Dienstag, August 16, 2022

Blende den Bullshit aus

Meist Gelesene Beiträge

Die Zielgruppe kennen

Sei beharrlich!

Schnelle Iterationen

Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Heimatgut: Gemüsechips sowie Snacks wie Popcorn, Chips und Flips vegan glutenfrei ohne Schnickschnack

Stellen Sie sich und das Startup Heimatgut doch kurz unseren Lesern vor!

Aryan Moghaddam: Wir haben Heimatgut 2014 gegründet und mit Gemüsechips herumexperimentiert. Heute besteht unser Sortiment aus mehr als 90 Produkten, neben den klassischen Snacks wie Popcorn, Chips und Flips bieten wir auch Riegel, Fruchtgummi und seit 2022 auch unsere Basics, also Nüsse, Kerne und Trockenfrüchte exklusiv im Online-Shop an.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Maurice Fischer: Wir wollten etwas verändern und fragten uns, wieso in Chips, Flips und Co. so viele Zusatzstoffe, Zucker usw. enthalten sein müssen. Das muss doch anders gehen, haben wir gesagt, und angefangen uns auszuprobieren. Und genauso gehen wir auch heute noch vor.

Welche Vision steckt hinter Heimatgut?

Aryan:  Snacks haben eine schlechte Reputation nicht nur wegen der Kalorien, sondern auch der unnatürlichen Zutaten, die verwendet werden. Wir wollen gute Snacks noch besser und ohne Abstriche im Geschmack machen. Unsere Zutatenliste halten wir immer klein und greifen ausschließlich auf natürlich vegane Bio-Rohstoffe zurück, bei denen wir sicher sein können, dass sie ein sorgloses Snacken garantieren. Unsere Zutaten sind aber nicht nur besser, sie schmecken auch besser. Heimatgut soll Spaß machen!

YouTube

By loading the video, you agree to YouTube’s privacy policy.
Learn more

Load video

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Aryan: Wir haben in einer Zeit gegründet, als viele Unternehmen aus dem Erdboden geschossen kamen. Um uns herum haben alle über „Seed Rounds“, „Series A“ etc. gesprochen. Letztendlich hatten diese Gründer zwar mehr Geld aufgebracht, aber nur noch sehr wenig Anteil an ihrer eigenen Firma. Das hat für uns nie Sinn ergeben, dafür haben wir unsere gesamten Ersparnisse aufgebraucht (und die Kreditkarten haben geglüht). 2017 und 2019 haben wir Investoren gefunden, die gemeinsam 25% halten. Der Rest bleibt in Maurice und meinen Händen.

Wer ist die Zielgruppe von Heimatgut?

Wir sprechen alle an, die gerne snacken und dabei ein gutes Gefühl haben wollen. Der Großteil unserer KundInnen ist zwischen 25 – 45 Jahre alt.  

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der größte Unterschied zu Mitbewerbern ist unsere natürliche Zutatenliste. Und genau das ist das Besondere und auch unser Vorteil. Wir greifen ausschließlich auf die besten Zutaten zurück und entwickeln uns ständig weiter. Darum haben wir auch die Basics ins Programm genommen. Hochwertige Nüsse, Kerne und Superfoods, die ein ganztägiges Snacken möglich machen – vom Frühstück bis nach dem Abendessen.

Heimatgut, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden unter einem internationalen Markennamen, Heartful, in den nächsten Jahren nach und nach europäische und vielleicht sogar weltweite Supermärkte erobern. In diesem Jahr starten wir mit den BENELUX-Ländern, es laufen Verhandlungen mit Ketten in Frankreich und wir haben sogar schon Anfragen aus außereuropäischen Ländern bekommen. Unser Ziel ist es eine der Top 3 Snackmarken in Deutschland zu werden. Und davon sind wir gar nicht mehr so weit entfernt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

1. Hab einen hohen Anspruch! Die Chancen sind immer gegen dich als Gründer. Dein Anspruch ist dein Instinkt – liebe es, aber lebe es auch. Stell sicher, dass dein ganzes Unternehmen diesen Anspruch erfüllt oder überschreitet – gib dich niemals mit weniger zufrieden.

2. Blende den ‚Bullshit‘ aus. Es gibt viele Menschen dort draußen die gerne Gründer sind, einfach. um Gründer zu sein. Sei ein Gründer/Gründerin um mit deinem Produkt/Service die Welt zu verändern.

3. Stay with it. Gründen kann schmerzhaft sein. Es ist wichtig, dass du immer handelst. Desto schneller du diesen Prozess beherrschst (und nicht persönlich nimmst), desto schneller wird sich dein Unternehmen auch entwickeln.

Wir bedanken uns bei Aryan Moghaddam und Maurice Fischer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

- Advertisement -spot_img

StartupValley NEWSLETTER

ABONNIERE JETZT den kostenlosen StartupValley Newsletter und erhalte ab sofort einmal die Woche die neuesten Start-up-News kostenlos per eMail in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch Gefallen

StartupValley Magazin

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Neueste Beiträge