Samstag, Oktober 16, 2021

Ein komplementäres Team, das die gleichen Werte teilt.

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

GuudCard Sachbezugskarte kann jeden Monat steuer- und sozialabgabenfrei aufgeladen werden und man kann mit ihr im nachhaltigen Einzelhandel einkaufen

Stellen Sie sich und das Startup GuudCard doch kurz unseren Lesern vor!

Mit GuudCard können Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden positiven Impact auf ihren Standort und die Umwelt erreichen. Erstes Produkt ist eine Sachbezugskarte, die jeden Monat mit bis zu 44 Euro steuer-und sozialabgabenfrei aufgeladen wird und mit denen Mitarbeiter:innen dann im nachhaltigen Einzelhandel einkaufen gehen können, d.h. bei Bio-Supermärkten, Second Hand- und Fair Fashion Shops oder bei Fahrradreparaturwerkstätten. Diese nachhaltigen Orte, die von uns basierend auf über 30 Nachhaltigkeitskriterien geprüft werden, können sie über unsere Online-Karte einfach finden. Damit wollen wir Arbeitnehmer:innen die Möglichkeit geben, unkompliziert neue nachhaltige Orte zu finden und auszuprobieren. Für Unternehmen bietet GuudCard eine niederschwellige, effektive und sichtbare Möglichkeit, sich für die Umwelt und unsere Städte zu engagieren. Das heißt: Impact über den Arbeitsplatz hinaus, mit jedem einzelnen im Team.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns als Gründungsteam zusammengefunden, weil wir all überzeugt sind, dass mehr passieren muss, um die Zukunft unseres Planeten zu sichern und damit unsere Städte lebenswert und vielfältig bleiben. Mit GuudCard haben wir einen Hebel gefunden, der auf diese Vision einzahlt. Außerdem sind wir alle davon angetrieben, selbstständig und eigenbestimmt zu arbeiten und uns unternehmerisch zu verwirklichen. Wir beschäftigen uns viel damit, wie wir als Gesellschaft in Zukunft wirtschaften wollen, wie wir konsumieren und arbeiten. All diese Themen fließen bei GuudCard zusammen.

Welche Vision steckt hinter GuudCard?

Mit GuudCard wollen wir nachhaltige Konsumentscheidungen zur Selbstverständlichkeit werden lassen. Die tollen nachhaltigen Konsumalternativen in den Städten gibt es bereits, wir müssen sie nur konsequent nutzen. Wir wollen diese leichter auffindbar machen, den Zugang erleichtern und Menschen Inspirationen für einen bewussten Konsum bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Für die Umsetzung einer Sachbezugskarte ist eine Bank oder E-Geld Institut als Partner notwendig. Hier haben wir eine Weile gebraucht, bis wir eine gute Lösung gefunden haben. Nun haben wir den perfekten Kooperationspartner an unserer Seite, mit dem wir die Idee auch größer denken können. Bisher sind wir eigenfinanziert und wollen im ersten Schritt aus den Umsätzen heraus wachsen, um erste Traktion zu sammeln.

Wer ist die Zielgruppe von GuudCard?

Mit GuudCard wollen wir Unternehmen erreichen, die sich nachhaltig engagieren wollen und denen die Umwelt und ein starker Standort wichtig ist. Dabei ist erstmal egal, wie groß das Unternehmen ist. Unsere erste Anlaufstelle in den Unternehmen ist meist die Personalabteilung oder die Geschäftsführung, die das Thema dann ins Team trägt.

Wie funktioniert GuudCard? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der größte Unterschied ist wohl unsere Motivation: Während andere Anbieter sich meistens nur auf die Steuerersparnis und den vergünstigten Konsum fokussieren, ist es unsere Vision, nachhaltige Konsumentscheidungen zur Normalität zu machen. Wir sehen Corporate Benefits als sehr guten Hebel, um dies zu erreichen, indem sie nachhaltigen Konsum für Arbeitnehmer:innen einfacher und erschwinglicher machen. Gleichzeitig sind sie natürlich auch ein super Werkzeug für die HR-Abteilung, um Nachhaltigkeitsstrategien und -themen im Unternehmen effektiv umzusetzen.

Ansonsten funktioniert die GuudCard wie jede andere Sachbezugskarte. Sie wird jeden Monat mit maximal 44 Euro steuer- und sozialabgabenfrei aufgeladen und man kann mit ihr – wie mit jeder anderen Kreditkarte – im nachhaltigen Einzelhandel einkaufen. Das Geld summiert sich auf, wenn man es nicht ausgibt und über eine App kann man sein Guthaben einsehen. Man kann neue Orte vorschlagen und so das Akzeptanznetz stetig erweitern.

GuudCard, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Sachbezugskarte ist für uns der erste Schritt, bzw. das erste Produkt, mit dem wir auch testen wollen, wie gut das Thema bei Unternehmen angenommen wird, auf welche Bedenken wir stoßen und wer vor allem unsere Zielgruppe ist. Daneben bieten wir bereits jetzt Workshops und Team Events an rund um die Themen Nachhaltigkeit im Büroalltag, nachhaltiger Konsum und bewusster Lifestyle. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Benefits Produkten, die die Themen Lunch, Mobilität und Erholungsurlaub abdecken. Ziel ist hier ein holistisches Angebot zu bieten, um für Unternehmen die zentrale Anlaufstelle für das Thema nachhaltige Benefits zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Am allerwichtigsten ist ein komplementäres Team, das die gleichen Werte teilt. Hier muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören und sollte keine Kompromisse eingehen. Der Aufbau eines breiten, gut funktionierenden Netzwerks ist zudem absolut essentiell beim Gründen. Darauf sollte man insbesondere am Anfang auf jeden Fall Zeit investieren. Und zu guter Letzt: Sich nicht zu sehr verlieben in die eigene Idee, sondern in das Problem und die Vision dahinter und offen sein für das Feedback und die Impulse von Kund:innen und Nutzer:innen.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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