Montag, Oktober 18, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

HOX – Dein Büro in einer Box: Die Homeoffice Box hat Platz für so ziemlich alle Büroutensilien

Stellen Sie sich und das Startup HOX Manufaktur doch kurz unseren Lesern vor!

Stefanie: Pia und ich leben mit unseren Familien in Hamburg. Unsere Kinder sind im gleichen Alter, also haben wir viele Nachmittage auf dem Spielplatz damit verbracht über ein eigenes Startup zu sprechen. Im ersten Lockdown hatten wir dann die passende Idee. Wir arbeiteten zuhause im Homeoffice-Chaos und schnell war klar, es muss eine Lösung her. 

Das Ergebnis heißt HOX – Dein Büro in einer Box. 

Die Homeoffice Box ist die perfekte Alternative zum Arbeitszimmer und daher ideal für alle Großstädter, die im Homeoffice arbeiten und ihren Arbeitsalltag schöner und gesünder gestalten möchten. Die HOX bietet Platz für alle Büroutensilien und lässt sich mit einem Griff in ein geniales Stehpult verwandeln.

Pia: Uns ist es wichtig fair, regional und nachhaltig zu produzieren. Alle Teile werden in Deutschland gefertigt. So schaffen wir es, eine hohe Qualität zu erzielen, gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen und extrem viel CO2 auf den Transportwegen zu sparen. Weil wir auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen, spenden wir zukünftig für jede verkaufte HOX 5 Euro an ein Hilfsprojekt in Uganda.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Pia: Wir haben beide den Wunsch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Uns treibt das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, Eigenverantwortung und vor allem auch die Neugier an. 

Stefanie: Ja, dem kann ich nur zustimmen. Seine eigene Idee zu verwirklichen und in die Welt zu bringen ist sehr beflügelnd. Wichtig ist, darauf zu vertrauen, dass man alle Antworten auf dem Weg findet und dass man sich erlaubt Fehler zu machen und einfach daraus lernt.

Was war bei der Gründung von HOX Manufaktur die größte Herausforderung?

Stefanie: Ein Unternehmen zu gründen bedeutet, sich mit einer breiten Palette ganz unterschiedlicher Fragestellungen auseinandersetzen zu dürfen. Mit wem arbeitet man zusammen, was schreibt man in einen Gesellschaftsvertrag oder wie gelingt der Markteintritt. All diese Dinge zu machen und zu entscheiden bringt unglaublich viel Spaß. 

Pia: Unsere größte Herausforderung ist sicherlich die Produktentwicklung. Wir haben beide bisher weder als Produktdesignerinnen noch Handwerkerinnen gearbeitet. Mittlerweile können wir mit unseren Zulieferern aber gut auf Augenhöhe reden. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Pia: Unbedingt! Auch wenn es Überwindung kostet, eine Idee zu präsentieren, die noch nicht völlig ausgereift ist. Häufig bringt gerade das offene Feedback von Dritten den größten Mehrwert mit sich.  

Stefanie: Ja, man kann nicht nur, man muss sogar. Dafür braucht man zwar ab und zu ein dickes Fell, aber nur im stillen Kämmerlein zu entwickeln, ist der falsche Weg. Wir haben unsere Zielgruppe klar definiert und suchen den kontinuierlichen Austausch. 

Welche Vision steckt hinter der HOX Manufaktur?

Pia: Unsere Vision ist es, das Homeoffice zu einem schöneren Ort zu machen. Die HOX ist ein mobiles Möbelstück, welches den neuen Lebensstil von mehr Freiheit und Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes ermöglicht. Gleichzeitig kann die HOX dabei helfen den Feierabend im Homeoffice zu etablieren und damit Achtsamkeit und Zufriedenheit zu steigern.

Wer ist die Zielgruppe von der Box?

Pia: Durch Corona hat sich das Thema Homeoffice radikal verändert. Viele Unternehmen haben ihre Büroflächen bereits verkleinert und Homeoffice ist mittlerweile kein luxuriöses Zugeständnis mehr, sondern das „New Normal“. Zu unserer Zielgruppe zählen mobile Berufstätige, die auch in Zukunft mehr von zu Hause aus arbeiten. Insbesondere Berufstätige in Großstädten, die wenig Platz in ihren Wohnungen und kein eigenes Arbeitszimmer haben. Darüber hinaus legt unsere Zielgruppe wert auf schönes Design und Interieur und möchte gerne nachhaltig einkaufen. 

Stefanie: Darüber hinaus kann die HOX auch wunderbar im Shared Desk Büro zum Einsatz kommen. Neben festen, mit Bildschirmen ausgestatteten Tischen, ist die HOX die perfekte Ergänzung für Laptop, Tastatur und persönliche Gegenstände der Mitarbeiter. 

Wie funktioniert die Box?

Stefanie: Die Homeoffice Box hat in zwei Schubladen Platz für so ziemlich alle Büroutensilien. In der einen kann der Laptop sicher verstaut werden, in der anderen Zubehör wie z.B. Ladekabel, Maus und Headset. Die HOX kann genutzt werden, um im Sitzen und Stehen eine gesunde Haltung einzunehmen. Im Sitzen kann der Laptop auf die HOX und die Tastatur davor gestellt werden. Um im Stehen zu arbeiten, kann der Deckel der HOX im einem Handgriff in ein Stehpult verwandelt werden.

HOX Manufaktur, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Pia: Der Weg ist das Ziel. Wir haben noch einige Produktideen, die wir entwickeln wollen. Wo die Reise hingeht, wird sich zeigen. Wir sind offen für alles was kommt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Pia: Erstens: Sei mutig und hab Spaß dabei. Wenn die Idee erstmal in groben Zügen steht, kommen die „Next Steps“ von ganz allein. Einfach immer weiter gehen und einen Schritt nach dem anderen machen.

Zweitens: Den eigenen Freundeskreis aktiv nutzen und dem einen oder anderen Netzwerk beitreten. Dort findet man viele offene und hilfsbereite Menschen, die schon gegründet haben und ihren Erfahrungsschatz bereitwillig teilen. 

Stefanie: Raus gehen und sich von Anfang an kontinuierlich Feedback zu seiner Geschäftsidee holen. Und das nicht nur im Freundeskreis, sondern auch von Fremden. 

Wir bedanken uns bei Stefanie Kormis und Pia Zitzmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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