Learning by doing and fail fast and often

GymEntry: mach dein Smartphone zur Eintrittskarte für vielfältige Sport- und Wellnessangebote

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen GymEntry doch kurz vor unseren Lesern vor!
GymEntry wurde 2015 von uns, Robert (21) und Nicholas (23), gegründet. Wir haben uns während des Studiums an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) kennengelernt, woraus schnell eine gute Freundschaft wurde. Robert war zuvor bei einem großen Finanzunternehmen tätig und ich, Nicholas, in einem anderen Startup. Aus gemeinsamen Interessen und der Affinität für digitale Konzepte entstand die Idee, eine eigene Unternehmung auf die Beine zu stellen.
Seitdem ist der Zugang zu Fitness- und Wellnessclubs so einfach wie noch nie: Buche mit der GymEntry App verschiedene Ticketoptionen wie Tages-, Wochen- und Monatstickets und zahle wirklich nur was du auch nutzt. So bleibst du nach dem “payasyougo”-Prinzip immer flexibel & ungebunden, ohne dich an eine lange Mitgliedschaft binden zu müssen. Öffne einfach unsere App, wähle deutschlandweit zwischen tollen vielfältigen Angeboten, wähle eine Zahlungsmethode und dein Smartphone wird zur Eintrittskarte!

Wie ist die Idee zu GymEntry entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Robert und ich hatten uns während des Studiums schon immer Gedanken über innovative und potentiell spannende Konzepte gemacht. Als wir dann zusammen ein Fitnessstudio besuchen wollten, war dies nicht so leicht wie erwartet. Oft ist eine langjährige Mitgliedschaft erforderlich, bei der ich regelmäßig zahle, ob ich nun hingehe oder nicht. Einige wenige Gyms bieten auch Kurzzeittickets an, die jedoch meist nicht offen angeboten werden und dazu noch überteuert sind. Ein Probetraining mit Termin und anschließendem Sales-Gespräch ist eine weitere, jedoch nur einmalige, Zugangsmöglichkeit.
Uns beiden hat in diesem attraktiven Markt die Flexibilität und Transparenz gefehlt. Wir wollten jedem Fitness- und Wellness-Interessierten, die unterschiedlichste Vorlieben haben, den optimalen Zugang ermöglichen. So war die Idee GymEntry geboren: eine App, die dir übersichtlich die vielfältigsten Fitnessanbieter in deiner Nähe anzeigt, und über die du, per “oneclick”, auf dich zugeschnittene Angebote buchen kannst.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Neben dem zeitlichen Aufwand verschiedener organisatorischer Dinge, war die größte Herausforderung für uns, den optimalen Weg zu finden, wie wir unsere Studiopartner gewinnen können. So haben wir verschiedene Vorgehensweisen ausprobiert und frei nach dem Motto „trailanderror“ deren Effektivität getestet. Da sich unser Studionetzwerk seit dem Launch verzehnfacht hat, haben wir diese Herausforderung offensichtlich mit Erfolg gemeistert.
Die ersten Monate wurde das Geschäftsmodell GymEntry von Robert und mir selbstfinanziert, was uns einen erfolgreichen Launch ermöglichte. Im Spätsommer 2015 konnten wir über einen Business Angel aus Berlin eine Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Diese Investition wurde vor allem dafür verwendet, unser Team auszubauen und die Basis für ein deutschlandweites Studionetzwerk zu schaffen.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir können uns nicht beklagen! Seit dem App Launch im Juni 2015 haben wir ein viel versprechendes Investment eingesammelt, über 300 Fitness- und Wellness-Partner deutschlandweit akquiriert und obendrein eine treue Userbase gewonnen, die stetig wächst. Der Umzug nach Berlin Anfang des Jahres hat uns sehr dabei geholfen, ein professionelles und motiviertes Team aufzubauen. Bei uns sind alle mit vollem Elan mit der Weiterentwicklung von GymEntry beschäftigt, was bei uns immer mit viel Spaß verbunden ist!

Wer ist die Zielgruppe von GymEntry?
Unsere Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Vielreisenden, Geschäftsleuten und Studenten, die großen Wert auf Flexibilität legen. Diese bewegen sich oft im Alter zwischen 20 und 49 und haben daher eine Affinität für Apps. In Deutschland gehen momentan etwa 20 Millionen Menschen in ein Fitnessstudio, 9,2 Millionen davon haben eine Mitgliedschaft, von denen wiederum wieder nur ein Drittel mehr als einmal pro Woche trainieren geht. GymEntry kann so für viele Sportinteressierte, die den Statistiken zufolge keine Mitgliedschaft benötigen, die optimalen Zugangsoptionen bieten. Wir können mit unseren Marketing Aktivitäten also gezielt die für uns relevanten Zielgruppen erreichen und von den resultierenden KPIs lernen.

Wie funktioniert GymEntry?
Die GymEntry App bietet unseren Nutzern deutschlandweit einen detaillierten Überblick von Gyms und Spaß in der Umgebung und ermöglicht es unseren Usern, den optimalen Ort für das nächste Training zu finden. So können unsere Nutzer zwischen 25 Filteroptionen vorab wählen und sich ein Ticket direkt über die App via Kreditkarte oder Paypal buchen. Wir machen demnach aus jedem Smartphone eine Eintrittskarte für vielfältige Sport- und Wellnessangebote, und das ganz ohne Bindung!

GymEntry, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
GymEntry ist der ganzheitliche Fitness- und Wellnessanbieter und bietet unseren Nutzern einen dauerhaften flexiblen Zugang zu attraktiven Sport & Spa Angeboten. GymEntry wird Europaweit verfügbar sein und viele Menschen zu einem gesünderen und sportlicheren Lebensstil begeistern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Feedback von anderen Startups einholen und berücksichtigen
– Gründerteam muss gut zusammen passen und sich ergänzen
– Learning by doing and fail fast and often

Wir bedanken uns bei Robert und Nicholas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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