holzpost: Wichtig ist das man an sein Produkt zu 1000 % glaubt

Mit holzpost Postkarten aus echtem Holz für außergewöhnliche Botschaften

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen holzpost doch kurz vor unseren Lesern vor!
holzpost sind Postkarten aus echtem Holz. Sie lassen sich prima mit Kuli beschreiben, sind so stabil, dass Du sie einfach frankieren und direkt in den Briefkasten werfen kannst. Die Empfänger werden Augen machen!

Wie ist die Idee zu holzpost entstanden?
Ich saß mit meinem besten Freund in Schweden am See, Angeln im Wasser, Lagerfeuer, Dosenbier… Da haben wir überlegt was wir mal verrücktes nach Hause schicken. Also haben wir ein gefundenes Brett genommen, frankiert und so verschickt. Das verrückte war, es kam tatsächlich an… und wie. Die Empfänger waren völlig aus dem Häuschen. Da haben wir überlegt, wie wir aus dieser Schnapsidee ein Geschäfts Modell entwickeln können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war zum einen Produktionspartner zu finden, zum anderen den Markt kennenzulernen in dem ich Null Kontakte hatte.
Da muss man leider auch immer wieder negative Erfahrungen sammeln. Finanzieren konnte ich das Projekt holzpost durch mein Erspartes.

Wer ist die Zielgruppe von holzpost?
Die Zielgruppe ist wirklich sehr breit gefächert. Zum einen jeder der gerne Karten schreibt, zum anderen auch gerade die Leute, die sonst nie eine Karte schreiben, die wir aber durch unser besonderes Material und die Natürlichkeit „einfangen“ können doch mal eine Holzpostkarte zu schreiben. Außerdem ist es für Firmenkunden eine tolle Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erzielen durch ein „Stück Holz“ im Briefkasten der Kunden. Da fällt man auf – garantiert!

Worauf achten Sie bei der Auswahl des Holzes? Aus welchem Holz bestehen die Produkte?
Uns war es von Anfang an wichtig ein Produkt „Made in Germany“ auf den Markt zu bringen. Daher haben wir besonders auf die Auswahl der Lieferanten nach Nachhaltigkeit und Produktionsstandort geschaut. Unsere Postkarten bestehen aus 2mm Buchenholz. Die Grußkarten sind aus 1mm Kirschbaumholz und werden mit Umschlag geliefert.Zusätzlich unterstützen wir mit der Organisation PrimaKlima weltweit e.V. die Wiederaufforstung der Wälder.

Welche Produkte haben Sie in Ihrem Portfolio?
– Holzpostkarten
– Grußkarten aus Holz mit Umschlag
– Lesezeichen aus Holz
– Geschenkkärtchen aus Holz
– Mousepads mit Echtholzfurnier
– Leuchten mit Echtholz
– Selbstklebende Flaschen-Etiketten aus Holz
– Visitenkarten aus Holz
– Untersetzer aus massiver Eiche
– Wandbilder aus Holz

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Als großer Fan der Sendung habe ich diese fleißig geschaut und immer überlegt ob das auch etwas für mich sein könnte. Im Oktober 2015 saß ich dann im Büro und hab mich einfach spontan beworben. Ende November kam dann die endgültige Zusage dass ich in der 3. Staffel dabei bin. Was mich riesig gefreut hat.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Das wichtigste war einen Pitch vorzubereiten der informativ, authentisch, spannend und gleichzeitig sympathisch ist. Sich zu überlegen welche möglichen Fragen der Löwen kommen können – natürlich auch kritische und darauf die richtigen Antworten parat zu haben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Das war natürlich großartig von DHDL als Unternehmen ausgewählt zu werden und Teil der Sendung sein zu dürfen. Ich denke es wird in jedem Fall der Bekanntheit der holzpost dienen und uns weiter nach Vorne bringen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf holzpostaufmerksam werden?
Das ist natürlich eine einmalige und super Gelegenheit eine so große Aufmerksamkeit durch DHDL zu bekommen. Gerade aus StartUp ist dies unbezahlbar.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Gerade aus den ersten 2 Staffeln kannte man Jochen Schweizer, Judith Williams und Frank Thelen sowie deren „Spezialgebiet“. Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer konnte man dagegen schwer bis gar nicht einschätzen.
Von daher habe ich mich auf Jochen Schweizer als Naturverbundener und sympathischer Mann am meisten gefreut.

Wie geht es mit holzpost nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Nach dem ich Ralf Dümmel von der holzpost in der Sendung überzeugen konnte, ging es sehr flott. Direkt eine Woche nach der Aufzeichnung im März war ich bei ihm in Stapelfeld. Jetzt arbeiten wir zusammen und wir können von den Kontakten und Vertriebskanälen von DS Produkte profitieren.

holzpost, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir haben zusätzlich noch ein ganz neues Produkt auf den Markt gebracht: Selbstklebende Flaschen-Etiketten aus echtem Holz. Für Wein, Sekt, Whisky & Co. Damit wird jede zu einem ganz persönlichen Geschenk.
Ich sehe unsere Möglichkeiten noch lange nicht am Ende und kann mir vorstellen das wir in 5 Jahren deutlich wachsen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wichtig ist das man an sein Produkt zu 1000 % glaubt.
Denn es werden immer Zweifler und Kritiker kommen.
Außerdem sollte man sich Rat und Unterstützung holen, einfach mal jemand anrufen.
Der auch schon mal ein Unternehmen aufgebaut hat. Ein großes Netzwerk ist immer gut. Aber am wichtigsten ist das man überhaupt anfängt! Denn Ideen haben viele, aber nur wenige setzen es tatsächlich um.

Bild © VOX

Sehen Sie holzpost am 04.Oktober in #DHDL

Wir bedanken uns bei Felix Bank für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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