarbeitern und mehr, oftmals weltweit verteilt, nimmt die Komplexität der internen Kommunikation immer weiter zu und der Bedarf an Feedbacktools steigt dementsprechend. Partizipation und Feedback zwischen Mitarbeitern, Führungskräften, Abteilungen und Standorten kann dann nur mit Hilfe von intelligenten technologischen Lösungen gewährleitet werden. Wir arbeiten für Unternehmen verschiedenster Branchen, von der Finanzindustrie über Energieversorger bis hin zur Maschinenbaubranche oder zu Versicherungsunternehmen. Feedback ist schließlich in jeder Branche ein Thema, insofern freuen wir uns über jede Firma, die sich diesem Thema professionell widmen möchte.

Wie funktioniert HRinstruments?
Unsere Feedback-Toolbox ist als Software-as-a-Service verfügbar, die per Browserversion oder auch mit Apps für iOS oder Android genutzt werden kann. Wir setzen dabei insbesondere auf eine enge Verknüpfung von digitaler Technologie mit analogen Elementen. Letztlich soll unsere Feedback-Toolbox die Hemmschwelle von Mitarbeitern und Führungskräften verringern, dass sie sich auch persönlich und face2face Rückmeldung geben können. Gleichzeitig ist das heutzutage aufgrund von verschiedensten Barrieren nicht immer möglich und gerade bei großen Gruppen sehr aufwändig, so dass wir auch dafür mit Pulsbefragungen und Instant Feedback mächtige Tools anbieten.
Wir sind davon überzeugt, dass in einem Unternehmen nur dann eine echte Feedbackkultur entstehen kann, wenn den Mitarbeitern und den Führungskräften das Verschicken und Empfangen von Feedback auch Spaß macht. Deshalb arbeiten wir mit intuitiven Oberflächen, einfachen Apps und Gamification-Elementen. Jeder im Unternehmen soll ohne Hindernisse zu jedem Zeitpunkt problemlos Feedback geben können, dann sind wir bereits einen großen Schritt weiter in Richtung Arbeitswelt der Zukunft, gelebter Partizipation und Kommunikation auf Augenhöhe in demokratischeren Unternehmen. Ob der Weg zur Arbeitswelt der Zukunft über Instant Feedback oder 360°-Feedback, über Pulsbefragungen oder Mitarbeiterbefragungen geht, das ist dabei letztlich nebensächlich – solange Feedbackkulturen der Wertschätzung und der Partizipation entstehen.
Gleichzeitig möchten wir HR-Abteilungen und Führungskräfte in Unternehmen mit intelligenten People Analytics ganz neue Tools an die Hand geben, um evidenzbasiert Entscheidungen zu treffen. Welche Abteilungen kommunizieren wie intensiv mit anderen Abteilungen? Welche Standorte sind insolierter als andere? Bei welchen Themen kann mit meinem monatlichen Puls-Check unternehmensweit ohne großen Aufwand möglicher Handlungsbedarf identifiziert werden? Welche Themen bei der individuellen Entwicklung von Führungskräften sollten in Zukunft stärker im Fokus stehen? Anhang umfangreicher Dashboards und zahlreicher Analysemöglichkeiten können diese Fragen eigenständig beantwortet werden – selbstverständlich unter Einhaltung vollständiger Anonymität und bei Berücksichtigung höchster Datenschutzstandards.
Unsere Kunden schlagen wöchentlich neue Features vor, so dass sich unser Produktportfolio auch permanent weiterentwickelt, insofern wird die Funktionsweise unserer Feedback-Toolbox in einigen Monaten möglicherweise bereits anders aussehen. Doch der Kern wird immer gleich bleiben – umfangreiche Feedbacktools, die einfach zu bedienen sind, und allen Beteiligten sowohl Spaß machen als auch Sinn stiften.

HRinstruments, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehen wir uns weiterhin als Innovationsführer rund um Feedback, d.h. wir können dann auf noch mehr zufriedene Kunden zurückblicken. Auf jeden Fall werden wir auch in 5 Jahren immer noch Co-Creation leben, sprich wir werden immer noch gemeinsam mit unseren Kunden am Feedback der Zukunft arbeiten. Das treibt uns heute an und das wird uns auch in 5 Jahren noch antreiben.
Ansonsten lassen wir uns überraschen, nachdem wir uns lieber auf die Herausforderungen der Gegenwart und die nächsten bevorstehenden Schritte konzentrieren, als dass wir uns zu weit aus dem Fenster lehnen und Prognosen für die Zukunft wagen. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr darauf, dass wir in 5 Jahren mindestens genauso viel Spaß an unserer Arbeit und an der Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wie es heute der Fall ist.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Hartnäckigkeit ist sicherlich ein ganz zentraler Erfolgsfaktor, wenn es um eine erfolgreiche Gründung geht. Gerade im HR-Umfeld ist der Sales Cycle sehr lang und die Vorbehalte gegenüber innovativen Lösungen sind immer noch relativ groß, so dass Hartnäckigkeit und ein langer Atem unheimlich wichtig sind.
Darüber hinaus empfehlen wir jedem Gründer, dass er wirklich nur dann gründet, wenn er Spaß und Leidenschaft an der Sache hat. Durststrecken lassen sich mit einer klaren Vision im Kopf viel leichter überwinden, als wenn man auch noch selbst an der eigenen Idee zweifelt – gleichzeitig sollte man nach links und rechts über den Tellerrand schauen und sich dennoch nicht von den überall vorhandenen Zweiflern abhalten lassen.
„Schöner Scheitern“ ist in Deutschland zwar nicht positiv besetzt, dennoch sind wir davon überzeugt, dass viel mehr Menschen gründen sollten, schließlich braucht Deutschland Innovationen und wenn man es nicht versucht hat, dann weiß man nicht, ob es nicht auch geklappt hätte. Mut ist dementsprechend eine ganz zentrale Eigenschaft, die jeder Gründer mitbringen sollte – möglicherweise garniert mit einer großen Brise Optimismus.

Wir bedanken uns bei Philipp Lehmayr und Dr. Simon Werther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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