Hopper Bräu: Handgebraute Biere die einfach anders schmecken

Hopper Bräu: Biere abseits des Mainstreams

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Hopper Bräu doch kurz vor!
Wir sind ein kleines Startup, dass jeden Tag für besseres Bier kämpft. Wir brauen ungewöhnliche Biere, die ziemlich viel Geschmack haben und die man auch blind verkostet unterscheiden kann. Alle Biere haben einen ungewöhnlichen twist und sie unterscheiden sich deutlich von den Mainstream Bieren.

Wie ist die Idee zu Hopper Bräu entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Ich hab 1 Jahr Elternzeit genommen und bin in der Zeit mit meiner Frau und unserem Sohn durch Europa getourt. Da hab ich festgestellt, dass es in den meisten Ländern eine vielfältigere Bierkultur gibt als in Deutschland. Das hat mich erst mal überrascht, aber letztlich gab es einfach viel mehr Geschmacksvielfalt und das hat mich neugierig gemacht. Als ich zurück in Deutschland war hab ich Sascha über den Bierlieb Store in Berlin kennengelernt. Er ist Brauer und hat eine unglaubliche Leidenschaft für Biere, die richtig Geschmack haben. Da hat es gefunkt und wir haben gesagt, wir machen das jetzt einfach. Wenn wir das gut finden gibt es mehr Leute da draussen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Ehrlich gesagt eine Immobilie in Hamburg zu finden war eine echte Reise. Hätte nie gedacht, dass das das Bottleneck seien würde. Finanziert haben wir uns über das eigenen Sparbuch und Freunde.

Was ist das Besondere am Craft Bier?
So plump das klingt, das Bier. Ich hab 15 Jahre in der Konsumgüterindustrie gearbeitet und Produkte vermarktet, die sich für den Konsumenten nur wenig unterscheiden. Craft Bier schmeckt anders und man kann es auch nicht mögen. Darin liegt aber die Stärke, es begeistert einen, oder es ist nichts für einen. Wir haben selten bis nie gehört, dass es okay ist. Entweder Liebe oder Ablehnung. Das finde ich toll.

Hopper Bräu ist eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Doku „ Vom Spinner zum Gewinner „ geschafft hat. Wie motivierend ist das und welche Erwartungen haben Sie?
Für uns ist das ein Schritt auf einer langen Reise. Wir machen das nicht für kurzfristige Publicity, sondern wollen auch in 10 Jahren noch unser Bier verkaufen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Es ist ein Schritt, aber eben auch nicht mehr. Ich bin viel mehr hinterher, dass wir super Biere brauen, die Menschen lieben als hinter einem kurzfristigen Hype.

Hopper Bräu , wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In einer eigenen Brauerei, mit vielen neuen spannenden Bieren und nem grossartigen Team mit dem man Spass haben kann und die Freude daraus ziehen als David mit der Zwille unterwegs zu sein.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Just do it. Es gibt immer dinge, die man besser machen kann, aber die kann man auch im Prozess verbessern. Ich kenne viele Leute, die auf den perfekten Moment warten ein perfektes Produkt zu starten. Der kommt nicht und es gibt immer mehr Gründe es nicht zu tun.

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Wir bedanken uns bei Lars Grosskurth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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