Gespräche und der Austausch mit anderen ist wichtig

hellomonday findet die passende Bürofläche in Hamburg

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen hellomonday.de doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Khaled Hamdard und Jan Petersen und haben hellomonday im Juli diesen Jahres gegründet um das Negativimage des Maklers im Bereich der Büroflächenvermietung zu verändern und zu Zeiten, dass ein Umzug und die damit verbundene Suche nach einem neuen Unternehmensstandort nicht immer aufwendig und kostenintensiv sein muss. Außerdem bietet unsere Dienstleistung – insbesondere im Vergleich zum Wohnungsmarkt – einen echten Mehrwert für Unternehmen.
Khaled arbeitet mittlerweile seit etwas über sechs Jahren in der Immobilienberatung und Jan ist seit knapp 10 Jahren in der Branche tätig. Von 2010 bis 2013 haben wir drei Jahre für das selbe Unternehmen gearbeitet, dann hat Khaled die Firma gewechselt.
In seiner Freizeit spielt Khaled leidenschaftlich Fußball, zupft an der Gitarre und steht auf Musik aus den 70er und 80er Jahren. Jan fährt in seiner Freizeit ganz gerne mal mit Freunden nach Sankt Peter-Ording um eine Runde mit dem Kite über die Wellen zu surfen oder mit seinem Hund im Wattenmeer durch zu drehen.
Wir sind extrem motiviert und haben Lust in einem hart umkämpften und konservativen Markt wie der Büroflächenvermietung mit einem neuen Konzept Fuß zu fassen und Dinge anders, hoffentlich besser, zu machen. Mit unserem digitalen Full-Service Ansatz ist hellomonday ein authentischer Sparringpartner für Bürosuchende– neu aber erfahren!

Wie ist die Idee zu hellomonday.de entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir waren beide jahrelang in klassischen Beratungshäusern tätig, haben uns morgens die Krawatte gebunden und die blank geputzten Schuhe zugeschnürt. Irgendwann wollten wir das aber einfach nicht mehr. Warum verkleiden, wenn man doch eigentlich anders ist und dadurch sogar eine künstliche Distanz zu seinen Kunden schafft?! Letztes Jahr haben wir uns dann zufällig auf einem Eigentümerevent wiedergetroffen und seitdem immer mal wieder zusammen ein Bierchen getrunken. Bei einem der vielen ist uns dann die Idee zu hellomonday.de gekommen. Anfangs noch sehr unkonkret, ist dann im Laufe der Zeit eine handfeste Vision entstanden. Ein Berater, der auf Augenhöge berät und nicht darauf aus ist, möglichst schnell viel Geld zu verdienen, sondern den Anspruch hat, dem Kunden mit Hilfe digitaler Mittel, auf ehrliche Art und unkomplizierte Weise Büros zu vermitteln, die wirklich passen und der Unternehmensphilosophie entsprechen. Jeden Montag aufs Neue. Daher auch der Name: hellomonday – endlich Montag! Gerade heute verbringt man oft mehr Zeit am Arbeitsplatz als zuhause auf der Couch– da sollte man sich doch wohlfühlen, oder?!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir finanzieren uns zu 100% aus Eigenkapital und hatten daher von Anfang an ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung um unsere Vorstellungen von einem „innovativen Berater“ umzusetzen. Weder Khaled noch Jan kommen aus dem Online-Umfeld, hatten aber sehr genaue Vorstellungen, wie man Dinge „anders“ und „kundenorientierter“ machen könnte – daher bestand sicherlich die erste große Aufgabe darin eine intuitive, ansprechende und übersichtliche Webseite zu gestalten, die online auch gefunden wird.
Die fast noch schwierigere Aufgabe hingegen ist es jedoch, den relativ konservativen Hamburger Immobilienmarkt davon zu überzeugen, dass professionelle und kompetente Beratung nicht mit einem Auftreten im Anzug gleichzusetzen ist und man neue Wege gehen sollte. Hierbei kommt uns auf jeden Fall zugute, dass man uns und die Qualität unserer Arbeit bereits einige Jahre kennt.

Wer ist die Zielgruppe von hellomonday.de?
Im Grunde genommen sprechen wir mit unserer Dienstleistung branchenübergreifend alle umzugswilligen Hamburger Unternehmen/Unternehmer an. Wir sind uns jedoch im Klaren darüber, dass unser Auftreten, die moderne Art der Kundenkommunikation und sicherlich auch der Name hellomonday.de insbesondere in der Hamburger Kreativbranche und Startup-Szene Anklang findet. Bei konservativeren Branchen hingegen bedarf es etwas mehr Überzeugungskraft.
Hier in Hamburg werden im Schnitt jährlich ca. 500.000 m² Bürofläche vermietet, mehr als 60% davon mieten Unternehmen, die selbst nicht zwingend einen „konservativen“ Ruf haben. Also z.B. Dienstleister, Werbeagenturen, IT-Firmen, Speditionen etc. – an Potential mangelt es demnach nicht.

Welche Vorteile haben Mieter?
hellomonday.de ist der digitale Partner bei der Suche nach Büroflächen in Hamburg. Wir verstehen uns als Full-Service-Agentur, was im Klartext bedeutet, dass wir für unsere Kunden im Vergleich zum “klassischen Makler” ein paar entlastende Vorteile parat halten:
– Wir sorgen für 100% Markttransparenz und liefern jede in Hamburg verfügbare Bürofläche i.d.R. provisionsfrei
– Wir haben von Beginn an einen Architekten an der Hand, der die Bedürfnisse des Kunden neutral erfasst und 1:1 für die jeweilige Bürofläche umsetzt
– Auch im Hinblick auf eine anstehende Endrenovierung der alten Büroräume oder die rechtliche Prüfung von Mietverträgen haben wir das entsprechende Netzwerk
– Wir prüfen Mietverträge unverbindlich für den Kunden auf Einsparungspotentiale und Ausstiegsoptionen und zeigen ihm die beste Herangehensweise auf
– Wir sind so unkompliziert wie es der Kunde ist: Hat er keine Lust auf Stapel von Exposés auf dem Tisch oder Emails mit großen Anhängen – kein Problem, dann bekommt er nur einen Link zu einer Karte mit allen relevanten Rahmendaten oder die wichtigsten Infos kurz per Whatsapp
– Achja, das Beste kommt bekanntlich ja zum Schluss: Außerdem übernehmen wirin der Regel die Kosten des Umzuges, wenn uns ein Bürosuchender sein Vertrauen schenkt und in ein durch uns vermitteltes Büro zieht (denn in der Regel werden wir vom Vermieter honoriert)

Wo liegen die Vorteile für Vermieter?
Unser Anspruch ist es, sowohl dem Bürosuchenden als auch dem Vermieter so wenig zeitlichen Aufwand wie möglich zu bescheren. Der hellomonday-Algorithmus ermöglicht es uns, ein individuelles Scoring anhand unterschiedlich gewichteter Kriterien des Bürosuchenden zu erstellen. So erfassen wir nicht nur handfeste Vorgaben wie Lage, Miete und Flächengröße, sondern berücksichtigen auch emotionale Faktoren wie helle Räume, Charakter der Immobilie (Loft, Neubau, Kontorhaus etc.) und vor allem inwieweit sich die Unternehmensphilosophie in der Immobilie wiederfindet.
Der Vermieter kann sich also sicher sein, wenn hellomonday.de an die Tür klopft, kommt sein Objekt auch wirklich für den Interessenten in Frage.
Ein weiterer Vorteil für den Vermieter liegt sicherlich in der sehr modernen undzielgerichteten Vermarktung seiner Immobilie durch uns. Wir haben in den letzten Jahren Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen bei der Bürosuche begleitet. Dadurch wissen wir, welche flächenspezifischen Anforderungen Firmen aus welchen Branchen haben und was für Fragestellungen auf emotionaler und wirtschaftlicher Ebene existieren. Aufgrund dieser Erfahrungswerte können wir gut beurteilen, welcher potenzielle Nutzer am ehesten für seine Immobilie in Frage kommt.

Sind weitere Städte geplant?
Auch wenn Jan erst 2007 nach Hamburg gekommen ist – wir sind beide „Hamburger Jungs“ und das ist unser Markt, daher wollen wir hier auf jeden Fall erst einmal Fuß fassen. Aber selbstverständlich spielen wir mit dem Gedanken, die Idee hinter hellomonday beispielsweise nach Berlin zu tragen – schließlich findet sich gerade dort unsere vermeintliche Zielgruppe: Kreative, Startups und Internetfirmen.

hellomonday.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Aktuell sitzen wir zu zweit in einer ziemlich netten Bürogemeinschaft in der HafenCity und fühlen uns hier pudelwohl. Realistisch ist in den nächsten fünf Jahren sicherlich ein Team von 10-15 Leuten, dank denen hellomonday.de der erste Ansprechpartner für Bürosuchende aus der Hamburger Kreativbranche wird. Ach ja, und ein stylisches Loft mit Blick aufs Wasser wäre nicht verkehrt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Gespräche und der Austausch mit anderen ist wichtig. Aber man sollte mutig sein, an seine Vision glauben und sich nicht von seinem Weg abbringen lassen – Zweifel sind ganz normal.
2) Gerade am Anfang fällt man sicherlich mindestens genauso oft auf die Nase wie man Erfolge verbuchen kann – aber gerade da heißt es aufstehen und weitermachen. Vor allem sollte man wissen, dass es anderen Gründern genauso geht.
3) Emotionale Dinge sind das eine, klare Fakten das andere: ein guter Businessplan und realistisch kalkulierte Kosten sind die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften. Nur wer weiß, was auf einen zukommen kann, ist auf die Selbstständigkeit bestens vorbereitet.

Wir bedanken uns bei Khaled Hamdard und Jan Petersen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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