gripOne® die clevere Tragehilfe

Gerhard Kopp stellt seine Erfindung – gripOne® in der Reportage Vom Spinner zum Gewinner auf Kabel1 vor

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor!
Als junges, dynamisches Start-up-Unternehmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, innovative Alltagshilfen im Bereich Shopping zu entwickeln und zu vermarkten. Außerdem können unsere Produkte auch potenziellen Großabnehmern als Werbeträger dienen.
Unsere Produkte sollen für jedermann erschwinglich und verwendbar sein und Alltagsprobleme auf clevere Art lösen. gripOne® schont dabei nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch die Tragetaschen selbst – ein kleiner Beitrag zur Wiederverwendung im Sinne der Umwelt.

Wie ist die Idee zu gripOne® entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Grundidee zu unserer gripOne® Tragehilfe entstand vor 7 Jahren. In dieser Zeit bin ich in meine ersten, eigenen 4 Wände gezogen und musste alles zu Fuß erledigen. Beim Einkaufen wirkte ja der Heimweg gefühlt viel länger, wenn man Schweres tragen muss und die Arme wurden länger und länger.. dann kauft man zum Beispiel nur 2 Flaschen Wasser, obwohl ein 6er Träger viel sinnvoller wäre, nur um dieses Leiden zu beenden.
Das Problem kennt aber wirklich jeder, die Tüten schneiden ein, man wechselt dauernd die Hand, macht Pausen und setzt ab … da habe ich mir vorgestellt, wie man diese Schlepperei auch komfortabel und schmerzlos erledigen kann.
Ich habe mich mit 19 Jahren aber noch nicht getraut, mit dieser Idee selbstständig zu werden. Dazu war erst die Begeisterung von Achim der Anstoß.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Am schwierigsten war die Anfangsphase. Mit wenig Kapital ein serienreifes Produkt auf die Beine zu stellen, erfordert viel Geduld.Welches Material ist geeignet? Welche Produktionsverfahren gibt es? Und natürlich die Frage: Können wir gripOne® zu einem Preis produzieren, der für Kunden attraktiv ist?Ich habe anfangs meine gesamten Ersparnisse in die Entwicklung reingesteckt und wir haben noch vieles händisch erledigt, um einfach zusätzliche Kosten einzusparen.
Als wir dann endlich einen vorzeigbaren Prototypen herstellen konnten, haben wir relativ schnell einen aktiven Investor und Geschäftspartner gefunden, der uns mit voller Überzeugung das Startup finanziert, uns tatkräftig unterstützt und sein jahrelanges Business Know-how mit einbringt, welches auch einen sehr großen Mehrwert für das gesamte Startup darstellt.
Ab dann wussten wir, dass sich die vielen Nächte der Recherchen und Kalkulationen gelohnt haben.

Wer ist die Zielgruppe von gripOne®?
Genau das ist das Gute an unserem Produkt, unsere Tragehilfe ist branchenübergreifend einsetzbar,egal ob für das Tragen von Taschen, Tüten, Tierfutter- oder Baustoffsäcken, Getränke –Multipacks usw. Jeder kann es gebrauchen, denn das schmerzhafte Problem das wir lösen, ist bekannt. Wir müssen nicht erst ein Bedürfnis wecken, es ist schon da.

Ab wann wird es den gripOne® zu kaufen geben? Und wo wird man den Tragegriff kaufen können?
Da die Nachfrage jetzt schon sehr hoch ist, mussten wir die Produktionssumme drastisch erhöhen, sodass es einige Wochen dauern wird, bis gripOne® wieder verfügbar ist.
Zu kaufen gibt es die gripOne®-Tragehilfe vorerst nur über unsere Homepage und größere Lebensmittelketten, mit denen wir uns aktuell in Verhandlungen befinden.

gripOne® ist eines der wenigen Startup-Unternehmen das es in die Doku-Reportage „Vom Spinner zum Gewinner“ geschafft hat. Wie motivierend ist das und welche Erwartungen haben Sie?
Es ist ganz klar eine einmalige Erfahrung, die wir erleben durften. Natürlich sind die Drehtage mit etwas Mehraufwand verbunden, doch ist es sicherlich jede Mühe wert gewesen. Als eines der wenigen Startups ausgewählt worden zu sein, hat uns in unserer Business-Idee weiter gestärkt und uns auch ein wenig stolz gemacht. Die Erwartungen sind ziemlich hoch, da das Thema Startup auch brandaktuell ist.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Reportage viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Wir erhoffen uns natürlich eine hohe Nachfrage, sowohl von Endverbrauchern, als auch von größeren Konzernen. Dieser Schritt ist für uns auch sehr wichtig, denn wenn ein innovatives, neues Produkt auf den Markt kommt, ist die nächste Frage, wie man es bekannt macht, denn der Verbraucher kann schlecht nach etwas suchen, was er nicht kennt. Social Media Plattformen wie Facebook und Co. sind natürlich eine Option, jedoch ist das, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen,ziemlich mühsam. Bei dieser TV Serie werden innerhalb weniger Stunden hunderttausende an Zuschauern erreicht und in unserem Fall auch potenzielle Kunden.

gripOne®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir werden in Zukunft unsere Produktpalette um viele verschiedene, innovative Artikel in diesem Bereich erweitern und versuchen, international Fuß zu fassen. Im Fokus stehen ganz klar größere Konzerne, die unsere Produkte als Werbeorgan in Umlauf bringen. Wie schnell dieser Weg geht, bleibt abzuwarten, jedoch stehen die Weichen schon in diese Richtung.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Natürlich soll man sich erst einmal von der eigenen Begeisterung führen lassen. Aber dann kommt der Punkt, an dem man von außen auf die Idee schauen und sich fragen muss: Braucht das jemand? Da hilft auch Feedback von vertrauten Personen. Was die tägliche Arbeit angeht kann ich nur raten, sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen. Die kommen garantiert, aber man kann und sollte daraus lernen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Gerhard Kopp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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