Kämpfen Sie für Ihren Traum!

Hara Do: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper!

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen Hara Do doch kurz unseren Lesern vor!
Hara Do ist japanisch und bedeutet soviel wie „Der Weg zur Mitte“. Das einzige Institut für Kampf und Kommunikation in Deutschland ist ein exklusiver Erfahrungsraum für die Kommunikation und das Erleben von, mit und in Teams & Gruppen durch das Medium der Kampfkunst. Unser grundlegender Ansatz ist „Raus aus dem Kopf, rein in den Körper!“. Lernen sowie die Entwicklung der Persönlichkeit lässt sich auf der personalen Ebene greifbarer und damit wirksamer erfassen, wenn Inhalte körperlich erfahrbar gemacht werden.
Unser Portfolio an Seminaren, Workshops & Kursen für Firmenkunden besteht aus den Bereichen Team & Event, Führung & Kommunikation sowie Impulse & Keynote. Größte Nachfrage generiert aktuell unsere 2-Tages-Workshops für weibliche Fach- und Führungskräfte Selbstbehauptung in Männerzirkeln. Weiblich. Fachlich. Fair.. Das gesamte Portfolio für Firmenkunden findet sich auf unserer Brandpage www.hara-do.de. Wir sind Teilnehmer des UN Global Compact und unterstützen die Themen Gleichstellung sowie Empowerment von Frauen in Unternehmen, Organisationen & Institutionen.
Im Privatkundensegment bieten wir unter www.wehrdichblog.de mit „Wehr Dich!“ & “Mutige Bürger FFM.“ 2 erfolgreiche Workshop- & Kurskonzepte für Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Zivilcourage an, über die schon die F. A. Z. sowie zuletzt die Frankfurter Rundschau (http://www.fr-online.de/frankfurt/selbstverteidigung-wo-frauen-lernen-sich-zu-wehren,1472798,34025626.html) berichtet hat.

Oliver Dreber
Oliver Dreber

Wie ist die Idee zu Hara Do entstanden?
Ich betreibe seit nunmehr 15 Jahren Shotokan-Karate beim Bundestrainer E. Karamitsos des deutschen Karateverbandes DKV. Wenn man eine Kampfkunst länger ausübt, stellt sich zwangsläufig irgendwann die Frage, ob diese eben nur Sport ist für die allgemeine, eigene Fitness, Freizeitbeschäftigung, Hobby oder ob sie mehr ist bzw. sein kann. Da die sog. jap. Do-Künste (Künste des Weges) in den Zen-Buddhismus eingebettet sind, bieten sie neben der Faszination komplexer Bewegungen vor allem auch einen tiefen Raum für Spiritualität. Ich habe nach einer intensiven Lebenskrise für mich die Entscheidung getroffen, beides in seiner Tiefe zu erfahren und Teil meines Lebens werden zu lassen. Durch die Krise, eine Weiterbildung zum Karate-Lehrer in der Dan-Akademie des deutschen Karateverbandes sowie weiterer Erlebnisse ist mir das Phänomen des Kampfes in seiner menschlich-archaischen Bedeutung bewußt geworden. Als Marketing- und Vertriebsmann lag es dann nahe, Kampf mit Kommunikation zu verbinden, denn Kampf ist auf der körperlichen Ebene, die unmittelbarste Form der Kommunikation, nonverbal.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung bestand sicherlich darin, aus dieser doch sehr außergewöhnlichen Idee ein tragfähiges Businessmodel zu entwickeln und sich nicht in Schöngeistigkeit oder Vereinsdenke (z. B. eigenes Karate-Dojo) zu verlieren. Insofern war es für mich entscheidend, zunächst mal ein Workshop-Konzept zu entwickeln, mit dem ich einen proof of concept in mehrfacher Hinsicht erzielen konnte. Diese proofs gingen in die Richtung `Kann ich einen ganzen Workshop-Tag konzeptionieren, designen, planen? ´, ´Lässt sich das überhaupt vermarkten und wenn ja wie (online, offline etc.)?´, ´Wie gut bin ich selbst als Trainer & Moderator und welche Typen von Co-Trainer brauche ich noch? `. Für den proof und die eigentliche Konzeptentwicklung habe ich mir recht viel Zeit gelassen, ca. 3 Jahre. Die Finanzierung bestand aus einer Anschubfinanzierung für Gründer durch die WI-Bank Hessen. Ich habe hier 25 TEUR aufgenommen. Das Besondere an diesem Gründerdarlehen ist, das es nicht besichert werden muss und auch nicht über die Hausbank abgewickelt wird.

Wer ist die Zielgruppe von Hara Do?
Unsere Fokus-Zielgruppe sind open minded, innovationsfreudige Firmenkunden aus allen Branchen und hier insbesondere deren weibliche Fach- und Führungskräfte. Der Privatkundenmarkt ist wirtschaftlich nicht von so großer Bedeutung. Hier adressieren wir ebenfalls überwiegend Frauen zw. 30 – 55 Jahren und zunehmend Schüler & Jugendliche.

Welche Kurse bieten Sie an?
Von Teambuildings und Intensivierungen (z. B. Kampf der Krieger/-innen, Ritter in Ausbildung) über Kommunikations- und Führungstrainings bis hin zu Workshops und Kursen im Bereich der Selbstverteidigung und Zivilcourage.

Wie lange gehen die Kurse und Workshops?
Zw. 90 Min. und 8 Stunden.

Warum verbinden Sie Kampf mit Kommunikation?
Beides sind zutiefst menschliche, archaische Phänomene, die uns Menschen in unserer Entwicklung seit Millionen von Jahren begleiten. Hara selbst ist ein zentraler, philosophischer Begriff in Japan, der eine bestimmte Verfassung des Menschen und Auffassung zur Welt bedeutet und in gewisser Weise ein Korrektiv zum westlichen Logos darstellt. Wir sind viel zu oft, viel zu lang nur in unserem Kopf und haben es verlernt, die Welt und unser Gegenüber über unseren Körper als Ganzes wahrzunehmen. Mit Elementen der Kampfkunst ermöglichen wir Körpererlebnisse für ein besseres Verständnis von Kommunikation. Im Innen, wie im Außen.

Wie ist das Feedback?
Wir können uns nicht beschweren. Wir sind erst seit April ´16 mit den beiden Homepages offiziell im Markt und dafür haben wir eine tolle Performance hingelegt. Das ist sicherlich auch dem langfristigen proof geschuldet. Entweder können die Kunden Nichts mit dem anfangen, was wir anbieten oder sie sind begeistert. Das ist der Vorteil, wenn man polarisiert. Und mit dem Unternehmenssubtitle „Institut für Kampf & Kommunikation“ tun wir sicherlich genau das.

Hara Do, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In 5 Jahren möchte ich unsere Workshops und Trainings sowie Events in eigenen Räumlichkeiten abhalten. Hara Do soll sich zu einer einzigartigen Event-Location weiterentwickeln, die in einer Mischung aus japanischer Tradition und europäischer Moderne Raum für besondere Kommunikations-Erlebnisse bietet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1.) Nehmen Sie sich Zeit!
=>Investieren Sie Zeit in ein aussagekräftiges Businessmodel, denken Sie an Positionierung und Differenzierung
2.) Seien Sie reflektiert, selbstkritisch!
=>Überprüfen Sie sich und Ihr Model immer wieder
3.) Lassen Sie sich nicht aufhalten!
=> Kämpfen Sie für Ihren Traum!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Oliver Dreber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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