Hanfgarten: Hanfpflanzen und Gewürze

Andreas Troger stellt sein Startup Unternehmen Hanfgarten in der Reportage Vom Spinner zum Gewinner auf Kabel1 am 19.Januar vor

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Hanfgarten doch kurz vor!
Rund um Gründer Andreas Troger besteht das Kernteam aus 3 weiteren Personen die eine langjährige Freundschaft verbindet – und wir alle interessieren uns seit Jahren für das Thema Hanf. Wir arbeiten außerdem mit mehreren Unternehmen zusammen, die ihr jeweiliges Know-how einbringen. So zählen wir neben dem größten Gärtnereibetrieb Österreichs auch eine E-Commerce-Agentur und mehrere Hanfbauern zu unseren Partnern.

Wie ist die Idee zu Hanfgarten entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir kennen uns von der gemeinsamen Zeit an der Uni bzw. sind langjährige Freunde. Wir haben etwa zur gleichen Zeit – vor rund 10 Jahren – damit begonnen, uns mit dem Thema Cannabis zu beschäftigen. Nach und nach wurde uns klar, dass Cannabis nicht verboten ist, weil es so schädlich ist, sondern weil gewisse Institutionen und Wirtschaftszweige damit Milliarden verdienen. Verstehe mich bitte nicht falsch: Cannabis ist eine Droge wie Alkohol und Zigaretten und erfordert daher auch einen vernünftigen Umgang. Aber das derzeitige Gesetz basiert auf rein monetären Interessen und verhindert auch eine medizinische Nutzung von Cannabis. Als uns das klar wurde, haben wir beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Das war der Startschuss für das Unternehmen Hanfgarten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Herausforderungen gibt es bei so einem Unternehmensstart viele. Die Finanzierung ist eine davon. Wir haben unsere Basisfinanzierung über ein Crowdfunding-Projekt auf startnext realisiert und auf diesem Weg rund 80.000 Euro eingenommen. Uns war schnell klar, dass Crowdfunding die beste Möglichkeit ist, unser Projekt umzusetzen. Während unserer Recherchen haben wir bemerkt, dass sehr viele Menschen genauso wie wir über Cannabis denken. All diesen Menschen geben wir mit Hanfgarten eine Möglichkeit ein Zeichen zu setzen.

Wer ist die Zielgruppe von Hanfgarten?
Jeder der sich eine Änderung im Umgang mit Cannabis wünscht. Je mehr Menschen wieder zu Hause ihre eigene Hanfpflanze anbauen, umso schneller wird sich auch das Image und damit der Umgang mit der Pflanze ändern. Die unglaublich vielen, positiven Reaktionen, auf Hanfgarten, beweisen, dass sich hunderttausende Menschen diese Änderung wünschen.

Welche Produkte findet der Kunde auf Hanfgarten?
Wir bieten neben Hanfpflanzen in verschiedenen Größen auch fertigen Hanftee und CBD-Tropfen an. Außerdem werden wir in Zukunft auch Hanfsamen anbieten, um so unsere Sortenauswahl noch deutlich zu erhöhen.

Hanfgarten ist eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Doku „ Vom Spinner zum Gewinner „ geschafft hat. Wie motivierend ist das und welche Erwartungen haben Sie?
Als wir die Info bekommen haben, dass wir bei der Show dabei sind, war das schon ein großer Erfolg für uns. Durch den Auftritt haben wir die Möglichkeit, eine große Anzahl an Menschen zu erreichen und über das Thema Cannabis zu informieren. Da wir den fertigen Beitrag auch noch nicht gesehen haben, fiebern wir dem Ausstrahlungstermin schon gespannt entgegen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Reportage viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Der dadurch generierte Werbewert ist für ein StartUp natürlich unbezahlbar. Wir haben das auch schon während der Crowdfunding Kampagne gemerkt. Speziell die vielen Anfragen von Journalisten und anderen Medien haben uns natürlich riesig gefreut und waren auch eine Bestätigung, dass Hanfgarten gerade einen Nerv bei den Menschen trifft.

Hanfgarten, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir stehen mit Hanfgarten erst ganz am Anfang. Der Grad der Aufklärung zum Thema Cannabis ist in den letzten Jahren zwar massiv gestiegen, aber trotzdem gibt es hier noch viel zu tun.
Aus unternehmerischer Sicht war der erste wichtige Schritt, einen professionellen Online-Vertrieb aufzubauen. Nachdem wir das geschafft haben, werden wir jetzt am Ausbau der Produktpalette arbeiten.
Außerdem haben wir schon wieder ein paar neue Ideen, wie wir die Diskussion zum Thema Cannabis in der Öffentlichkeit vorantreiben können. Dazu möchten wir aber noch nicht zu viel verraten 😉

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Traut euch eure Ideen umzusetzen. Auch wenn man scheitert, sind die Erfahrungen, die man dabei sammelt unbezahlbar. Genau diese Erfahrungen sind es, die dem nächsten Projekt vielleicht zum Durchbruch verhelfen. Jeder muss mal klein anfangen. Auch bei der Unternehmensgründung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Troger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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