Neues Investment für die F&B Karriereplattform Gronda

1,5 Millionen Euro zum Ausbau der Internationalisierung

Der Fachkräftemangel ist nicht nur für die österreichische und deutsche Gastronomie und Hotellerie eine Herausforderung, sondern lässt europaweit Gastronomen an ihre Grenzen stoßen. Genau dieses Problems hat sich das Tiroler Start Up Gronda angenommen und verbindet Arbeitgeber und Fachkräfte auf internationaler Ebene miteinander. Nun konnte sich das junge Unternehmen, welches im Jahr 2016 von Valentin Schütz, Juan Vicci und Tobias Zetsche gegründet wurde, ein Investment von 1,5 Millionen Euro sichern, um dessen Internationalisierung weiter auszubauen.

1,5 Millionen Euro für europaweiten Ausbau der Plattform

Letztes Jahr startete das digitale F&B Karrierenetzwerk Gronda über die DACH Grenzen hinaus und etablierte die eigene Plattform, auf der User nicht nur Jobs finden, sondern sich durch Tutorials von Sterneköchen inspirieren können, auch in Italien und Spanien. Nun erhielt Gronda in einer weiteren Investmentrunde 1,5 Millionen Euro für den weiteren internationalen Ausbau. Das Investment wurde von den vorhandenen Investoren Speedinvest, Karriere.at und Howzat Partners getragen. Die Anteile von MairDumont wurden von Karriere.at übernommen. 

Die neuen Eigenmittel wurden über eine aws garantierte Finanzierung verdoppelt. Mit dem Investment soll nun die Präsenz in Europa weiter ausgebaut werden. Speedinvest-Partner Marie Helene Ametsreiter sieht in Gronda ein zukunftsweisendes Unternehmen, das den Sektor Hotellerie und Gastronomie grundlegend verändern kann. „Wir investieren gerne in spezialisierte digitale Marktplätze, weil sie ein unkompliziertes und effizientes Matching von Angebot und Nachfrage ermöglichen. Gronda ist ein glänzendes und erfolgreiches Beispiel dafür – Tourism-Hiring 4.0“, so Ametsreiter.

„Gastronomen und Hoteliers müssen europäisch denken“

Grondas Ziel bis Ende des Jahres: Die Anmeldung von einer Million Nutzer auf dessen Plattform und Jobs aus mehr als 12 europäischen Ländern. „Damit wären wir die größte F&B Community weltweit und würden den Grundstein für die weitere Internationalisierung über Europa hinaus legen“, meint Valentin Schütz (27), Co-Gründer und CEO von Gronda. „Hotels und Restaurants müssen in Zukunft über ihre Grenzen hinaus denken, um Mitarbeiter zu gewinnen und diese auch langfristig zu halten. Denn der Fachkräftemangel ist nur dann lösbar, wenn man sich europäisch vernetzt und Mitarbeiter aus Ländern wie Italien oder Spanien einstellt – was heutzutage einfach ist, als viele Betriebe vielleicht denken. Um beidseitiges Vertrauen zu schaffen, vereinfachen wir daher auch den Bewerbungs- und Einstellungs-prozess. So kann in Zukunft jedes Restaurant und Hotel einfach und unkompliziert Mitarbeiter aus ganz Europa einstellen“, so Schütz weiter.

Bild: Gronda Fotograf/ Bildquelle: (c)Manuel Frigeri

Quelle Biss PR

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