„D’rum prüfe, wer sich (ewig) bindet“

Es ist eine der ersten und wichtigsten Entscheidungen auf dem Weg ins Gründerdasein: Gründe ich allein oder im Team?

Und wie jede Entscheidung, bedeutet natürlich auch diese, dass gewisse Risiken oder Nebenwirkungen mitschwingen können. Es ist eine Grundsatzentscheidung, die den Weg für das Unternehmerdasein ebnet.

Kennst Du Dein Umfeld?

Natürlich ist es wichtig, sich von unterschiedlichen Seiten ausreichend Input zu holen, um kritische Themen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Man muss ganz klar eine Differenzierung in Bezug auf das Geschäftsmodell sehen. Es gibt zwei bedeutende Unterschiede: Verfolgt der Gründer eine klare Vision und kennt den Markt, kann man erstmal als „One-Man-Show“ auftreten und die Themen im Alleingang angehen. Durch meine Erfahrungen bei Preis24 ist mir die Gründung von DeinHandy.de auf jeden Fall einfacher gefallen. Wenn das Geschäftsmodell komplett neu ist oder der Markt unbekannt, ist es wohl besser die anfänglichen Herausforderungen und die Verantwortung teilen und abgeben zu können.

Mitdenken, Freude schenken!

Kleine und große Hürden müssen nicht alleine bewältigt werden, sondern mit gleichgesinnten Partnern, die herausfordernde Zeiten zusammen durchstehen. Außerdem können Mitgründer den jeweils anderen ersetzen, sollte einer mal ausfallen. Als CEO ist man nicht nur CEO. Man ist gleichzeitig auch Head of Marketing, IT-Spezialist, Buchhalter und Office-Manager in einem, was einen ganz schön auf Trapp hält. Langweilig wird einem da nicht. Mitgründer können in dem Fall von Vorteil sein, da sich das Know How auf verschiedene Gebiete konzentriert und Stärken besser eingesetzt werden können.

(Ab)geben & nehmen

Hand auf’s Herz! Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung abzugeben, fällt schwer. Das kann gut, aber auch schlecht sein. Patzer und Sackgassen haben „nur“ Auswirkungen für den Gründer selbst. Die gezieltere Suche nach Fehlern macht es möglich, dass diese schneller eliminiert werden können. Bei einem eigens entwickelten und eingespielten Fahrplan hat man immer einen Workflow und hält sich nicht lange mit internen Abstimmungen auf oder ist sich uneinig bei der Brand-, Office- oder Teamgestaltung. Generell ist man viel flexibler im Entscheidungen treffen: Läuft ein Projekt mal nicht so wie geplant, können strategische Stellschrauben schneller angepasst werden und auch in Sachen Tagesplanung ist der Allein-Gründer deutlich unabhängiger unterwegs und hat mehr Handlungsmöglichkeiten. Kleiner Bonus ist die Kostenminimierung für Gehälter und Anteile mehrerer Führungspersonen.

Jeder braucht (irgendwann) einen Sparringspartner

Am Ende des Tages sind Faktoren wie die Idee, das Unternehmensumfeld, die Vision des Gründers und letztendlich auch die Persönlichkeit entscheidend, welche Art und Weise der Unternehmensgründung am besten passt.
Nach nun etwas mehr als 3 Jahren ist es mir inzwischen extrem wichtig neue Sparringspartner im Unternehmen zu haben, die mich herausfordern und neue Perspektiven in weitere Geschäftsfelder wie Smarthome oder andere Länder aufzeigen.

Bild: pixabay

Robert Ermich

Im Sommer 2014 gründete Robert Ermich mit dem Ziel, Klarheit in die unübersichtliche Welt des Mobilfunks zu bringen, das Unternehmen DEINHANDY (www.deinhandy.de), eine Onlinevermittlungsplattform für Smartphones, Tablets und Tarife. Mit der Gründung setzte Ermich seine Vision vom einfachen Mobilfunkmarkt in die Tat um. Drei Jahre später ist das Start-Up Marktführer unter den Vergleichsportalen und weist ein enormes Unternehmenswachstum auf. Langjährige Erfahrungen als Gründer und Insights im Mobilfunkmarkt machen Ermich zum Experten.

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