Die Idee mit möglichst vielen Leuten teilen und diskutieren

gridX lässt mit der gridBox die Energiewende Wirklichkeit werden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen gridXd och kurz vor unseren Lesern vor!
Wir sind gridX, ein junges Startup aus Aachen, und lassen mit unserer gridBox die Energiewende Wirklichkeit werden. Unsere selbstentwickelte Hard- und Software ermöglicht es verschiedene Batteriespeicher wie z.B. die Tesla Powerwall miteinander zu vernetzen und ein dezentrales, virtuelles Kraftwerk zu bilden. Die Teilnehmer dieser Community können ihre Autarkie erhöhen und unabhängig von konventionellen Stromversorgern werden.

Wie ist die Idee zu gridX entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee hatte David während einer Tätigkeit bei einem Energievermarkter. Andreas und David kannten sich bereits aus einem studentischen Gründerverein und beschlossen während einer gemeinsamen Reise in Ecuador, die Idee zurück in Deutschland umzusetzen. Joel kam während der Ausarbeitung des EXIST-Antrags hinzu.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Seit Mai 2016 sind wir durch das EXIST Gründerstipendiums des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Stipendium hat eine Laufzeit von einem Jahr, so dass wir für die kommenden Monate ausreichend finanziert sind. Davor haben wir uns aus unserem Ersparten finanziert.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Seit dem Start sind wir sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareseite ein großes Stück vorangekommen und können in den kommenden Tagen endlich unseren ersten Pilotkunden anbinden. Ansonsten sind wir aus der Andy’s Küche in ein Büro gezogen und auch das Team hat sich bedeutend vergrößert. Vor allem hat sich aber die öffentliche Wahrnehmung geändert, so dass wir endlich auch mit größeren Konzernen an einem Tisch sitzen.

Wer ist die Zielgruppe von gridX?
In erster Linie sind Besitzer von Solaranlagen und Batteriespeichern unsere Zielgruppe. In Zukunft soll aber jeder die Möglichkeit erhalten, grünen und günstigen Strom aus der gridX-Community zu beziehen.

Wie funktioniert die gridXBox?
Die gridBox ist eine selbstentwickelte Hardware-Box, welche z.B. an einen Wechselrichter angeschlossen wird. Die gridBox kommuniziert mit der gridX-Cloud und bildet wiederum den Gateway zur Strombörse. Darüber kann dann der Pool bzw. jeder einzelne Batteriespeicher angesteuert werden, um eine bestmögliche Vermarktung der Kapazitäten zu garantieren.

Welche Vorteile bietet die gridXBox?
Mit der gridBox erhöhen die Kunden ihre Autarkie (brauchen also weniger Strom von Energieversorgern), beziehen den Reststrom aus der Community und können auch zusätzliche Erlöse trotz fallender Einspeisevergütung generieren.

gridX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser nächste große Meilenstein: Wir wollen so schnell wie möglich in die Serienproduktion gehen und dann in den Markt eintreten!
Unsere große Vision ist es eine große Community zu bilden, die sich ausschließlich mit eigenem, selbsterzeugten Strom aus erneuerbaren Energien versorgt und damit die Energiewende Wirklichkeit werden lässt.

Zum Schluss: Welche3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Die Idee mit möglichst vielen Leuten teilen und diskutieren
• Gute Mitgründer suchen/finden
• Es einfach machen – es lohnt sich

 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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