Mittwoch, Januar 27, 2021

Ohne Kunden gibt es auch kein Start-up

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

HelloBello individuelles, gesundes Frischfutter für Hunde

Stellen Sie sich und das Startup HelloBello doch kurz unseren Lesern vor!

HelloBello ist ein FoodTech Startup, das Hundefutter völlig neu gedacht hat. Wir bieten Vierbeinern mehr als braune Brösel und undefinierbare Fleischklumpen. HelloBello ist frisch. individuell. geliefert. 

Unser eigens gebauter Konfigurator ermöglicht uns die Ernährung von Hunden zu individualisieren und zukunftsweisend zu denken. HelloBello Frischfutter wird auf jeden Hund passgenau zugeschnitten, bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht und mit einem einzigartigen Nährstoffmix abgerundet. Ein bedarfsdeckendes Hundefutter in Lebensmittelqualität, das dem Kunden im Abosystem in 14 oder 28 Tagen Abstand an die Haustür geliefert wird – eine absolute Neuheit auf dem Futtermarkt in Deutschland und Österreich.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Hunde haben im Leben von uns Gründern – Wolfgang Maurer, Stephan Freh und Patrick Etz – schon immer eine große, ja sogar omni-präsente Rolle gespielt. Im Sommer 2019 hat Wolfgang für ein paar Tage auf die Labradorhündin seiner Schwester aufgepasst. Labradore sind zwar vierbeinige Staubsauger, Mia hat allerdings einige körperliche Baustellen, weswegen sie nicht alles fressen darf. Da Wolfgang kein Futter mehr zuhause hatte, wollte er auf Nummer sicher gehen und im Internet rausfinden, welches Futter für sie am besten geeignet ist. Leichter gesagt als getan, wie es so schön heißt. Denn der Futtermarkt ist ein Dschungel. Innerhalb von zwei Minuten wissen, was der eigene Hund braucht, um optimal versorgt zu sein? Keine Chance. 

Auf seinem Segelboot kann Wolfgang besonders gut nachdenken und kam mitten auf dem oberösterreichischen Traunsee zu dem Entschluss, dass das so nicht weitergehen kann. Hundeernährung muss einfacher, transparenter und besser werden. Und so war die Idee für HelloBello geboren. 

Welche Vision steckt hinter HelloBello?

Hunde werden ein immer wichtigerer Bestandteil unserer sich schnell wandelnden Gesellschaft. Nicht nur die Bedürfnisse des Hundes, sondern auch der menschliche Anspruch an das Tier entwickelt und verändert sich kontinuierlich. Der Wunsch jedes Hundebesitzers ist es, seinen Vierbeiner so lange wie möglich und so gesund wie möglich an seiner Seite zu haben. Mit unserem gesunden Frischfutter können wir die Grundlage für die Erfüllung dieses Wunsches schaffen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten drei Herausforderungen waren sicherlich das Zusammenstellen unseres schlagkräftigen Kernteams, die komplexe Entwicklung der Rezepte samt natürlicher Nährstoffmischung und Feinjustierung der Produktionsparameter, als auch die Konzipierung des Verpackungs- und Kühlsystems, welches die Lieferung des Frischfutters erst ermöglicht. Die Finanzierung von HelloBello setzt sich zusammen aus EUR 130.000 EUR Eigenkapital, einer AWS Double Equity Finanzierung von EUR 130.000, EUR 200.000 aus einer Seed Finanzierungsrunde und aus einer Fremdfinanzierung von EUR 100.000.

Wer ist die Zielgruppe von HelloBello?

Unsere Zielgruppe lässt sich ganz einfach definieren: Hundebesitzer. Denn wir sind überzeugt davon, dass jeder Hundebesitzer nur das Beste für seinen Hund möchte. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

HelloBello ist der einzige Anbieter für individualisiertes Frischfutter im deutschsprachigen Raum. 

Von anderen Fütterungsformen unterscheiden uns diverse Faktoren: Die Möglichkeit das Futter für jeden Hund zu individualisieren basiert auf unserem Konfigurator, welcher uns zusätzlich ermöglicht jeden weiteren Schritt des Unternehmens voll und ganz auf den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Wandel des Hundes auszurichten. Im Gegensatz zu Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfutter, wird unser Frischfutter aus – wie der Name schon sagt – frischen Zutaten hergestellt. Zutaten, die auch wir essen würden. Es wird weder ultrahoch erhitzt oder durchgefroren, sondern bei schonenden Temperaturen gekocht, um den größtmöglichen Erhalt an natürlichen Nährstoffen zu sichern. HelloBello ist kein massengefertigtes One-Fits-All Produkt, sondern ein Qualitätsfutter mit dem Fokus auf Individualität, Regionalität und Natürlichkeit.

Der Vorteil für den Hundebesitzer ist eindeutig: Er gibt alle relevanten Informationen zu seinem Hund im Konfigurator ein, wählt ein Abonnement aus und bekommt das Futter in regelmäßigen Zyklen an die Tür geliefert. Er muss sich nicht nur keine Gedanken mehr darüber machen, ob er noch Futter zuhause hat und wann und wo er es einkaufen kann, sondern muss auch nichts mehr schleppen. Gesunde Hundeernährung war noch nie so bequem. 

HelloBello, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als den erfolgreichsten Anbieter von individualisiertem Frischfutter im deutschsprachigen Raum. Unser Anspruch ist es HelloBello so vielen Hunden und Hundebesitzern wie möglich zugänglich zu machen, denn nur so schaffen wir es den Hundefuttermarkt in unseren Breiten nachaltig zu verändern und gesundes Frischfutter als neue Kategorie am Markt maßgeblich zu etablieren. Die digitale Vermarktung, hochautomatisierte Prozessabläufe und die Verwertung von umfangreichen Daten sind dabei wesentliche Säulen, welche die Individualisierung der Produkte für eine breite Kundenschicht möglich machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Das Gründerteam sollte nach Möglichkeit auf langjährigen Bekanntschaften basieren. Je besser und je länger man Werte und Arbeitsweise eines zukünftigen Partners kennt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zusammenarbeit dann auch tatsächlich harmonisch und reibungsfrei abläuft.

2) Ohne Kunden gibt es auch kein Start-up. Daher nach Möglichkeit so früh wie möglich ein Minium Viable Product (MVP) auf die Beine stellen, welches dann als Basis für wertvolles Feedback von ersten Testkunden dient. So können allenfalls nötige Adaptierungen schnell erkannt werden und unmittelbar in die weitere Produktentwicklung einfließen.

3) Wer primär nach dem schnellen Geld trachtet und dann vielleicht zusätzlich nicht den längsten Geduldsfaden hat, sollte es sich lieber zwei Mal überlegen, ob sie/er sich hinkünftig tatsächlich dafür berufen fühlt, ein Start-up Unternehmen mit all seinen Höhen und Tiefen von Grund auf aus dem Boden zu stampfen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Alexa Hammerschmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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