Horizn Studios schließt Finanzierungsrunde ab

Series A für Vertical Luggage Brand Horizn Studios U-Start, Vorwerk Ventures, Project A und weitere investieren zusätzliche Millionen

Horizn Studios hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde von mehreren Millionen Euro abgeschlossen. Neben den Alt-Investoren Vorwerk Ventures, Project A Ventures, Franz Koch (Ex-PUMA CEO, heute MYKITA), Dietrich Becker (Founding Partner Perella Weinberg) und Claus Sendlinger (Founder & CEO Design Hotels) beteiligen sich zusätzlich U-Start, die ebenfalls in Outfittery investiert sind, sowie weitere Tech-Entrepreneure. Genutzt wird die Finanzierungssumme für die anstehende Internationalisierung und weitere Produktentwicklungen.

Seit Anfang des Jahres hat Horizn Studios seinen Umsatz verzehnfacht. Das Wachstum beträgt monatlich 40 Prozent. „Der Markt reagiert extrem positiv. Aktuell liegt unsere Herausforderung vor allem darin, zu kontrollieren, wie wir in allen Unternehmensbereichen stabil mitwachsen können“, so Co-Founder Stefan Holwe. Besonders getrieben durch den kürzlich gelaunchten Cabin Trolley, der Travel und Tech smart miteinander verbindet, liefert Horizn in diesem Jahr bereits weit über 10.000 Koffer und Reisetaschen aus.

“10 Mio. Run Rate”
“Mit einem starken Team haben wir ein exzellentes Produkt geschaffen und unsere eigenen Ziele und Erwartungen weit übertroffen. Von dieser Basis aus können wir nun perfekt skalieren”, so Holwe weiter. Auch die Unternehmensbewertung ist seit der Seed-Finanzierung stark gestiegen: Ausgehend von den derzeitigen Verkäufen wird in Q1 2017 eine Run Rate (Umsatzhochrechnung) von 10 Millionen Euro erwartet.

Vertical Commerce Brands sind im Trend
Ähnlich wie Horizn Studios disruptieren Startups wie Warby Parker (Brillen), Casper (Matratzen) oder Everlane (Apparel) gezielt oft ganze Industrien mit meist tradierten Handelsstrukturen. Vertical Commerce Marken vertreiben vor allem online über die eigene Website und sparen damit die hohen Margen von Zwischenhändlern und Handelsketten – davon profitieren vor allem die Kunden, die hohe Qualität zu höchst attraktiven Preisen erhalten. Diese so genannten Digital Native Vertical Brands (DNVB) sind bei Investoren stark nachgefragt. Erst im Sommer des Jahres wurde der Dollar Shave Club, ein Rasierklingen-Abo-Startup, für eine Milliarde von Unilever aufgekauft. Während es bei Brillen und Matratzen mittlerweile viele, teils ebenfalls sehr erfolgreiche, Copycats gibt, ist Horizn Studios der erste Vertical Commerce Player im Bereich Reisegepäck, Taschen und Accessoires.

Nicht zufällig handelt es sich bei den Investoren um starke Partner wie unter anderem Project A und Vorwerk Ventures, die mit einem langen Track-Record und hoher Expertise im E-Commerce und Direct-to-Consumer Modellen viel Erfahrung haben.

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Quelle Openers

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