Gründerinnen braucht das Land!

Wie bekommen Gründerinnen die Arbeit und das Familienleben unter einen Hut?

In früheren Zeiten hatten Frauen ein schweres Los. Dem Manne untergeordnet durften sie nicht ohne seine Erlaubnis arbeiten und hatten allgemein weniger Rechte als Männer. Die hat sich gewandelt. Und dies ist gut so, denn heute stürmen die Frauen die Karriereleiter. Weibliche Chefs werden immer häufiger und sind längst keine Ausnahme mehr. Selbst in typischen Männerberufen sind Frauen vertreten

Gut ausgebildet, emanzipiert und weltoffen nutzen Frauen immer häufiger die Chancen, leben ihre Ideen und gründen das eigene Unternehmen. Haben es Frauen auch hier schwerer als Männer? Oder sind Frauen die besseren Gründer? Können sie sich besser gegen ihre männlichen Konkurrenten durchsetzen als man denkt? Warum gibt es weniger Gründerinnen als Gründer? Welche Hürden haben Frauen zu meistern auf ihrem Weg zur Gründerin? Was muss unterwegs erledigt werden? Was muss davor erledigt oder geplant werden? Gibt es Unterschiede zwischen Gründern und Gründerinnen? Wie entwickelt sich die Gründerin und das Unternehmen? Welche Herausforderungen oder Vorurteile können Gründerinnen erwarten? Wie bekommen Gründerinnen die Arbeit und das Familienleben unter einen Hut?

Dies sind Fragen, die sich stellen und Lösungen, die gefunden werden müssen, und doch müssen einige Fragen von Gründern ebenso beantwortet werden. Gerade die Frage des Familienlebens stellt sich nicht nur den Frauen, obwohl oft Frauen mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass Sie zu Hause bleiben und die Kinder betreuen sollten. Dass die Frau ein eigenes Einkommen erzielt und selbst arbeitet und verwirklicht, hat sich etabliert. Das Heimchen am Herd ist längst Geschichte und meist arbeiten Mann und Frau beide erfolgreich in ihrem Beruf und bekommen Kinderbetreuung Haushalt trotzdem geregelt, weil nicht alles auf einer Schulter lastet. Und so verwundert es nicht, dass im Jahr 2013 laut KfW- Gründungsmonitor der Anteil der Gründungen durch Frauen bei rund 43 Prozent lag. Diese Rate könnte sich erhöhen, denn teilweise ist es noch immer so, dass Frauen zu viel zu lange überlegen und abwägen statt einfach zu gründen und loszulegen. Es gibt so viel abzustimmen mit Familie und dem lieben Geld. Und was geschieht, wenn es nicht klappt. Frauen, tut es einfach! Denn das Frauen Unternehmen erfolgreich führen können zeigen sie uns und sich jeden Tag. Zudem stehen Frauen nicht ohne Hilfe da. Neben den klassischen Verbänden und Organisationen, die sich um Gründerinnen und Gründer kümmern, haben sich fast 500 Verbände, Netzwerke, Vereine, Beratungen und Organisationen von und für Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen etabliert. In den fast jeder größeren Stadt Deutschlands gibt es inzwischen Beratungsstellen, die sich speziell um Gründerinnen kümmern. Nicht nur die Gründungsidee an sich sondern auch den Lebenshintergrund der Frauen fließt mit in die Beratung ein. Und so erhalten die Frauen in allen Bereichen Hilfestellungen. Netzwerken ist auch für Frauen ein Thema und so gibt es viele Events Workshops und Seminare, in denen sich die Gründerinnen austauschen können um von den Erfahrungen und Fehlern der anderen zu lernen.

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Ulrich Träm

Ulrich Träm schaut, obschon mit 55 Jahren noch keineswegs altes Eisen, auf ein bewegtes Leben zurück, welches mit vielerlei gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen sein Interesse an der Schreiberei weckte. Als Autor befasst er sich für die unterschiedlichsten Publikationen mit Innovationen, neuen Ideen und den Wegen in die Zukunft. Da liegen Startups und Gründer und somit die StartupValleyNews ganz auf seiner Linie.

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